Kann der Kindesvater die Unterhaltszahlung ab 18. Geburtstag einfach einstellen?

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Ab dem 18. Lebensjahr wird auch das Einkommen der Mutter mit berechnet. Wenn er nicht freiwiliig zahlen will muss Deine Tochter den Vater auf Unterhalt verklagen. Das ist aber nicht einfach. Sie geht zu einem Anwalt, am besten einen für Familienrecht. Da sie kein eigenes Eikommen hat, steht ihr Prozeßkostenhilfe zu, d.h. sie hat dadurch keine Kosten. Leider bekommt der Anwalt dadurch auch so wenig, das er sich meistens nicht sehr um solchr Fälle bemühen mag. War bei mir und einigen Bekannten so. Ich werde jetzt wenn mein 2. Kind im Sommer auch 18 ist das alles selbst in die Hand nehmen. Trotzdem, Deiner Tochter und Dir viel Erfolg. Ich finde es immer schlimm für Kinder wenn sie ein Elternteil verklagen müssen.

Deine Tochter wird selbst klagen müssen, weil sie voljährig ist. Das freiwillige soziale Jahr könnte ihr Schwierigkeiten machen, von wegen Unterbrechung der Ausbildung. Fragt beim Jugendamt, die müssen das auch wissen.

ne ich glaub der darf das nicht so einfach einstellen....erst wenn deine Tochter eigenes einkommen hat.....er ist noch bis ins studium unterhaltspflichtig.....am besten zum anwalt.....

Anrechnung von Ausbildungsgeld während Bedarfsgemeinschaft?

Ich bin fast 18 Jahre alt, habe eine 50 % Schwerbehinderung, lebe im Haushalt meiner alleinerziehenden Mutter, bekomme Kindergeld, Mindestunterhalt vom Kindesvater sowie seit 03.09.18 Ausbildungsgeld für eine berufsvorbereitende Maßnahme. Wie wirkt sich das Ausbildungsgeld nun auf die Bedarfsgemeinschaft mit meiner Mutter zukünftig aus ?

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Kindesunterhalt tituliert und doch ist der Anspruch bei Privatinsolvenz des Vaters Null ?

Ich habe eine Frage zum Kindesunterhalt. Meine Schwägerin hat vier Kinder. Das Jüngste ist jetzt 18 geworden. Der Kindesvater hat 15 Jahre keinen Unterhalt gezahlt. Vor zwei Jahren hat er eine Privatinsovenz gemacht. Seitdem hat er für das jüngste Kind monatlichen Unterhalt gezahlt (die Anderen waren schon volljährig). Meine Schwägerin hat für die nicht gezahlten 15 Jahre Titel zur Vollstreckung vom Jugendamt. Sie ging zu einer Anwältin, um diese Unterhaltsschulden einzutreiben. Die Anwältin hat ihre Forderungen bei seiner Privatinsolvenz mit angemeldet und ihr danach geschrieben, dass meine Schwägerin nun keinen Anspruch mehr auf den Unterhalt hat, weil der Kindesvater auch darüber Insolvenz abgelegt hat.

Hat meine Schwägerin noch eine Möglichkeit, den Unterhalt für die Kinder zu pfänden?

Hat die Anwältin einen Fehler gemacht, indem sie die Unterhaltstitel beim Insolvenzverfahren mit angemeldet hat?

Ich bitte hier nicht um Laienwissen, bitte nur antworten, wenn es Hieb- und Stichfest ist!!!

Vielen herzlichen Dank!

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Kindesunterhalt bei Kind im eigenen Haushalt

