Kann die Polizei helfen, wenn der Mieter nicht freiwillig auszieht?

4 Antworten

Hallo

da musst Du Dich an einen Anwalt wenden. Der kann Dich beraten, was möglich ist und was Aussicht auf Erfolg hat. Leider ist es für Vermieter nicht so einfach, jemanden aus der Wohnung zu bekommen, der nicht ausziehen möchte.

Viele Grüße

Michael

Ganz eindeutig nein. Die Schwiegermutter muss zunächst vor dem Amtsgericht -wie oben erwähnt- eine Räumunsklage einlegen. Außerdem kann ich nur empfehlen, zugleich auch eine Zahlungsklage wegen der ausstehenden Mieteinnahmen einzulegen, selbst wenn der Mieter zur Zeit nicht in der Lage sein sollte, die Miete zu zahlen, könnte sich dies ja aber noch ändern. Mit dem Zahlungsurteil hat die Schwiegermutter einen Titel in der Hand, mit dem sie 30 Jahre lang versuchen kann, über den Gerichtsvollzieher die ausstehenden Mieten einzutreiben. Die Räumunsklage kann sich bis zu einem Jahr hinziehen und sollte der Mieter dann noch eine Berufung einlegen, dann kann es noch länger dauern, bis die Räumung stattfinden kann. Ich würde also schnellstens -am besten mit Hilfe eines Anwalts- die Räumunsklage einreichen.

Die Polizei kann ohne Räumungsklage leider nichts machen. Man muß erst eine Räumungsklage in die Wege leiten. Am besten über einen Anwalt.

die Polizei wird auch mit einer Räumungsklage nichts unternehmen, denn hierfür ist der Gerichtsvollzieher zuständig; es dauert also etwas, und .. die Kosten sind natürlich auch erst einmal vorzustrecken; und hinterher hebt der Schuldner seien Finger und die Kosten bleiben bei Euch hängen .. so ist es halt hier in unserem Staat,: Erst wird man von allen möglichen Ärsc.. abgezockt, dann muss man zusehen, sein Recht zu bekommen, darf dafür viel Geld blechen, und hinterher steht man im Regen .. Hallo UlfDunkel, ich hab mir mit der Rechtschreibung richtig Mühe gegeben, doch die Funktastatur verschluckt ab und an einen Buchstaben, SORRY

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Einstweilige Verfügung gegen Vermieter von anderen Mieter auf Zugang zu unserer Wohnung

Moin!

Das ist jetzt ein ziemlich komplizierter Fall.

Wir wohnen auf einem Resthof, der einen Neuanbau hat. Unser Altbau und der Neuanbau sind durch unsere Vermieterin T vermietet. Die Gebäude sind mit getrennten Zugängen und getrennten Grundstücken versehen.

Nur eines war immer so: Strom und Wasserzähler befinden sich komplett im alten Gebäude (bei uns).

Wir haben für die Nachbarn immer Strom- und Wasser abgelesen (fotografiert). Das wurde so auch mit den aktuellen Nachbarn abgesprochen.

Aufgrund verschiedener Vorkommnisse habe ich den Nachbarn "S" Hausverbot erteilt. D.h. sie dürfen weder auf unser Grundstück noch in unser Haus.

Nun wollen sie selbst die Zähler ablesen, persönlich.

Ich habe, um die Sache nicht eskalieren zu lassen, zumindest Vertrauenspersonen der Mieter "S" erlaubt, den Zähler anzuschauen. Auch gerne Notare, Rechtsanwälte oder auch unserer Vermieterin. Nur nicht den Nachbarn persönlich: Hausverbot.

Nun will der Nachbar weder das Hausverbot akzeptieren (was er mir schriftlich gab) und immer persönlich ablesen.

Nun hat er eine einstweilige Verfügung gegen die Vermieterin gestellt. Er verlangt Zugang (wöchentlich) zu unserem Haus, das über drei Monate, um die Stromzähler abzulesen. Die EV ging nur an die Vermieterin. Nicht an uns.

Wenn er keinen Zugang bekäme, würde er mit Gerichtsvollzieher und Polizei kommen.

Fragen: Da wir der Vermieterin Zugang erlauben und auch Vertrauenspersonen des Mieters, er das aber in seiner Begründung nicht angegeben hat, wäre das schon fahrlässige eidesstattliche Falschaussage?

Da wir in der EV mit keinem Wort erwähnt werden, wäre die EV nichtig? Er behauptet unsere Vermieterin würde den Zugang verweigern. Das ist aber falsch: Wir verweigern! Also EV gegen falsche Person?

Wenn er tatsächlich mit GV und Polizei vor der Tür steht: Müssen wir die rein lassen? Schließlich ist die EV nicht gegen uns gerichtet. Also vielleicht schon formal falsch?

Wenn wir nicht da sind, kann sich der GV mit Polizei Zutritt verschaffen? Vermieterin wird dann nicht da sein (wohnt woanders). Niemand kann gefragt werden, ob freiwillig Zugang erlaubt wird.

Macht es Sinn, wenn obige Fragen unsicher zu beantworten sind, eine negative Feststellungsklage einzureichen? Wir haben ja im Moment nicht mal Akteneinsicht, da wir nicht "Teil des Verfahrens" sind.

Vermutlich müssen wir sehr schnell handeln, weil inzwischen die EV mit GV der Vermieterin zugestellt wurde. Sie wird Widerspruch einlegen, wegen Unmöglichkeit. Wir befürchten nur, dass der Mieter Nägel mit Köpfen macht und tatsächlich mit GV vor der Tür steht. Und wir werden ihm niemals Zugang lassen. Meinetwegen darf dann der GV den Zähler ablesen. Aber nicht der Nachbar. Vor allem nicht wöchentlich.

Es wäre schön, wenn wir ein paar Hinweise bekommen könnten.

Beste Grüße!

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