Kann der Voreigentümer eines Hauses noch Geld für das Heizöl verlangen??

12 Antworten

Wenn das nicht im Kaufvertrag ausdrücklich drin steht: Nein.

Kann auch nicht mein Auto verkaufen und im Nachhinein zum Käufer sagen: leg mal noch 50 Euro drauf, der Tank ist noch halbvoll!

sein Pech.

Wenn im Kaufvertrag nichts gesondert über das Heizöl drinne steht dann gilt es als Zubehör nach BGB §97 und der ehemalige Besitzer hat weder ein Anrecht darauf noch kann er nachträglich Geld dafür verlangen.

Juristisch kann ich da nichts dazu sagen, aber so wie ich das sehe bekommt ihr Heizöl im Wert von aktuell ca. 1.700.-€ für nur 1.500.-€. Ihr bekommt das Öl im Grunde 200.-€ billiger.

Ich verstehe euch nicht. Jetzt soll der Vorbesitzer kommen und das Öl heraus pumpen, was ihn Geld kostet und euch ohne einen Tropfen Öl zurück lässt. Dann müsst ihr nächstes Jahr Heizöl kaufen, weil ohne Öl ist es ziemlich doof in einem Haus. Auch wenn man nur im Sommer da wäre und nie heizen will, so will man doch fließend warmes Wasser.

Im Grunde bedeutet euer ansinnen, dass der Vorbesitzer Geld vernichten soll und ihr bereit seid zusätzliches Geld dafür auszugeben.

So wie es ist spart ihr 200.-€. So wie ihr es wollt kostet es euren Vorbesitzer Geld und ihr zahlt auch noch drauf. Statt 200.-€ Ersparnis zahlen dann zwei Parteien mehr als sie müssten.

Irgendwie kommt mir das so vor, als hättet ihr das nicht ganz durchdacht. Das Heizöl wird übrigens bis nächstes Jahr nicht schlecht. Das brennt nächstes Jahr noch genauso gut wie dieses Jahr. Billiger wird es nächstes Jahr vermutlich auch nicht werden.

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Ähm...und wieso sollten die für etwas zahlen, das sie bereits bezahlt haben?

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@qugart

Rein juristisch ist es wohl so, dass das Öl dem Fragesteller gehört, wenn nichts anderes ausgemacht wurde. Ich vermute aber einmal, dass dies dem Vorbesitzer nicht bewußt war. Ansonsten hätte er wohl kaum noch für 1.700.-€ Erdöl nachgetankt, was er auf keinen Fall hätte tun müssen.

Wer das Heizöl jetzt einbehält und bereit ist dafür vor Gericht zu gehen, der darf sich nie wieder in seinem Leben beschweren, dass Recht und Gerechtigkeit zwei verschiedene Dinge sind.

Es ist juristisch korrekt das Öl einfach einzubehalten, aber morlaisch wäre es eine Sauerei den "Fehler" des Vorbesitzers gnadenlos auszunutzen und nicht zufrieden damit zu sein 200.-€ zu sparen, sondern einfach den Vorbesitzer auf 1.700.-€ kosten für Heizöl sitzen zu lassen und das Öl für lau zu nehmen und zu verheizen.

Aus meiner Sicht: Juristisch richtig. Moralisch total verwerflich.

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@Panazee

Auch ich würde das allenfalls akzeptieren, wenn es zu einer Verwerfung zwischen Käufer und Verkäufer gekommen ist. Davon will ich zugunsten des Fragestellers einfach mal ausgehen.

Andernfalls deutest du schon ganz korrekt an, dass man sich schon noch darüber streiten könnte; wie über alles halt. Ob das dann so sinnvoll ist, wenn man nicht ohnehin streitlustig ist, lässt sich wohl nur für jeden einzelnen anders beantworten.

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@Panazee

P.S.:

Wenn sie dem Vorbesitzer zudem schon gesagt haben, dass er
kommen und das Öl wieder abpumpen kann, dann haben die das
Eigentumsrecht an diesem Heizöl aufgegeben.

