Kann die Rheinbahn das durchsetzen?

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7 Antworten

Das ist in den Beförderungsbedingungen ziemlich klar geregelt:

Fahrausweise mit dem Hinweis „nur gültig mit Entwerteraufdruck“ sind entweder bereits vor Fahrtantritt oder, sofern Entwerter an den Betriebsanlagen bzw. im Fahrzeug vorhanden sind, unverzüglich nach Betreten der Betriebsanlagen bzw. des Fahrzeuges zu entwerten.

http://www.vrr.de/imperia/md/content/service/tarifinformationen/a_vrr_befoerderungsbedingungen.pdf

Sich erst hinzusetzen und dann nach dem Ticket zu suchen ist nicht mehr "unverzüglich".

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Was ist es für ein Quatsch, den hier einige Reden? Natürlich kann man im Nachhinein noch etwas machen. O.K., es war etwas ungeschickt u. unklug sich hinzusetzen, so daß es so wirken könnte, als wollte deine Schwester schwarz fahren. In dem Fall Blödsinn. Man hat das Recht, so lange der Zug noch steht, sich hinzusetzen, seine Fahrkarte zu suchen u. dann aber umgehend, Zug um Zug die Fahrkarte abzustempeln. Spätestens wenn der Zug mit der Fahrt ansetzt u. los startet, muß es aber geschehen sein. Was will sonst ein Kontrolleur sagen, z. B. zu einer gehbehinderten, gebrechlichen oder schwangeren Frau, die nicht in der Lage ist, im Stehen ihre Fahrkarte zu suchen u. dann abzustempeln? sind es alles dann "Schwarzfahrer?" Nein, ist nicht der Fall. Ein Kontrolleur hat nicht vor Fahrtbeginn zu kontrollieren. Das darf er erst dann, wenn die Fahrt begann u. der Zug los startete u. nicht vorher. Aber Manche meinen Einen schikanieren zu müssen u. sich ablassen zu müssen, aus welchen Gründen auch immer. Die müssen sich an die Gesetze halten u. nichts Anderes. Weil der Kontrolleur sich nicht daran hielt u. außerdem, man auch das Recht hat im Zug abzustempeln, wenn dort ein Automat vorhanden ist, kann deine Schwester dagegen vorgehen. Sie soll bei der Beschwerdestelle der Rheinlandbahn Beschwerde einreichen u. denen mit dem Anwalt drohen u. daß sie rechtliche Schritte einleiten wird, wenn sie die erhöhte Gebühr nicht zurück erstatten u. einfach den Fall schildern, auch das, daß der Kontrolleur vor Fahrtbeginn kontrollierte u. sich nicht daran hielt, daß er das vor Fahrtbeginn nicht darf. Wenn sie Zeugen hat, ist es um so besser u. soll sie mit angeben. Ist aber nicht unbedingt notwendig. Es zieht aber. Am Besten Datum, Uhrzeit, Strecke mit Start- u. Zielbahnhof mit Endbahnhof angeben, evtl. Zug- Nr., falls sie vorliegen hat. Dann finden diese heraus, wann es war, auf welcher Strecke u. welcher Kontrolleur es war. Es kann zwar sein, daß die Rheinlandbahn 10,- € Bearbeitungsgebühr einbehalten u. deine Schwester aber den Rest wieder herausbekommt. Ich hatte mal so einen ähnlichen Fall u. ich kam auf solche Weise durch u. erhielt den Rest der erhöhten Gebühr wieder zurück. Es lohnt sich. Sie soll es probieren u. zur Not mit Anwalt, der es erst außergerichtlich regelt. Es zieht.

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Kommentar von madquad
04.09.2013, 07:59

und Du könntest in Deinen Supporter Monolog gerne mal einige Absätze integrieren.

Dann kann man den rechtlich sehr bedenklichen Content auch besser nachvollziehen.

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Ich gehe ja stark davon aus, dass einige derer die diese Arschlochtaten dieser minderbemittelten Kontrolleure rechtfertigen, selbst dieser Gruppe angehören. Sollen sich diese frustrierten Menschen, ohne Schulabschluss ruhig angesprochen fühlen! :D

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Erst hinsetzen und dann nach dem Ticket kramen ist eben eine schlechte Idee. beim Einstieg oder vorher abstemplen, das wäre gefragt.

Zahlt die 40 Euro und kauft für die Zukunft ne Monatskarte.

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Das ist doch systematische Abzocke.

Systematische Abzocke (der Bahn durch den Fahrgast) ist es, wenn man sich hinsetzt, und wenn dann die Kontrolleure kommen, schnell so tut, als ob man nach seiner Fahrkarte sucht, die man ja gerade eben noch abstempeln wollte

Was wäre denn gewesen, wenn sie in der Bahn noch die Fahrkarte hätte kaufen müssen?

Dann hätte sie unverzüglich zum Automaten gehen und den Kaufvorgang starten müssen - und sich nicht erst hinsetzen.

Ich habe auch schon mal erlebt, wie eine alte Dame vor dem Automaten (in einer vollen Bahn) stand und versucht hat sich ein Ticket zu ziehen und genau in diesem Moment, wurde sie von Kontrolleuren angesprochen.

Und - was ist am "Ansprechen" verkehrt? Wenn sie direkt zum Fahrkartenautomaten gegangen ist und dort den Kaufvorgang gestartet hat, hätten sie ihr sicher kein Sonderticket aufgebrummt.

was sie für Ar***löcher sind

Die machen einfach nur korrekt ihren Job - aber haben es leider oft mit uneinsichtigen Ar***löchern zu tun, die ihnen die Schuld für das eigene Fehlverhalten geben.

Man sollte sich wenigstens direkt vor das Stempelgerät stellen, wenn man nach der Fahrkarte sucht. Wenn man das, was deine Schwester getan hat, durchgehen lässt, sind der Schwarzfahrerei Tür und Tor geöffnet.

Die Kontrolleure haben völlig richtig gehandelt.

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Kommentar von crazyrat
04.09.2013, 09:47

Es ist KEINE Abzocke, da das Hinsetzen dem Kontrolleur entsprechend zeigen würde, manhat eine aabgestempelte Karte bereits dabei.

So sehen es die Beförderungsbedingungen vor. Das hat Rolf42 ja auch zitiert. Und die sind genauso wie hier die Richtlinien halt einzuhalten.

Da wird vielleicht ein persönliches Vorsteller in der Rheinvahn-Zentrale (nicht im Kundencenter) eine Lösung bringen. Da könnte vielleicht dann kulanterweise was geregelt werden.

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Keine Ahnung ob man da hinterher noch was machen kann, aber das du die Oma auf dein Ticket mitgenommen hast find ich super :-)

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Einsteigen,setzen und nach der Fahrkarte suchen? Als Fahrgast halte ich die Fahrkarte in der Hand beim einsteigen und setze mich nicht erst hin.

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