Kann ein Arbeitgeber eine Kündigung für ungültig erklären?

12 Antworten

Ich fass das jetzt mal zusammen:

Du hast eine Kündigungsfrist von sechs Monaten und Deine Kündigung nachweislich rechtzeitig abgegeben. Damit ist die Kündigung gültig, egal ob das dem Arbeitgeber gefällt oder nicht.

Dein Arbeitgeber kann Dir jetzt erzählen was er will, es wird ihm nichts nützen.

Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses ist Deine Willenserklärung, Du hast Dich an die vertraglich vereinbarte Frist gehalten, die Kündigung wurde rechtzeitig zugestellt und damit ist sie selbstverständlich gültig. Da braucht es kein "Einverständnis" des Arbeitgebers.

Kann ich mich auf die Richtigkeit meiner Kündigung berufen?

Der 31. März 2018 ist der letzte Tag des Arbeitsverhältnisses, der AG kann nichts dagegen tun. Alles Gute für Deine Ausbildung.

Weil ich schon seit November 2010 Bei meinem jetzigen Arbeitgeber
angestellt bin, habe ich eine Kündigungsfrist von sechs Monaten.

Wenn das arbeits- und/oder tarifrechtlich so vereinbart wurde, ist das korrekt.

Und mir ist der Eingang der Kündigung Am 15. September bestätigt worden.

Mehr ist eigentlich auch nicht erforderlich. Es gäbe nur eine Variante, die mir einfiele, warum der AG die Kündigung nicht akzeptieren wollte: Kann es sein, dass du bei deinem AG in der Vergangenheit eine kostenpflichtige Weiterbildung oder Fortbildung finanziert bekommen hast, bei der du dich ggfs. zu einer Mindestbeschäftigungszeit nach Abschluss verpflichtet hattest? In dem Fall würde der AG zurecht die Kündigung verweigern, und im Gegenzug Schadenersatz einfordern können.

Wir Juristen sprechen bei einer Kündigung von eine einseitig empfangsbedürftigen Willenserklärung.

Die Erklärung wird wirksam mit dem Zugang, unabhängig davon ob dies dem Erklärungsempfänger gefällt oder nicht. Es kommt einzig und alleine auf das tatsächliche Element des Zugangs an. Wird die Kündigungsfrist nicht eingehalten, kann sich ein Arbeitgeber überlegen er theoretisch bestehende Schadensersatzansprüche geltend machen will. An die klassische 3 Wochenfrist ist der Arbeitgeber dabei nicht gebunden.

Übertragen auf deinen Fall: die Kündigung ist nachweislich zugegangen und der Empfang wurde auch bestätigt. Soweit die Kündigung auch fristgemäß erfolgte, was wohl der Fall ist, kann der Arbeitgeber schlicht gar nichts machen. Ob es ihm gefällt oder nicht, die Kündigung hat das Arbeitsverhältnis beendet. Ich würde dennoch versuchen atmosphärisch eine Lösung zu finden, da es unangenehm wäre, wenn über das durch den Arbeitgeber zu erteilende Zeugnis nachgetreten wird. Meine Empfehlung: offene Kommunikation

Anbei, bei Interesse, ein Link zu dem Zugang einer Kündigung

http://www.kanzlei-mudter.de/zugang-einer-kuendigung.html

kfz versicherung nimmt meine kündigung nicht an?

hallo hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

meine kfz versicherung nimmt meine kündigung nicht an obwohl laut rückschein vom einschreiben die kündigung am 30.11 also fristgerecht bei ihnen eingegangen ist .

laut schreiben der versicherung währe die kündigung aber erst am 2.12 bei ihnen eingegangen und somit unwirksam.

wie muss ich mich jetzt verhalten ?

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Welche Kündigungsfrist ist für mich bindend?

Hallo,

ich bin nun seit 9 Jahren in meinem Unternehmen und folgende Kündigungsvereinbarung steht in meinem Vertrag:

"Soweit der Arbeitnehmer aufgrund gesetzlicher Vorschriften mit einer verlängerten Frist gekündigt werden kann, gilt diese verlängerte Kündigungsfrist auch für die Kündigung seitens des Arbeitnehmers"

2x Arbeitnehmer? Ist das eine falsche Formulierung und habe ich nun 3 Monate Frist? Oder macht der Schreibfehler den ganzen Satz ungültig und es sind 4 Wochen Frist?

lG. und Danke

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Einschreiben mit Rückschein im Postfach gelandet

Hallo,

ich habe am 27. Juli eine Kündigung per Einschreiben mit Rückschein zum Arbeitgeber geschickt. Laut Sendungsverfolgungsnummer kam das Schreiben am 28. Juli (also fristgerecht) an und wurde in einem Postfach hinterlegt - was ich mir schonmal nicht erklären kann, denn der Sinn eines Einschreibens besteht doch darin, dass der Empfänger den Empfang quittiert, oder? Nun wurde das Postfach aber erst am 01. August geleert, demnach wäre mein Schreiben NICHT mehr fristgerecht beim Arbeitgeber.

Ich bin jetzt unsicher: einerseits war das Schreiben rechtzeitig im Machtbereich der Firma, nämlich in deren Postfach - theoretisch deren Problem, wenn sie es zu spät leeren. Andererseits hat der AG erst am 01. August das Schreiben persönlich bekommen und den Rückschein habe ich demnach auch noch nicht. Welches Datum ist denn nun verbindlich? Ich mache mir Sorgen, dass die nun sagen, ich hätte nicht fristgerecht gekündigt.