Ich vermute hier geht es nicht mehr um das Öl oder um Logik. Hier geht es um etwas anderes, wenn man bereit ist eigenes Geld zu vernichten, nur um etwas durch zu setzen.



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@Panazee

Na dich möchte ich sehen, wenn von dir jemand etwas doppelt bezahlt haben will.

Sorry, Häuser verkauft man nicht einfach so nebenher. Da ist ein Notar dabei. Der bekommt da auch Geld dafür, dass er einem den Vertrag erklärt. Und wenn dann einer etwas meint, aber keine Ahnung hat,....tja....

Also ich bin der Meinung, du müsstest mir für meinen Kommentar auf deine Antwort 10 Euro überweisen. Ich hab mir ja schließlich die Arbeit gemacht. Wäre moralisch also durchaus vertretbar....oder?

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@qugart

Der Vergleich hinkt ganz gewaltig. Es hat dich kein Geld gekostet hier zu antworten.

Zudem hat der Fragesteller bzw. dessen Eltern ja das Recht an dem Heizöl schon aufgegeben, als sie dem Vorbesitzer gesagt haben, dass er es wieder abholen darf.

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Woher willst du das wissen ??

>Juristisch kann ich da nichts dazu sagen, aber so wie ich das sehe >bekommt ihr Heizöl im Wert von aktuell ca. 1.700.-€ für nur 1.500.->>€. Ihr bekommt das Öl im Grunde 200.-€ billiger. 

1.stelle ich mal in Frage, ob der für das Heizöl wirklich 1.500 Teuronen gezahlt hat.Schließlich kann man bei jedem Heizöllieferanten mehrere Verbrauchsstellen (Häuser) auf eine Rechnung beliefern lassen und so den Preisvorteil der Großbestellung nutzen.

2.Als Verkäufer schlägt man alle Kosten, die man so kurz vor dem Kauf hat, auch auf den Kaufpreis drauf.Schließlich sitzt man als Verkäufer am längeren Hebel.

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@OlafausNRW

Da könnte ich auch fragen, wie du zu der Annahme kommst, dass der Vorbesitzer mehrere Häuser besitzt, weshalb er einen Preisvorteil bekommen hat.

Ich habe halt geschaut wo der Heizölpreis gerade liegt. Bei Abnahme von 3.000 Litern liegt er zwischen 56.-€ und 58.-€ Euro pro 100 Liter. Das wären zwischen 1.680.-€ und 1.740.-€. Der Tiefstpreis dieses Jahr lag bei ca. 50.-€ pro 100 Liter. Das war vor 3 Monaten. Ich weiß natürlich nicht wann der den Tank befüllt hat. Könnte aber auch vor 3 Wochen gewesen sein, wo der Preis zwischen 58.-€ und 60.-€ lag.

Die Käufer müssten akut aber auf jeden Fall 1.700.-€ für diese Füllung zahlen, wenn sie nicht gerade mehrere Ferienhäuser in der Nähe gekauft haben, die sie alle gleichzeitig auffüllen lassen.

Ist aber auch egal. Ich würde das für mich persönlich als moralische Verantwortung ansehen dieses Öl zu bezahlen. Anderen ist die Moral halt egal und die sagen, dass es juristisch einwandfrei ist und deswegen wird das gemacht. Viele Dinge, die juristisch einwandfrei sind, sind moralisch gesehen eine Sauerei.

Ist aber alles egal, denn nachdem sie dem Verkäufer gesagt haben, dass er kommen kann und sein Heizöl wieder abpumpen lassen kann, haben sie das Eigentumsrecht an dem Heizöl sowieso aufgegeben und deshalb können sie es jetzt entweder für 1.500.-€ erwerben und 200.-€ sparen, oder sie lassen ihn das abpumpen und zahlen danach 1.700.-€, wenn sie die gleiche Menge wieder auffüllen lassen.

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@Panazee

Was du hier alles anführst ist irrelevant. Es gelten eben die vorhandenen Gesetze. Ob es um einen Cent oder um 100 Millionen Euro geht ist dabei auch egal.

Fakt ist: wenn man etwas kauft, dann gehört es einem und man muss dafür nicht doppelt zahlen.

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