Kann die Wahl einer bestimmten Partei berufliche Konsequenzen haben?

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18 Antworten

nein, es gibt in deutschland das wahlgeheimnis. du musst dich also niemals zu dem thema äußern. somit kommt es deinem beruf auch nicht in die quere.

 abgesehen davon, darf ein mensch in deutschland laut gesetz nicht wegen seiner herkunft, religion oder politischen einstellung diskriminiert werden.

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Aufgrund deiner Wahl darfst du nicht entlassen werden. Du musst deinem Arbeitgeber auch nicht offen legen, was du wählst.

Jedoch solltest du  darauf achten, dass du deine politische Gesinnung und deinen Arbeitsalltag getrennt hältst. 

Falls du in deiner Arbeit öffentlich auftrittst, solltest du auch in deinem Privatleben Zurückhaltung üben.

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Ich würde nichts darüber erzählen, was ich wähle oder wählen werde. In Deutschland wurden Andersdenkende schon böse verfolgt. Ich denke nur an die Hitlerzeit. Aber auch in der jetzigen Merkelzeit kann es böse Konsequenzen haben, wenn man durchblicken läßt, daß man der AfD nahesteht.

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Können schon wenn er sie mit der Begründung feuert, jedoch nicht rechtens, da die Wahl der Partei kein Kündigungsgrund sein darf. Ist Diskriminierung und wurde schon einige Male vom Arbeitsgericht gekippt. Daher wird dir auch kein Chef offiziell mit dieser Begründung kündigen.

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Nein, zumindest nicht aus diesem Grund.

Wenn deine Äußerungen rassistisch und xenophob sind, dann schon, aber nicht weil du eine Partei wählst, die deinem Chef nicht passt.

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Kommentar von liheido
02.03.2016, 02:07

Und ab wann eine Äußerung " rassistisch und xenophob " ist entscheiden natürlich ausschließlich die selbsternannten Fremdenfreunde mit der moralisch überlegenen Weltanschauung, nicht war....?

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Nein, das kann er definitiv nicht. Es gibt nämlich so etwas wie Meinungsfreiheit.

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Woher soll dein Chef denn wissen, was du wählst? Wählen in Deutschland sind geheim.

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Hei, Jersey, nein, dein Chef erfährt nicht, wo du in der Wahlkabine dein Kreuzchen hinsetzt - es sei denn, du posaunst es hinaus, dann könnte er irgendwelche faulen Tricks erfinden, um dich loszuwerden.

Anders sieht es aus bei sogenannten Tendenzbetrieben: Ein Mitarbeiter der SPD, der lauthals die AfD propagiert, hat ja wohl den falschen Job (was er er wählt, weiß ja keiner). Besonders ärgerlich und in der Öffentlichkeit immer wieder zornig diskutiert, ist dieser Tendenzschutz-Paragraph bei den kirchlichen Arbeitstätten. Da wird schon mal jemanden gekündigt, weil er / sie sich in der Öffentlichkeit über die Regeln seines Arbeitgebers hinwegsetzt.

 Und so. Grüße! 

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Nein, zum einen ist die Wahl ja geheim, du mußt ihm ja nicht auf die Nase binden, was du wählst, zum anderen wäre das natürlich kein Kündigungsgrund.

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Deshalb ist die Wahl ja geheim, damit man dir keinen Strick daraus drehen kann... Aber wenn du darüber redest,was du wählst, dann kann das ev. schon Nachteile für dich bringen...

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Hallo, Jersey11.

Normalerweise nicht, denn:

Das wäre fatal, denn es gäbe kein Wahlgeheimnis mehr, wie es doch eigentlich sein soll: anonym in freier Wahl, ohne Furcht vor Konsequenzen haben zu müssen eben zu wählen.

Grins, man darf nur seine Wahlentscheidung nicht in FB oder WA breit tragen:

schweig also still, mei Herze

so es auch schmerze,

hat man immern

was zu schwatzn, lG.

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Kommentar von ilknau
05.03.2016, 21:34

Melde dich bitte per Wort, anonymer Feigling.

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Nein kann er nicht.

Woher soll er wissen, welcher Partei Du Deine Stimme gibst?

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Was du wählst bekommt ja keiner mit, wenn du allerdings zB der AFD beitrittst könnte ich mir vorstellen dass manche dich nicht einstellen würden…
Ob das ein Kündigungsgrund ist, bezweifle ich allerdings…

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Kommentar von Bitterkraut
01.03.2016, 19:01

Man muß einer Bewerbung ja nicht das Parteibuch beilegen.

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Dein Chef hat es nicht zu interessieren, welche Partei du wählen würdest. Das ist meines Wissens nach sogar gesetzlich verboten.

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Kommentar von Bitterkraut
01.03.2016, 18:38

Es ist nicht gesetzlich verboten, daß es den Chef interessiert. Der kann sich interessieren, für was er will. Aber man muß es ihm nicht sagen.

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Jede zugelassene Partei in Deutschland muss rechtlich im Beruf angenommen werden.
Anders ist es da mit den Äußerungen.
Bei Äußerungen im klar rechtsradikalen Spektrum zum Beispiel kann es ja durchaus in den Bereich Beleidigung oder sogar Volksverhetzung gehen - und dann könnte eine Kündigung tragen.

Aber nicht weil dein Chef beispielsweise CDU- Mitglied ist und du mehr Windkraftanlagen forderst.

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Wahlen sind GEHEIM - Niemand weiß, was du wählst ...

Ich war in vielen Wahlvorständen - und bei Auszählungen dabei.

Als einmal Grüne ihre Leute veranlassen wollten, mit Kugelschreiber grüner Mine das Kreuz zu machen. wurden sie des Lokals verwiesen!

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Kommentar von Bitterkraut
01.03.2016, 18:57

Die grünen Kreuzchen hätten aber nix daran geändert, daß die Wahl geheim ist. Blöd wärs gewesen, die hätten ihren Namen drunter geschrieben. Ob man mit grün grün wählt oder mit rot rot, das hätte nur die Auszählung erleichtert - gute Idee eigentlich.

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Nein da es in Deutschland freie und vor allem GEHEIME Wahlen gibt, somit weiß dein Chef überhaupt nicht wen du wählst, solange du es nicht überall rum erzählst... Und selbst dann dürfte er dich nicht aufgrund deiner politischen Orientierung solange sie nicht verfassungsfeindlich ist feuern... 

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Kommentar von Jersey11
01.03.2016, 18:30

Ah, ok. Ich dachte, Arbeitgeber haben Einblick auf politische Wahlen.

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Die Wahlen sind geheim, du musst ihm also nicht auf die Nase binden, bei welcher Partei du dein Kreuzchen machst :o)

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