Kann ein 8-jähriges Kind in die Sonderschule geschickt werden, weil es in Mathematik nicht gut ist?

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10 Antworten

Tja, es sind halt nicht alle Kinder Überflieger und manche brauchen eben mehr Unterstützung. Wenn sich ein bestimmtes Problem über Mathe manifestiert bzw. am besten beobachten lässt, dann ist das so. Dann sollte man doch froh sein, dass die Lehrer da genau hinsehen, damit das Kind letztlich die Förderung bekommt, die es braucht. Außerdem steht das ja noch gar nicht fest.

Deine Freundin ist weder Lehrerin noch Vollpädagogin, daher wird sie das so nicht beurteilen können.

Leider kennen wir die genauen Umständes dieses Streits nicht und können es daher nicht beurteilen.


Wegen einem Fach ist es übertrieben. Für einen Wechsel auf eine Förderschule muss schon eine Beeinträchtigung vorliegen, durch die man auf einer Regelschule nicht mehr mikommt. Ein Fach was einem nicht so liegt, hat jeder.

Ich war selbst von der 4-7 Klasse auf einer Förderschule für Körperliche und Motorische Entwicklung und dort ist niemand drauf gekommen, weil er in der Grundschule mit einem Fach probleme hatte (war aber auch eine Schule für Körperbehinderte).

Man kann sich auf einer Förderschule aber schon sehr gut entwickeln. Ich hatte in der 3.Klasse z.B. eine 5 in Deutsch, jetzt mache ich Fachabitur und hatte in der 11. Klasse in Deutsch eine 2. Aber wie erwähnt, wegen einem Fach ist so ein Wechsel in meinen Augen unangebracht. Ich bin damals durch meine leichte Körperbehinderung in mehreren Fächern nicht klargekommen.

Ich halte es für angemeßen, dass das Mädchen Nachhilfe erhällt. Wenn sie in Mathe wirklich extreme Lücken haben sollte, wäre maximal eine Wiederholung des Schuljahres angemeßen, hier könnte sie die Lücken aufarbeiten. Aber auch dies würde ich nur machen, wenn die Lücken im vergleich zur restlichen Klasse immer größer werden und es aussichtslos erscheint, dass sie eine 4 erreicht.


Also so wie ich das kenne, ist die Sonderschule für Leute, die keine bestimmten Probleme in einem Bestimmten Fach haben, sondern für Leute mit psychischen Problemen, z B Behinderungen oder so was in der Art. Ich hab z B von einem Jungen gehört, der konnte nicht rechnen, also nicht so schwere Sachen sondern so simple Sachen wie 1+1 oder so. Also gar nicht rechnen. Der wurde dann vom Mathe Unterricht frei gestellt und hat keine Note bekommen. Aber das war halt eine "Krankheit". Wenn man es einfach nicht versteht, dann ist das meiner Meinung nach nichts für einen.
Abgesehen davon müssen auch die Wltern einverstanden sein, denn die Lehrerin hat beim Schulwechsel nichts zu sagen außer ein Zeugnis auszustellen, dann müssen sich die Eltern und der Schüler entscheiden! Zwar ist es ganz interessant, zu hören, was der Lehrer meint, aber Ausschlaggebend ist das nicht!

Hoffe, ich konnte dir bzw dem Kind helfen! :)

Danke für die Antwort. :)

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Die Sonderschule gleidert sich in mehrere Bereiche, z.b. für eine Lernbehinderung, eine geistige Behinderung oder eine körperliche Behinderung.

Nur weil sie in einem Fach schlecht ist, heißt das nicht, dass sie auf eine Sonderschule muss! Vielleicht solltet ihr mal einen Dyskalkulie-Test machen, um zb. eine Nachteilsausgleich in der weiterführenden Schule zu erreichen und eine spezielle Nachhilfe.

In welchem Bundesland lebt ihr denn? Ich kenne das so, dass die Schule eine Empfehlung aufschreibt, aber die Eltern entscheiden, auf welche Schule sie ihr Kind schicken möchten. Wenn die Noten in den anderen Bereichen stimmen, kann das Mädchen auch auf die Realschule gehen.

