Kann die Unterschrift zur Grundschuldeintragung von einem Miteigentümer eingeklagt werden?

5 Antworten

Einklagbar ist hier rein gar nichts. Wenn die Dame nicht will, dann gibt es rechtlich keine Möglichkeit, sie dazu zu zwingen. Um das zu ändern, müsste man der Schwiegermutter ein Kaufangebot über ihren Anteil unterbreiten. Ansonsten bleibt sie dauerhaft beteiligt, ohne überstimmt werden zu können.

So eine Unterschrift darf nicht eingeklagt werden nein. Wenn ein Miteigentümer nicht damit einverstanden ist dass da ein Kredit übers Haus läuft (dementsprechend auch eine Grundschuld dann drauf ist!), dann muss er/sie reingar nichts machen. Ist auch irrelevant ob sie was für das Haus zahlt, oder drin wohnt oder sonstwas. Relevant ist nur dass sie Eigentümerin ist und entsprechend auch das Mit-Sagen hat.

So viel ist mir schon klar. Sie hat aber nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten, wie z. B. sich an notwendigen Renovierungsarbeiten zu beteiligen. Darum geht es aber nicht. Da wir sie gar nicht erreichen, war die Frage nur, ob noch irgendwer eine Idee hat, was man tun kann. Sie profitiert ja unter Umständen sogar davon, im Hinblick auf die Unterhaltshöhe.

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@Hennes79

"war die Frage nur, ob noch irgendwer eine Idee hat, was man tun kann."

Nein, die Frage war ganz klar gestellt: Ob man was einklagen kann.

Antwort: Nein.

Wenn sie nicht will, dann könnt ihr auf das Haus keine Grundschuld packen

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@Kirschkerze

In der Detailbeschreibung habe ich gefragt, was man tun kann. Einklagen wäre eine Möglichkeit und hätte ich vermutlich so nicht in die Überschrift nehmen sollen, da offensichtlich ein falsches Bild entsteht. Ob es überhaupt Sinn macht, steht auf einem anderen Blatt. Da sie keinerlei Nachteile durch die Eintragung hat, macht es keinen Sinn die Unterschrift zu verweigern. Ihr Anteil am Haus ist durch diese zusätzliche Kreditaufnahme nicht gefährdet. Ganz im Gegenteil. Das Darlehensrisiko trägt ohnehin nur der Schwiegervater. Sollten wider Erwarten alle Parteien nicht mehr in der Lage sein die künftig niedrigeren Raten zu zahlen, hat die Bank lediglich die Hand auf dem im Vergleich zum eigentlichen Wert der Immobilie sehr geringen Betrag, sodass bei einem Verkauf deutlich mehr abgeworfen wird, als investiert wurde. Die Darlehen sind komplett abgesichert und bei 2 Beamten in guten Händen. Naja, wie auch immer. Ich merke schon, dass es diesbezüglich keine Lösung geben wird. Trotzdem danke für's Mitdenken.

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ihr könnt das gar nicht einklagen, Sie müsste auch für diesen Kredit veranwortlich sein und im Zweifel auch dafür gerade stehen ergo Zahlen. 

Sie muss für das eigentliche Darlehen nicht gerade stehen, da sie nicht mehr Vertragspartnerin bei der Bank ist. Auch für den neuen Kredit ist sie nicht in der Darlehenspflicht, sondern nur mein Schwiegervater, sonst hätte er dafür ja auch ihre Unterschrift bei der Bank benötigt. Hieraus hat er sie entlassen lassen, was sie auch gerne unterschrieben hat.

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@Hennes79

es soll eine Grundschuld aufs Haus/Gebäude eingetragen werden, da hat sie zu unterschreiben, wenn Sie es nicht macht, leider Pech. 

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