Kann die Hausverwaltung Einsicht in die Anmeldung beim Finanzamt für den Hund verlangen und muss der Hund offiziell auf den Mieter in der Wohnung gemeldet sein?

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5 Antworten

Hi, ich denke das das durchaus seine Richtigkeit hat. Person A ist ja nun wohnhaft bei Person B und sein Hund hält sich die meiste im neuen Zuhause auf. Es gibt in Deutschland ein Meldegesetz, wo jeder seinen aktuellen Wohnort, wo er erreichbar ist angeben muss. Dafür gibt es eine gewisse Frist, die nicht Überschritten werden darf, weil man dann eben auch eine kleine Strafe zahlt. 

Und lt Bundesmeldegesetz haben Vermieter nach Paragraph 19 auch eine Mitwirkungspflicht, sie müssen melden,wenn jemand ein- oder auszieht und dürfen sich auch bei der Meldebehörde melden um zu schauen ob derjenige das auch gemacht hat. 

Und wenn der Hund 24 Std lang bei Person B in der Wohnung ist und von Person A nicht mehr in seine Wohnung verbracht wird so ist das auch kein Besuch mehr, da eine Regelmäßigkeit da ist und der Hund ja auch da schläft. 

Aber beim Finanzamt weiss ich auch nicht was der Vermieter da will :) der normale Weg wäre zur Meldebehörde zu gehen und ggf zum Ordnungsamt um einen vermeintlich unangemeldeten Hund zu melden. 

Er kann weder Person A dazu bringen den Hund auf Person B zu überschreiben noch hat er ein Recht auf Einsicht der Steuerunterlagen.

Person B und A sollten nun aktiv werden, zunächst mal Person A ummelden mitsamt Hund oder mal die andere Wohnung gemeinsam nutzen ;) denn sonst kann Person B in die schlechte Situation kommen die Wohnung zu verlieren, wenn das Besuchsrecht über strapaziert wird, als Besucher gelten Leute die unter 3 Monate kurzfristig aufgenommen werden, mit den Ziel das die auch wieder gehen, wenn ihr da schon drüber seit und es zu Problemen wegen den Hund kam, kann der Vermieter sich zur Wehr setzen. :(

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Person A ist aber zu seiner Freundin gezogen (nicht offiziell).

Was heißt nicht offiziell? Wohnt der da oder nicht? Wenn er nur Besuch ist, ist er mit seinem Hund zu Besuch. Aber dann sollte er auch nachweislich wirklich woanders eine Wohnung haben.

Wenn er mit dem Hund da wohnt muss das auch der Hausverwaltung offiziell gemeldet werden und er muss dies auch beim Einwohnermeldeamt melden. Sollte laut Mietvertrag Hundehaltung separat genehmigt werden müssen, muss dies auch nach dem im Mietvertrag genannten Prozess erfolgen, wenn er da fest mit dem Hund leben will.

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Da der Hund nur einem Besucher gehört, kann die Hausverwaltung das nicht verlangen. Aber sie kann verlangen, das der nicht gemeldete Mitbewohner wieder auszieht.

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WO und OB ein Hund steuerlich angemeldet ist, geht weder den Vermieter noch den Verwalter etwas an - dazu fehlt die rechtliche Grundlage. Selbstverständlich kann er - wie jeder andere auch - eine Meldung beim entsprechenden Amt einreichen, dass man vermutet, ein Hund wäre nicht ordnungsgemäß zur Hundesteuer angemeldet. Diesem Hinweis kann das Amt dann nachgehen.

Anders sieht es aber aus, wenn in eine vermietete Wohnung jemand mit einzieht, auch, wenn es inoffiziell geschieht, bzw. gerade dann, wenn es inoffiziell geschieht. Natürlich kann man "Besuch" haben - aber dieser Besuch darf nicht dauerhaft dort einziehen, auch dazu gibt es Regelungen.

Und wenn dieser dauerhafte Besuch auch noch einen Hund mitbringt, in der Wohnung aber keine schriftliche Erlaubnis zur Hundehaltung vorliegt, dann kann das Probleme aufwerfen.

Natürlich kann in einer normalen Mietwohnung niemand Besuch mit Hund verbieten - aber wie gesagt, wenn die Annahme vorliegt, dass es um ein dauerhaftes "Besuchsverhältnis" geht, kann das ganz anders aussehen.

Gutes Gelingen

Daniela

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Entgegne der HV höflich und freundlich

"Bitte teilen sie mir die Rechtsgrundlage mit, aufgrund derer sie meinen, einen  Anspruch zur Vorlage zu haben.

Sollte sich nach Prüfung herausstellen, dass Ihre Forderung berechtigt ist, kommen wir dem Anspruch selbstverständlich nach."

Was hat eine Hausverwaltung damit zu tun, ob die Bewohner ihrer Steuerpflicht nachkommen? 

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Kommentar von Annamarie85
27.05.2016, 11:48

Es geht darum, dass der Hund schon mal "Schwierigkeiten" im Haus gemacht hat und die Frage wäre, ob die Hausverwaltung verlangen könnte die Anmeldung beim Finanzamt einzusehen. Dann würden die ggf. sehen, dass der Besitzer vom Mieter abweicht. 

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