Kann ein Amazon Händler den Versand bzw den Verkauf verweigern?

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2 Antworten

Hallo!

Mit dem Lengen in den Warenkorb hast du dem Verkäufer einen Antrag auf Vertragsabschluss gemacht. Der Verkäuäfer kann den Antrag annehmen. Die Annahme ist die Zustimmung zum Antrag. Mit der Annahme des Angebots kommt es zum Vertragsschluss.

Deinen Antrag für 350 Euro hat der Verkäufer nicht angenommen und dir quasi im Gegenzug ein Gegenangebot unterbreitet. Dieses kannst du annehmen oder nicht.

Auch wenn du damals auf "Kaufen" gedrückt hättest, ist die noch nicht gleichzusetzen mit der Annahme deines Antrags. Erst die Auftragsbestätigung ist die Mitteilung über die Annahme des Antrags. Von der Auftragsbestätigung ist die Empfangsbestätigung zu trennen. Des Weiteren hätte der Vekräufer eine Anfechtung durchführen können.

Beispiel mit Amazon-Schnäppchen:

http://www.kleingewerbe.info/vertragsrecht/beispiele/schnaeppchen-im-onlineshop.php

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Bei Online-Shops gilt ein Kaufvertrag aus juristischer Sicht erst dann als verbindlich "angenommen" vom Verkäufer, wenn die bestellte Ware beim Käufer angekommen ist.

Selbst wenn der Käufer eine Bestellbestätigung und Versandbestätigung erhalten hat, ist der Kaufvertrag nich nicht bindend für beide Seiten. Bevor die bestellte Ware NICHT beim Käufer ist, kann der Verkäufer immer noch einen "Rückzieher" machen, weil der Kaufvertrag von seiner Seite noch nicht verbindlich angenommen ist.

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Kommentar von Falkenpost
06.02.2017, 20:55

Bei Online-Shops gilt ein Kaufvertrag aus juristischer Sicht erst dann als verbindlich "angenommen" vom Verkäufer, wenn die bestellte Ware beim Käufer angekommen ist.

Sorry, aber das ist Blödsinn. Dann ist der Kauf vielleicht abgeschlossen, aber angenommen hat er ihn schon lange vorher.

Hast du dir schon mal die Urteile zu den TV-Geräten bei QUELLE angesehen?

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