Danke für etwaige Antworten!

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Kein Lohn nach eigener Kündigung, was tun?

Hallo,

ich habe fristgerecht bei meinem Arbeitgeber zum 15.10. mein Arbeitsverhältnis gekündigt. Nun haben wir heute schon den 18. September und ich habe das Gehalt für August noch nicht bekommen. Nach zweimaligem Nachfragen nach meinem Gehalt per Mail habe ich noch keine Antwort bekommen.

Ab wann kann man denn die Arbeit verweigern? Bzw. was kann ich tun bezügl. des Gehalts?

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Urlaubsanspruch nach Fristgerechter Kündigung durch Arbeitnehmer

Hallo zusammen,

folgende Lage:

Arbeitnehmer, 24 Jahre, Gastronomie, ledig Keine Probezeit Beschäftigungszeit: 2 Jahre Urlaub bereits beansprucht: 19 Tage Urlaubsanspruch lt. Arbeits-Vertrag: 26 Tage

Kündigung durch Arbeitnehmer, fristgerecht zum 31.10.2013. Resturlaub ist also noch vorhanden.

Städtereise gebucht (27.10 -31.10.), Hotel und Musicaltickets bereits bezahlt. Arbeitgeber hat vor Kündigung Urlaub zugesagt. Nach Kündigung hat Arbeitgeber Urlaub gestrichen.

Nun will Arbeitgeber dem Arbeitnehmer Urlaub nur anteilig gewähren. Ist Laut §4 BurlG (Bundesurlaubsgesetz) nicht richtig. Denn wenn fristgerecht nach dem 01.06 im Jahr gekündigt wird hat Arbeitnehmer Recht auf vollen Jahresurlaub. So richtig?

Frage? Wenn Arbeitgeber sich queerstellt, obwohl auf BurlG und §4 verwiesen wurde wie vorgehen?

Danke für Eure Hilfe

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Ausgleichsklausel bei Arbeitnehmerkündigung?

Gegenseitige Ansprüche aus Arbeitsverhältnis mit Lohnzahlung abgegolten, worauf bezieht sich diese Klausel?

Ich habe mein Arbeitsverhältnis aus privaten Gründen form- und fristgerecht gekündigt. Da ich noch einen bestehenden Anspruch auf Resturlaub wie auch aufgelaufene Plusstunden auf dem Arbeitszeitkonto habe, bat ich in der Kündigung darum diese innerhalb der Kündigungsfrist abgelten zu können. Hierzu muss ich sagen, die Kündigung erreichte meinen Arbeitgeber ca. 10 Tage vor Beginn der Kündigungsfrist von 4 Wochen. Resturlaub sind noch 9,5 Tage und AZK-Stundenaktuell +67,5 Stunden. Ausgehend von meiner vertraglich vereinbarten 40-Stunden-Woche sollten das insgesamt 3 Wochen zusammenhängend sein. Restliche, noch auflaufende +Stunden sollten mit der letzten Lohnabrechnung vergütet werden.

Nun habe ich eine schriftliche Kündigungsbestätigung erhalten, aus der hervorgeht, dass mir das verlangte Arbeitszeugnis nach Ablauf der Kündigungsfrist zugeht, wie auch folgender Satz, Zitat: "Alle gegenseitigen Ansprüche werden mit der Lohnzahlung für den Monat *... (*letzter Arbeitsmonat) abgegolten." Eine Ausgleichsquittung wurde mir bisher nicht zugestellt, sodass ich dieses Procedere ebenfalls gegenzeichnen müsste. Nun klingt diese Angabe für mich recht schwammig, da in dieser Kündungsbestätigung nicht detailliert auf die Anfrage bezüglich Resturlaub und Plusstunden eingegangen wird. Eine genaue Angabe hierzu bekomme ich jedoch von meinen Vorgesetzten oder der Lohnbuchhaltung jedoch auf Anfrage auch nicht.

Meine Frage stellt sich demnach wie folgt: Welche rechtlich haltbaren Ansprüche bezieht diese Klausel mit ein? Muss mir mein AG den Resturlaub wie auch den Freizeitausgleich der Plusstunden nach dem Arbeitszeitkonto gewähren oder anders,  kann ich darauf bestehen? Eine Verweigerung des Urlaub und Freizeitausgleichs seitens des AG auf Grund Personalmangels oder nicht eingehaltener Fristen ist nicht gegeben und wäre streitbar. Sprich, dies könnte kein Grund für eine Verweigerung seitens des AG sein.

Ergo, kann ich meinen geltend gemachten Anspruch auf Resturlaub und Freizeitausgleich der +Stunden durchsetzen oder kann mein AG darauf bestehen diesen Anspruch zu Vergüten, woraus mir ein Nachteil entstehen würde, da die Vergütung voll versteuert würde und sich im Nachgang unverhältnismäßig zur Vergütung bei Freizeitausgleich verhalten würde?

Ich habe keine Lust darauf, im Nachhinein dazustehen, bis zum letzten Tag der Kündigungsfrist gearbeitet zu haben und am Ende auf Grund dieser Ausgleichskausel auf meinen Anspruch verzichten zu müssen.

Ich bedanke mich jetzt schon einmal für die Antworten!

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