Hallo, bräuchte bitte eine Hilfe zwecks Kindesunterhaltes.. Ich habe eine uneheliche 7 Jahre junge Tochter.. Nicht gewollt,aber nach der Ankündigung der Mutter, "wenn Du die Vaterschaft nicht unterschreibst,wirste das Kind niemals sehen" unterschrieb ich diese.Der Kontakt wurde mir dann kurz nach der Unterschrift der Vaterschaft von der Mutter untersagt. So ist es auch bis heute geblieben.. Lebe jetzt seit 6 Jahren mit meiner Partnerin zusammen und wir haben eine gemeisame 5 Jährige Tochter.. Aus einer früheren Beziehung bringt meine Partnerin eine jetzt 12 Jährige Tochter mit.Sprich, wir haben einn tollen 4 Personen Haushalt.Unterhalt vom Kindesvater war und ist nicht zu erwarten,denn eine Privatinsolvenz seinerseits macht dieses unmöglich.So muss das Kind von der Mutter/mir finanziell unterhalten werden,was auch gut ist.Abzüglich von 5%(58Euro, 87 Euro kostet eine Monatskarte für Bus und Bahn zur Arbeit) berufsbedingte Aufwändungen bleiben mir netto 1109.00 Euro, und ich wurde zu einer Zahlung von 87.00 Euro für meine erste Tochter als Unterhaltszahlung vom Amt verpflichtet.Da durch Arbeitslosigkeit Rückstände in Höhe von 2900Euro aufgelaufen sind,ist ein monatlicher Betrag von 150Euro an das Amt fällig Mein im eigenen Haushalt lebendes Kind wurde mit 72Euro bedacht.So sind es rein netto 959 Euro für mich/uns übrig.Meine Partnerin verdient bei 120 Stunden Arbeit 860 Euro netto..Der Gesetzgeber sagt, 90qm Wohnung als angemessen beim 4 Personen(Hartz 4) Haushalt.Wir versuchen es mit 75qm und zahlen eine Miete von 750 Euro plus 110 Euro Strom.Von Kit Beitrag, Nachzahlungen ganz zu schweigen.Da meine Partnerin ja für ihre Tochter "alleine" aufkommen muss,sieht die ganze Sache nicht so rosig aus.Das Gehalt meiner Partnerin schrumpft somit auf mindestens 680 Euro.So bleiben,da ich für die Miete fast alleine aufkomm,780 Euro für meine Tochter,für meine Partnerin und für mich!!.Sollte ich diese Angaben mal dem Jugendamt vorlegen??.. Liegt da im Falle meiner Partnerin ein Härtefall vor??.. Angemerkt, die Mutter meines ersten Kindes arbeitet nicht,hat mit ihrem Sohn ein 90qm Wohnung vom Amt bezahlt,Auto usw... Gegönnt ist es ihr.. Vielleicht weiss jemand Rat, ob die Berechnung so richtig ist wie vorgenommen...

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Meine Tochter lebt seit 15 Jahren (sie ist heute 17 Jahre) mit Ihrer Mutter meine geschiedene Frau in den USA . Bei unserer Scheidung gab ein Unterhaltstitel über Zahlung des Kindesunterhalts dem ich immer nachgekommen bin. Meine Frage ist ob der Unterhaltstitel den meine Ex Frau hat mit dem 18 Geburtstag meiner Tochter erlischt? Bin ich noch Unterhaltspflichtig ? Über die Lebensumstände meiner Tochter habe ich leider auch nach unzähligen Versuchen sehr wenig Informationen! Meine Unterhaltszahlungen gehen an Ihren Anwalt in Frankfurt Deutschland der dies dann in die USA weiterleitet.

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10 Prozentregelung bei Veränderung der Unterhaltszahlung

Ich habe einen Unterhaltstitel in Höhe von 334,00 € Stufe 1 der DT. Nun hat sich das Einkommen des Kindsvaters so verändert das ich einen Anspruch auf 356,00 € Stufe 2 der DT hätte. Die Erhöhung des Unterhaltes liegt aber unter 10 %. Heißt das nun das das Kind keinen Anspruch auf die Erhöhung hat, weil diese weniger als 10 % beträgt? Dann wäre ja diese Tabelle vollkommen sinnlos, weil die Erhöhungen in den jeweiligen Einkommensstufen von vorne rein keine 10 % betragen. Käme in diesem Fall vielleicht eine Höherstufung um noch eine Gruppe in Betracht, weil der Kindsvater nur einer Person unterhaltsverpflichtet ist? Er zahlt im Moment Stufe 1, nach Neuberechnung rutscht er in Stufe 2 und die Höherstufung in Gruppe 3 (nur 1 unterhaltsberechtigte Person) würde die 10 % knacken. Oder??? Gilt diese 10 Prozentregelung doch erst ab Unterhaltszahlungen die 135 % sprich den Mindestunterhalt übersteigen?

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