Kann der Mensch homosexuell werden, wenn er traumatische Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht gemacht hat?

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7 Antworten

Wenn die Erfahrung traumatisch war, kann es schon sein, dass ein Mensch Ängste entwickelt und dann nach Alternativen sucht.

Ob es dann nur ein temporärer Ausflug ist oder für immer, hängt bestimmt davon ab, welche Erfahrungen dieser Mensch danach macht.

Es gibt ja bekanntlich nichts, was es nicht gibt, also warum soll das nicht auch möglich sein.

Traumatisch bedingt ist das z. B. bei einer Frau durchaus nach einer Vergewaltigung durch einen Mann möglich, wenn sie keinen Sex mehr mit einem Mann aus psychischen Gründen haben kann oder will.

Bei Männern ist es auch schon passiert, wenn sie mehrfach (sexuell)  von Frauen abgewiesen wurden. Obwohl man hier nicht von einem traumatischen Erlebnis sprechen kann.

Entweder man ist es, oder eben nicht. Homosexualität ist nicht erlernbar, oder abzutrainieren. Man kann sich seine Sexualität nicht aussuchen oder sie beeinflussen. Es ist allerdings möglich, plötzlich eine andere Sexualität zu haben. Es können zum Beispiel, einfach so Heterosexuelle zu Homosexuellen werden, aber es passiert nicht wegen einem "anderen" Umfeld oder Erlebnissen.

Was bewegt denn deiner Meinung einen Körper, sich "umzustellen"?

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@daria78

Nichts, das ist es ja. Andere Personen, das Umfeld oder auch Geschehnisse können zu einer sexuellen Umstellung nichts beitragen. Man kann es nicht beeinflussen, und nicht sagen, so ich werde jetzt hetero- oder homosexuell. Es kann sich einfach so verändern. Lernt man normalerweise in der 8. Klasse, aber wenn du alter etwas alter als ich bist gab's das noch nicht im Lehrplan.

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@261201

Das ist aber wirklich sehr sehr schwer zu glauben. Das macht für mich einfach keinen Sinn. Du sagst eine plötzliche Umstellung sei möglich, dieser hätte aber absolut keinen Grund. Das macht keinen Sinn. Und ich denke vor allem wenn es um das empfinden des Menschen geht ist die äußerliche Beeinflussung die größte.

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@Berny96

Aber wenn es so wäre, dann würden z.B. Zwillinge immer die selbe Sexualität haben, da sie die selben Einflüsse usw. bekommen. 

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@261201

Das stimmt aber auch nicht. In wie fern haben Zwillinge den selben Einfluss?  Die wachsen vielleicht zusammen auf aber ab den vierten oder fünften Lebensjahr leben sie ihr komplett eigenes Leben und machen ihre eigene Erfahrungen. Das ist ein wirklich schwaches Argument.

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@Berny96

Man hat die selben Eltern, man kennt die selben Leute, man geht zusammen in den Kindergarten, Schule usw.. Von wem bekommt man noch Einflüsse wenn nicht von Familie, Bekannten und Freunden? 

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Uff du widersprichst dich ziemlich oft selbst.

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@daria78

Und wie? Ich habe doch gesagt das Sexualität nicht beeinflusst werden kann, und dann habe ich geschrieben das es nicht sein kann das man eine Sexualität auf Grund von Einflüssen entwickelt, da z.B. Zwillinge ziemlich oft die selben Einflüsse bekommen. Was wiederspricht sich da?

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@261201

So etwas wie eine spontane Umstellung gibt es nicht. Das einzige, was denkbar wäre ist ein bisexueller Mensch, der sich seines homosexuellen Anteils nicht bewusst ist und sich dann gleichgeschlechtlich verliebt oder umgekehrt.

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@ComteCagliostro

Ist aber so, sonst würde man es ja nicht in der Schule beigebracht bekommen. Ich kann mir das auch nicht so vorstellen, aber es soll so sein. 

