Kann der Mieter eines Hauses aufgrund seines Hausrechts mir verbieten, Post in seinen Briefkasten zu werfen?

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6 Antworten

In diesem Fall rate ich Dir, Dir sofort bei einem Anwalt für Mietrecht einen Termin geben zu lassen. Das hört sich ganz nach großem Ärger an, dem Du von Anfang an richtig begegnen solltest.

Danke für die rasche Antwort. Für die Hintergründe siehe andere Kommentare.

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Der Briefkasten obliegt nicht im eigendlichen Sinne dem Hausrecht, er dient zur Zustellung von Nachrichten.Persönliche Post kann und darf eingeworfen werden, mann kann sich nur gegen unpersönliche Werbung weigern mit einem Hinweiss.Nur weiss ich nicht was dir das bringen soll wenn du einen Brief einwirfst,du hast dann ja keine Empfangsbestätigung. Dann doch besser mit der Post (o.ä.)ein Einschreiben senden. viel Glück, Achim

Das ist die Antwort, die ich gesucht habe. Es handelt sich um meine Noch-Mieter. Da die Post weiter von mir entfernt ist als mein Mieter, habe ich anfangs die Mahnungen persönlich abgegeben und mir den Empfang bestätigen lassen. Meine Mieter haben dann an der Tür von mir nichts mehr angenommen und darauf bestanden, dass ich Einschreiben schicke. Da ich mir aber von denen nicht die Art der Zustellung vorschreiben lasse und die auch nie Mahngebühren zahlen, lasse ich mir Inhalt und Zustellung der Schreiben von deren Nachbarn bestätigen und schmeiße die Post in den Briefkasten. Das werde ich auch so weitermachen, wenn Sie erst umgezogen sind.

Herzlichen Dank!

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Also ich möchte von meinem Vermieter auch keine Post persönlich an der Haustür empfangen müssen. Den Einwurf des Briefs in den Briefkasten kann Dir der Mieter nicht mit Verweis auf sein Hausrecht verwehren. Ihr habt eine vertragliche Beziehung - Du musst ihm ja auf geeignetem Weg Nachrichten zukommen lassen können. Ich bezweifle, dass er Dich zwingen kann, dies durch einen Dritten, z.B. einem Postboten zu tun.

Warum machst Du Dir es so schwer? Schicke es ihm doch per Einwurf-Einschreiben (die Post dokumentiert die Zustellung) oder Einschreiben+Rückschein (es muss der Empfang bestätigt werden, den Rückschein erhälst Du). Eine Abmahnung sollte eh über einen Anwalt erfolgen (Unterlassungserklärung usw.).

Hallo, auch danke für die rasche Antwort. Details siehe oben. Anfangs habe ich mir vom Mieter den Empfang der Mahnungen und Abmahungen an der Haustür bestätigen lassen. Dann wollten Sie mir vorschreiben, ich hätte das per Post zu schicken, sie würden an der Haustür von mir nichts mehr annehmen (siehe ebenfalls oben). Mittlerweile lasse ich mir Inhalt und Zustellung der Schreiben von ihren Nachbarn bestätigen und schmeiße den Brief in den Briefkasten. Das möchte ich auch so beibehalten.

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@akcatfish

Die Annahmebestätigung vom Nachbar ist nicht rechtsfähig, da er behaupten kann, es nicht erhalten zu haben (Beweislast). Nach meiner Sicht der Dinge ist ein Anwalt zu beauftragen.

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@akcatfish

dann biste eigentlich auch selbst schuld, bist nur stur. ich würde, wie schon hier vorgeschlagen, einen anderen weg wählen

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Das kann er machen, weil Du ja technisch bereits besagte Möglichkeiten hast, ihm Schriftstücke zukommen zu lassen.

Alternativ kannst Du aber doch einen Dritten damit beauftragen, das bei ihm einzuwerfen. Einen Zeugen hättest Du damit noch zusätzlich.

Schreib doch einfach ein Einschreiben per Post.

Oder am besten gleich zum Anwalt gehen und das ganze gerichtlich austragen.

Hört sich zumindest so an als ob der Mieter es so haben möchte.

Hallo, danke für die schnelle Antwort. Klar kann ich ein Einschreiben schicken, will ich aber nicht. Das Postamt ist viel weiter weg als der Mieter. Hier gehts nur ums Prinzip. Außerdem hat er noch nie die Mahngebühren gezahlt.

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