Kann die Psyche auf den Kreislauf schlagen?

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2 Antworten

Die Medizin weiß seit langem, dass seelische Vorgänge unmittelbar Auswirkung auf den Blutdruck haben. Im Alltag spüren wir dies immer wieder an Körpergefühlen wie Druck im Hals, Schwitzen, Nervosität, Erröten, Herzklopfen und Hitzegefühle. Die Betroffenen nennen als Ursache dafür immer wieder bestimmte Gefühle: Ärger, schwierige Konflikte, natürlich auch Stress und Angst. Die Gefühle verändern innerhalb von Sekunden unsere Herz-Kreislauf- Regulation, Blutdruck- und Pulsanstieg sind die spürbaren Folgen. Diese Zusammenhänge sind in mehr als 4.000 wissenschaftlichen Studien untersucht worden.

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Klar, und wie! Beispiele:

Wenn man rot wird... dann schämt man sich, dadurch werden die Blutgefässe weit, das sieht man, weil die Haut sogleich rot wirkt.

Kann aber auch sehr viel stärker sein: Wenn sich jemand erschrickt kann dies zur Ohnmacht führen. Folglich ist der Kreislauf zusammengebrochen (kann natürlich auch andere Gründe haben). Auch wenn jemand kreidebleich wird vor Schreck, dann ist er das, weil die Haut bzw. die Blutgefässe in der Haut nicht mehr genügend Blut führen. Also das Gegenteil vom "rot anlaufen".

Oft wird jemandem auch ganz plötzlich schwindlig, wenn er sich psychisch unwohl fühlt. Das ist sehr häufig.

Falls Du sowas erlebst oder erlebt hast, dann solltest Du das Deinem Arzt erzählen. Vor allem dann, wenn es öfters geschieht.

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Kommentar von LittleMistery
03.12.2013, 21:58

In letzter Zeit kommt es häufiger bei mir. Mir wirde schneller schwindelig, wenn ich Treppen laufe (drei Stockwerke muss ich hochlaufen).

Mir wird in den Situationen schwindelig, aber ich kippe nicht um.

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