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Jeder heterosexuelle Mann ist zu 7 % auch schwul, die Schwulenhasser, die ihre eigene Homosexualität bekämpfen müssen, sind zu 15 % schwul. So oder so sind also alle heterosexuellen Männer auch ein bisschen bi. Wenn nun der heterosexuelle Anteil ins Hintertreffen aus bestimmten Gründen (Eingesperrtsein unter lauter Männern im Zuchthaus usw.) gerät, tritt der homosexuelle Prozentsatz stärker zum Vorschein und wird ggf. ausgelebt.

Wenn Männer im Gefängnis homosexuelle Kontakte pflegen, dann dienen diese lediglich der Lustbefriedigung aufgrund mangelnder Alternativen. Das hat aber mit der homosexuellen Liebe nicht gemein. 

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Ja. Ich persönlich bin der Meinung das Homosexualität "erlernt" werden kann das heißt wenn man sich oft damit beschäftigt fängt man irgendwann an seine eigene sexuelle Orientierung zu hinterfragen und je mehr man sich damit ausseinander setzt desto mehr raum lässt man frei für homosexuelle Gedanken. Zum Thema "traumatische Erfahrung" kann ich nur sagen definitiv. Ich kenne viele Fälle auch von weiblichen Personen die nachdem sie vergewaltigt worden sich einfach nie wieder dem Penis "anfreunden" konnten und dadurch dann lesbisch geworden sind. 

So ein Schwachsinn. Du kennst nichts und niemanden. 

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@Maikiboy29

mm achso. Argumente? Ich finde es einfach ignorant auszuschließen das die Außenwelt deine sexuelle Orientierung beeinflussen kann.

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Ich denke es liegt doch mittlerweile auf der Hand, dass Homosexualität angeboren ist. Genau wie die Tatsache, dass jeder Mensch "ein bisschen" Bi ist. Und bei dem einen ist die eine Seite stärker und bei einem anderen, die andere. Aber ich denke das sich diese "Seiten" beeinflussen lassen kann, wo ich Berny96 in diesem Fall zustimmem würde. Jetzt so im krassen Fall wie z.B. einer Vergewaltigung durch eine Männliche Person, finde ich es gar nicht so abwegig das man danach, natürlich wird das von Fall zu Fall anders sein, die "andere Seite" in sich findet. Aber dennoch, und das sollten wir alle mal langsam akzeptieren, ist Homosexualität natürlich und ist nicht therapierbar oder sonst was. Wirklich kein ernstzunehmender Wissenschaftler vertritt heute noch die These von einer Krankhaftigkeit der Homosexualität.

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Idr sind das Menschen die sich auch nach Liebe und Zuneigung sehnen, aber mit Männern aufgrund der schlecht verarbeiteten Erfahrungen nicht mehr zusammen sein können. Und sich dann mit dem Gedanken ans eigene Geschlecht anfreunden oder schon immer was dafür übrig hatten. Homosexuell "wird" man durch eine Vergewaltigung aber nicht. Die sexuelle Anziehung ändert sich ja durch das Ereignis nicht. Eher wird der Leidensdruck und Sehnsucht nach Liebe, Partnerschaft etc irgendwann so groß dass man sich anderweitig orientiert. Das ist ein schleichender Prozess, die Vergewaltigung bzw nicht Verarbeitung der Auslöser, aber mit dem Erlebnis ist man nicht auf Fingerschnipp Homosexuell.

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@Seanna

Genau das hatte ich versucht zu erklären das erst nach langer Zeit und viel Nachdenkerei eben durch diesen Zweifel auch physikalisch sich an der Orientierung etwas ändert. 

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Nein, diese These ist nicht haltbar. Ich hatte als Kind traumatische Erfahrungen mit dem gleichen Geschlecht (Stiefvater) und bin trotzdem schwul.

NEIN!!! Das wird sehr gerne behauptet, stimmt aber nicht im Geringsten!

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