Kann die Agentur für Arbeit hierfür etwas kürzene bei ALG I?

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5 Antworten

Wenn das so war wie du geschrieben hast wird das AA nichts machen. Im Rahmen der freien Arbeitsplatzwahl wird nur beurteilt ob du an der Auflösung des aktuellen Arbeitsverhältnisses mitgewirkt hast, aber nicht ob oder in wie fern vergangene Arbeitsverhältnisse eine Rolle spielen. Unter der Argumentation dürfte niemand mehr seinen AG wechseln

"Eine Sperrzeit tritt nicht ein, wenn seit dem Ende des ersten Beschäftigungsverhältnisses mehr als ein Jahr vergangen ist." Siehe: http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A07-Geldleistung/A071-Arbeitslosigkeit/Publikation/pdf/GA-Alg-159.pdf Seite 16, Nr. 1.4 (2)

Es kommt also bei Dir darauf an, obe mehr oder weniger als ein Jahr befristet war. Außerdem darf zwischen den Beschäftigungen kein Tag Arbeitslosigkeit gewesen sein, siehe (4).

Auf Seite 27 findest Du Gründe, die trotz kürzerer Befristung die Kündigung rechtfertigen. Sieh zu, dass Du damit einen Widerspruch begründen kannst.

Das Arbeitsamt hat dir bestimmt den Grund der Kürzung genannt. Ich denke mal so einfach wie du das hier schilderst war der Fall nicht. Immerhin hast du ja die Arbeitslosigkeit selbst verschuldet und deshalb denke ich mir hast du diese Sanktion.

Nenene 28.01.2013, 16:40

In wie fern geht aus dem Text hervor das er an der Auflösung des aktuellen AV aktiv mitgewirkt hat?

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rosequeeny 28.01.2013, 20:17
@Nenene

Ein unbefristete Stellung gegen eine befristete Stellung "einzutauschauen". Hier ist doch absehbar, dass man auf die Arbeitslosigkeit hinsteuert, soweit man nicht gleich im Anschluss was findet. Aber den 100igen Sachverhalt kennen wir nicht.

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Nenene 28.01.2013, 21:47
@rosequeeny

Eben drum - der AN WIRD nach ungefähr einem Jahr nach Tausch der unbefristeten gegen die befristete Stelle arbeitslos - ich lese das so, dass die Befristung ein Jahr ist und der Fall der Arbeitslosigkeit in der Zukunft liegt. Somit trifft das ein was hier durch unseren Mitschreiber so vortrefflich beschrieben wurde - keine Sperrfrist... Der Tausch eines unbefristeten mit einem befristeten AV führt somit nicht automatisch zur Sperrfrist - zumal keiner weiß was den AN zur ersten Kündigung bewogen hat.

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rosequeeny 28.01.2013, 21:52
@Nenene

Der genaue Sachverhalt liegt uns nicht 100ig hier vor. Der Arge schon und somit gab es mit Sicherhheit ein trifftigen Grund für die Sperrung.

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Nenene 28.01.2013, 22:13
@rosequeeny

Oh - das würde ja bedeuten dass sich die Arge bzw. das AA nie irrt - die hohe Anzahl an verlorenen Rechtsstreitigkeiten legt da ein anderes Bild nahe - lies was in dem Text unter Seite 24 Punkt 17 Zeitarbeit steht - Ein wichtiger Grund für den Wechsel von unbefristet zu befristet liegt schon dann vor wenn das unbefr. AV mit einer Leihfirma und das befristete mit einem normalen Unternehmen ist - dann darf er sogar weniger verdienen und die Befristung unter einem Jahr sein - so einfach ist es halt nicht - gibt noch ne Menge mehr Gründe...

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Nenene 28.01.2013, 22:44
@Nenene

Sorry meinte natürlich Seite 27...

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rosequeeny 28.01.2013, 22:44
@Nenene

Behaupte ich nicht. Allerdings ist eins sicher, dass wir beide den Sachverhalt nicht genau kennen. Das ist auf jeden Fall 100ig sicher. Außerdem, wenn man mit einer Entscheidung nicht einverstanden ist, hat man doch die Möglichkeit gegen jeden Bescheid Widerspruch einzulegen.

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Nenene 28.01.2013, 22:59
@rosequeeny

Natürlich kennen wir den Sachverhalt nicht 100% - die Eckdaten schon und die sind nun mal alles was wir zur Beurteilung dieser Frage haben...

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Schau Dir in besaggtem Text Seite 27 Punkt 17 Unterpunkt Leiharbeit an - ganz wichtig für Dich denk ich mal

Kommt drauf an.Das Endscheidet das Amt vor Ort. mfg

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