kann die arge uns das komplette geld streichen?

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11 Antworten

Etwas diffizile Lage.
Da der Mietvertrag befristet war, lag wohl eine wichtiger Grund für einen Umzug vor, den die ARGE sowieso hätte anerkennen müssen (hängt von den individuellen Umständen ab).
Insofern könnte die Zustimmung nachträglich erteilt werden, zumal das Gesetz im § 22 Abs 2 SGB II explizit "soll" und nicht "muss" spricht.
Insofern könnte sich eine Auseinandersetzung mit der ARGE lohnen, sollte die neue Wohnung innerhalb der Angemessenheitsgrenzen liegen und die ARGE dennoch nur die niedrigere alte Miete zahlen wollen.
Defintiv Anspruch habt ihr weiterhin auf euren volle 90%-Regelleistung sowie KdU in Höhe der alten Miete.

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Da ja euer Mietvertrag ausläuft, habt ihr ja eine ordentliche Begründung umzuziehen. Stellt einen neuen Antrag und dann ist es gut.

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Euer jetziger Mietvertrag war doch befristet. Ich weiß nicht, ob die das Recht haben euch dann das Geld zu kürzen wenn ihr ohne ok einen neuen unterschrieben habt. War die befristete Wohnung denn ein "Schnäppchen"? Also günstiger als der normale Mietspiegel in euer Gegend? Und entspricht die neue Wohnung jetzt dem Standart? Dann dürften sie euch eigentlich nicht können. Würde ich denen von der Arge auch so verkaufen, von wegen: tut uns leid, aber wir mussten schnell ragieren....

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Meines Erachtens nach ist es gut, seinen fehler bei der ARGE einzugestehen, jedoch sich nächstesmal vorher schlau zu machen. Wenn die wohnung nur wenig größer und teurer ist, na gut. Ich wünsche Euch jedenfalls sehr, dass Ihr genug Geld für Euch zur Verfügung habt und nicht soviel für die Wohnung zahlen müsst. Schön ist es, wenn sie Euch gefällt. Man muss ja wohl heute lange suchen, bis man was Passendes gefunden hat Ich wünsche Euch, dass alles gut läuft und Ihr Eure Unkosten so ziemlich in der Tasche habt. Ameliecheyenne

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Die ARGE wird Euch nicht alle Zahlungen streichen.

Nach Vorlage des neuen Mietvertrages werdet Ihr erfahren, wieviel der Miete Euch erstattet wird, den "Rest" werdet Ihr selber aufbringen müssen.

Umzugsbeihilfen werdet Ihr nun wahrscheinlich nicht bekommen - da keine vorherige Zustimmung der ARGE.

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ihr müsst die übersteigenden mietkosten selber tragen, bekommt keine umzugsbeihilfe und wenn die wohnung zu groß ist wird keine heizkosten nachzahlung übernommen. ach ja und eine kaution wird auch ned übernommen. ansonsten bleibt alles beim alten

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Hallo yxcvbnm,

ich denke nein, weil ihr schon eine Wohnung gehabt habt! Aber die neue Wohnung ist größer und vielleicht heißt: Kostet mehr? Für diese mehr Kosten müsst ihr selbst aufkommen. Am besten spricht ihr mit eurem Fallmaneger, bei der Arbeitsagentu/ARGE, vielleich könnt ihr jetzt den Antrag für die Zukunft stellen! Aber sie fragen nach dem Grund! Also warum habt ihr den Antrag vorher nicht gestellt? LG Mario

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Die Arge kann Euch ggf. 30 von 100 vom Leistungsbezug für max. 3 Monate verwehren.

Hängt immer vom jeweiligen Mitarbeiter ab. Die haben freie Entscheidungsgewalt. Einfach so tun, als ob Ihr das nicht gewusst habt, das man es vorher beantragen muss.

Und den Überbetrag zur alten Miete müsst Ihr immer selber tragen bei solchen Fällen.

Viel Glück

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meisterfloss 18.05.2010, 07:49

Einen Umzug muss man nicht ankündigen. Nur die Veränderung der lebensumstände. Das LG Düsseldorf hat entschieden, daß jeder umziehen darf so oft er will. Nur die Kosten trägt jeder selbst.

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meisterfloss 18.05.2010, 07:52
@alfredzenker

Wie Du schreibst, sind die 30 v.H. eine Sanktion. Ein Umzug ist aber kein Verstoß gegen die ALG2 Regeln. Das ist in Deutschland Freiheit.

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alfredzenker 18.05.2010, 07:58
@meisterfloss

Ziehen Sie ohne Zustimmung um, werden Kaution und Umzugskosten nicht übernommen § 22 SGB II.

Außerdem würden dann die Kosten für Unterkunft und Heizung nur in der bisherigen Höhe übernommen. Dies wäre auch dann der Fall, wenn sich die Kosten erhöht hätten §22 (2) SGB II.

Sanktion war Irrtum sorry

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meisterfloss 18.05.2010, 08:00
@alfredzenker

Genau so meinte ich das auch. Hab es selber durchgemacht. Bin einfach umgezogen. Haben nur die kosten in höhe der alten wohnung übernommen.

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Wenn die Wohnung die "zulässige" Größe überschreitet, bekommst du nur den Teil der Miete ausgezahlt, der auf den "zulässigen" Teil entfällt.

Ansonsten: einfach mal jetzt gleich mit der ARGE sprechen...

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Selbe Problem hatte ich auch. Die Pfeifen bezahlen nur den Preis in Höhe der alten Wohnung. Aber das muss im Einzelfall vom Sachbearbeiter geprüft werden.

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Diemona1982 18.05.2010, 07:41

Pfeifen?

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Dea2010 18.05.2010, 07:59
@meisterfloss

Die machen auch nur ihren job! Wenn man sich an die Spielregeln hält und nett ist zu denen, sind die auch nett im Gegenzug! Eigene Erfahrung.

Dass einem die Spielregeln nicht schmecken, da können die einzelnen Sachbearbeiter nix dafür!

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fragetierchen 18.05.2010, 08:00
@meisterfloss

nix wahrheit! dann müsste es jeder so sehen, und dem ist nicht so. alle die bei der arge immer schön ihren mitwirkungspflichten nachkommen reden komischerweise auch nicht schlecht über die leute, das sind immer nur die die nix auf die reihe bekommen

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Diemona1982 18.05.2010, 10:12
@meisterfloss

... also die bezahlen was aber es ist nicht genug für die Ansprüche also sind es Pfeifen? Ok ich wollt mich nicht eingemischt haben.

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meisterfloss 18.05.2010, 10:15
@Diemona1982

@ Diemona1982: Wer hat behauptet, daß die Gelder nicht für die Ansprüche genügen?

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Diemona1982 19.05.2010, 09:06
@meisterfloss

Sonst wären die keine "Pfeifen" - war meine eindeutige Schlussfolgerung. DH für fragetierchen

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was drüber ist müßt ihr selber zahlen,ob das aber vernünftig ist,hoffentlich bereut ihrs nicht

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