Kann der Kindsvater einen Vaterschaftstest gerichtlich durchsetzen?

9 Antworten

Nach der Beschreibung deines Ex, bekommt der wohl definitiv kein Sorgerecht.

Gebt das doch normal an beim Jugendamt wie geplant, das die Mutti erstmal die Vormundschaft hat und dann übernimmst du das alleinige Sorgerecht.

Wenn er Arbeitslos ist, kann er sich garkeinen Anwalt leisten und auch keine Gerichtskosten. Nicht alles übernehmen Ämter. Ich denke, der will nur so Ärger machen. Lass dich von dem nicht einschüchtern, du und deine Mutter ihr sitzt am längeren Hebel. Du gibst ihn natürlich als Vater an, damit er die nächsten 18 Jahre dafür blechen kann.

Bezahlen kann und wird er aber auch nie. Er braucht ein Mindesteinkommen, um bezahlen zu müssen. Welches er aber auch mit voller Absicht nie erreichen wird. Das Jugendamt würde dann bezahlen, aber nur bis zum 12. Lebensjahr.

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@Paulinchen33661

Irgendwann wird er arbeiten müssen, glaub mir und dann zahlt er. Erstens muss er die 12 Jahre ans Jugendamt zurückzahlen und wenn du kein Unterhaltsvorschuß mehr bekommst, kannst du ihn jederzeit per Familienanwalt schröpfen und der Anwalt kann ihn zur Arbeitsaufnahme zwingen.

Glaub mir du sitzt am längeren Hebel.

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@Paulinchen33661

das jugendamt zahlt nicht bis zum 12. lebensjahr, sondern nur max. 72 monate und höchstens bis zum 12. lebensjahr. wenn das kind 6 ist, ist es vorbei mit unterhaltsvorschuss.

natürlich wird er irgendwann arbeiten, natürlich wird er auch irgendann geld verdienen. deine einschätzung es nie genug sein wird, entzieht sich deiner kenntnis.

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@blumenkanne

Stimmt, hab ich nicht mehr dran gedacht, das es 72 Monate waren. Danke :) Ich weiß aus eigener Erfahrung, das man immer wieder zur Unterhaltsprüfung rangezogen werden kann um vielleicht ja mehr abdrücken zu können.

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natürlich bekommt er das sorgerecht, es spricht doch überhaupt nichts gegen ihn.

die km bekommt kein sorgerecht, da sie minderjährig ist.

wenn er arbeitslos ist kann er sich sogar sehr wohl einen anwalt leisten. er bekommt beratungshilfe und verfahrenskostenhilfe. damit ist abgesichert, dass er seine interessen und die des kindes vertreten kann und wenn nötig gerichtlich durchsetzen. seine chancen auf die vaterschaft sind 100%, da das kind ein recht auf abstammung hat. weiterhin hat er excellente chancen auf mind. gemeinsames sorgerecht, das steht ihm zu.

er hat auch beste karten für die vormundschaft. warum sollte er auch nicht, er ist vater des kindes.

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@lyka01

das er ein drogemnproblem hat ist erst mal nur die meinung der kindesmutter. das hat nichts zu sagen. auch wenn er drogen nimmt muss das keine auswirkungen auf das sorgerecht haben. das ist in deutschland nicht immer illegal.

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@lyka01

Und?

Was meinst Du wie viele Eltern Drogenprobleme haben.

Deswegen nimmt ihnen noch lange keiner das Kind weg.

Zumal die gemeinsame Sorge hier nicht viel hergibt.

Ich würde hier eh erstmal gemütlich abwarten - der hat doch eh keine Lust, sich um ein Kind zu kümmern.

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Selbstverständlich bekommt er die gemeinsame Sorge.

Und selbstverständlich werden in diesem Fall die Prozesskosten übernommen.

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So ein Kommentar kann nur von einer frustrierten hinterwäldlerischen Frau kommen. In welchem Jahrhundert lebst du? Die Zeiten der "allmächtigen" Mütter deren Wohlwollen die Väter auf gedeih und Verderb ausgesetzt waren sind vorbei. Die Vaterschaft kann vom Familiengericht auf Antrag des Mannes festgestellt werden, auch wenn des der Frau nicht passt. Dass gemeinsame Sorgerecht kann der Vater seit 2013 auch ohne Zustimmung der Mutter durchsetzten, wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind.

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einen vaterschaftstest kann er ohne probleme gerichtlich durchsetzen. das geht heute zum glück schnell und einfach. das ist in einem monat durch. wenn er als vater festgestellt ist hat er natürlich auch sofort das recht aufg umgang mit dem kind und kann das gemeinsame sorgerecht beantragen. stimmst du beim sorgerecht nicht zu wird das ein familiengericht entscheiden. das wird die sache allerdings aufschieben bis du volljährig bist da du vorher nicht zustimmen darfst.

ob er drogen nimmt oder nicht arbeitet ist erst mal seine sache. das musst du da erst nachweisen. dann wird er trotzdem das recht zum umgang haben, unter bestimmten umständen kann das gericht anordnen das dieser unter aufsicht stattfindet. aber auch nur wenn er dem kind schaden würde.

Hallo,
Den Vaterschaftstest kann er jederzeit bei Gericht einklagen, dieses Recht hat "jeder" werdende Vater. Die Kosten hierfür muss aber der Antragssteller tragen in dem Falle er.

Was ich nicht verstehe, wenn er der Vater des Kindes ist, wieso strebt er einen Vaterschaftstest an?!

 

Er wird nach der Geburt genauso die Vormundschaft beantragen können, ob dies vom V.Gericht anerkannt wird bezweifle ich mal...
Da ja die Arbeitslosigkeit schon ein wichtiger Punkt ist.

 

Er wird sich hier sehr sehr schwer tun...

Der Vaterschaftstest war sogar schon geplant als wir noch zusammen waren, da sein Vater ihn unbedingt will.

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@Paulinchen33661

Fakt ist wenn du ihn nicht freiwillig machen lässt kann er ihn jederzeit vor Gericht einklagen.
Er bringt ihm aber nicht viel, der Betroffene hat nur Klarheit ob er der Vater des Kindes ist.

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@Paulinchen33661

der vater würde vor gericht nicht auf einen test klagen, sondern auf vaterschaftsfeststellung, der beinhaltet in der regel einen test. er kann dann gleich das sorgerecht vor gericht klären lassen und es auf sich übertragen lassen - mind. das gemeinsame.

weiterhin kann er die vormundschaft beantragen und die elternzeit nehmen. da spricht vor allem die arbeitslosigkeit überhaupt nicht gegen ihn, im gegenteil er hat zeit. die km kann in der zeit weiter in die schule gehen.

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