Kann die Zeit für ein Fahrverbot bei Epileptikern auf irgendeine weise verkürzt werden, egal welche. Danke im Voraus?

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4 Antworten

In fast allen Fällen raten Ärzte zu einem Fahrverbot, das sie schriftlich festhalten und dem Patienten mitteilen. Dann, wenn der Kranke sich uneinsichtig zeigt, wird es auch der Führerscheinstelle mitgeteilt, und es könnte sogar dazu kommen, daß Du eine medizinische Untersuchung und einen neuen Führerschein machen mußt.

Sagst Du dem Arzt, Du fährst freiwillig kein Auto mehr, tust aber genau das Gegenteil und baust einen Unfall, kann sich die Versicherung weigern zu zahlen. Die müssen zwar nachweisen, daß der Unfall auf Deine Epi zurückzuführen ist, aber Du hast erst mal das Theater an der Backe und der Führerschein wird eingezogen. Der könnte dann unter Auflagen neu erteilt werden, manche Richter sind da ganz hart, wie ich finde auch zu Recht.

Ich meine, die anfallsfreie Zeit muß mindestens 6 wenn nicht sogar 12 Monate betragen, nach Hirn-Operationen auch noch länger, da bin ich aber nicht ganz sicher.

Die Zeit kann nur durch Anfallfreiheit verkürzt werden, ansonsten nicht, um dich und andere nicht zu gefährden. ;)

Ja, klar geht das, wenn der Arzt und die FS mitspielt!

Kommentar von Skater09
12.06.2016, 23:34

FS?

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Das geht, wenn es entsprechende Gutachten gibt und die FS das akzeptiert.

Sollte eine gerichtliche Entscheidung zum Fahrverbot aufgrund der Erkrankung vorliegen, ist dieses natürlich ebenfalls zu berücksichtigen.


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