Kann die Keramik eines Waschbeckens geschliffen bzw. gebohrt werden...?

Waschbeckenaufhängung - (Sanitär, Schleifen, Keramik)

3 Antworten

da die Keramik in einem Guß gebrannt wird ist es nicht ratsam zu bohren oder zu schleifen. Zu 90 % wird die Keramik an der bearbeiteten Stelle brechen oder Haarrisse bekommen. Der Installateur müsste dafür geradestehen bzw der Innenausbauer , jenachdem wer die Vorwandkonstruktion installiert hat.

Wenn der Unterbau und die Aufhängung von einer Firma gemacht wurden, würde ich die Herrschaften das knallhart auf eigene Kosten nochmal bauen lassen, inkl. Fliesen.

Ich wage zu bezweifeln, dass man das Waschbecken passend verändern kann, ohne es zu beschädigen, ohne Stabilitätsverlust und dass man beim Erweitern nach unten (!) in der Aufhängung den nötigen Halt hinbekommt, ohne die Keramik durch den Druck zu zerstören.

da sollte man am besten einen steinmetz fragen.

Einbehaltung der Kaution wegen sichtbar verspachtelten Bohrlöchern

Sehr geehrter Damen und Herren,

ich bin vor etwa einem Monat aus meiner alten Wohngemeinschaft ausgezogen. Leider hatte ich für dieses Mietverhältnis nur einen mündlichen Vertrag mit meinen Vermietern. Bereits bei Einzug habe ich gestrichen (weiß) und zusätzlich einen Laminatboden verlegt. Der Laminatboden ist ordentlich verlegt, aber meine Vermieterin bemängelte schon, dass ihr schöner PVC-Boden (der vom Vormieter bereits sehr abwohnt war), so nicht mehr zur Geltung komme. Aus "Kulanz" darf ich diesen trotzdem nun in meinem ehemaligen Zimmer liegen lassen.

In meinem Zimmer befand sich außerdem eine Wand mit Lehmputz, die mit Silikatfarbe zwecks Atmungsaktivität gestrichen wurde. Lediglich diese Wand wurde von mir nicht gestrichen. Nach Absprache mit meinem Vermieter (nicht meiner Vermieterin!) durfte ich in diese Wand bohren, was ich auch getan habe. Hierdurch sind vier größere Löcher entstanden. Nach Auszug habe ich die Bohrlöcher mit handelsüblicher Spachtelmasse aus dem Baumarkt sichtlich verschlossen und die Stellen nochmals abgeschmiergelt.

Nun zum eigentlichen Problem: Meine Vermieterin fordert nun von mir, die Spachtelmasse wieder zu entfernen und von einer Firma neu verspachteln zu lassen, da die Löcher ihr zu sichtbar verspachtelt wurden und nicht der Struktur der Wand entsprechen. Zusätzlich soll die Wand mit dieser teuren Silikatfarbe neu gestrichen werden. Da ich nur mit meinem Vermieter mündlich abgesprochen hatte, ob es erlaubt sei, in diese Wand zu bohren, unterstellt mir meine Vermieterin nun, dass ich dies gegen ihren Willen getan hätte und möchte mich zu diesen Reparaturen finanziell verpflichten.

Nun natürlich meine Frage: Bin ich hierzu überhaupt verpflichtet bzw. ist die rechtskräftig? Und falls ja: Kann mir meine Vermieterin auch noch Kosten, die über den Kautionsbetrag von 250 Euro (das mag nicht viel sein, aber ich bin Studentin und da zählt jeder Cent) gehen in Rechnung stellen?

Ich wäre überglücklich, wenn mir hierzu jemand einen kurzen rechtlichen Tipp geben könnte.

Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank im Voraus!

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