Das müssen die Eltern aber am besten entscheiden können. Ich war wegen einer 4 auf die Hauptschule gegangen (eigene Entscheidung) und habe dort einen sehr guten Abschluss erziehlt und bin jetzt in der 13. Klasse. Auf der Realschule hätte ich das mit Mathe sicherlich nicht geschafft, aber wie gesagt, die Eltern kennen ihr Kind am besten.

Wenn ich die Mutter des Kinds wäre, würde ich mein Kind auf Syskalkulie testen lassen. Das ist eine Matheschwäche. Vergleichbar mit Legasthenie. Wenn sie positiv getestet wurde, dürfen ihr die Lehrer ihr bei der Notengebung nicht schlechter als eine vier geben.

Wenn sie die Mathenote mit einer anderen Hauptfachnote ausgleichen kann, gibt es keinen Grund, sie in eine Förderschule zu schicken, ausserdem kann das KInd auch eine Klasse wiederholen, das ist nicht schlimm.

Nur wegen einem einzigen Fach würde ich das schon extrem krass finden, aber ich glaube, dass wir nicht alle vorhandenen Informationen über den vorliegenden Fall haben, um wirklich ein Urteil darüber fällen zu können.

Du sagst die Lehrerin sei rassistisch. Das impliziert, dass das Mädchen Ausländerin ist oder mindestens einen Migrationshintergrund hat. Vielleicht gibt es aufgrund dieser Tatsache auch noch andere Probleme ( verständigungsprobleme etc) oder einfach nur familiere Probleme, mit denen du nicht konfrontiert wurdest. Als nicht betroffene Person kannst du da nicht viel ändern.

Grundsätzlich würde ich sagen, dass es viel mehr braucht als nur Matheprobleme oder einen Mathe-Totalausfall um in die Sonderschule zu kommen. Das ganze allgemein sit nicht so einfach. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie Lehrerin nur drohen wollte oder sie die Schülerin das nur eingebildet hat. Wenn nicht versuch mit Schülerin und Lehrer in Kontakt zu treten und versuch das ganze zu klären

Werde ich machen. Danke für die Antwort.

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Kann sie nicht solange die Eltern sich dagegen entscheiden. Viele wissen nicht, dass egal, wie die Noten eines Grundschulkindes stehen, die Eltern immer entscheiden dürfen welche Schulart ihr Kind besuchen darf. Auch wenn der Übertrittsschnitt nicht reicht. Sogar wenn es wiederholen müsste. 

Lasst jedenfalls nicht locker! Die Zukunft eines Kindes nur wegen Mathematik zu zerstören, wie grausam! 

Meiner Freundin ist genau das nämlich passiert. Lehrer schickten sie und viele andere ausländische Schüler auf die Sonderschule. Darüber wurde dann sogar öffentlich berichtet.

Ich hab auch eine 6-jährige Schwester und sie tut sich in der 1 Klasse auch nicht leicht. Daher hat ihre Lehrerin empfohlen, sie zu beobachten und wenn sie merkt, dass sie Fortschritte zeigt, dann wird sie in der Klasse bleiben. Wenn nicht, dann wäre es besser, dass sie in die Vorschule geht oder die Klasse wiederholt aber von einer Sonderschule war gar keine Rede! Genau so müsste man an Stelle einer Lehrerin reagieren...

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Leider habe ich gerade keine Zeit, alle bisherigen Antworten durchzulesen.

Aber in Hessen ist das zumindestens so:

Ohne Elternzustimmung kein Wechsel zur Sonderschule;

Vor Sonderschul-Überlegung erst mal das Schuljahr wiederholen lassen, denn Nachhilfe in der Grundschule ist ein Anzeichen, dass das Kind in dieser Klasse überfordert ist.

Ohne Eltern-Zustimmung auch keine Rückversetzung in eine niedrigere Klasse.

Anfrage stammt wohl nicht aus Hessen.

Mit dem Ausdruck "rassistisch" sollte man vorsichtig umgehen. Wer z.B. kritisiert, dass manche türkischen Frauen 20 Jahr hier leben und noch kein Deutsch können, ist absolut nicht rassistisch. Das nur nebenbei.

Wahrscheinlich aus Bayern. Habe mal gehört, dass die Empfehlung der Lehrer verpflichtend ist und die Eltern ihr Kind dann nicht einfach auf eine höhere Schule schicken können..

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İch war mal in einer weil meın mathe schlecht war jedoch ist es jetzt um einiges besser

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