Kann der Glaube an den Katholizismus auch ohne Kirche möglich sein ?

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13 Antworten

Katholizismus bezeichnet die Repräsentation des römisch-katholischen Christentums in der Gesellschaft, basierend auf der durch den katholischen Glauben geprägten Weltanschauung und Wertvorstellung. Dies schließt insbesondere die sich daraus ergebenden politischen, staatlichen und sozialen Aktivitäten nicht nur der institutionellen Strukturen, sondern auch der katholischen Gläubigen, deren gesellschaftliche Organisationsformen und Brauchtum ein.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Katholizismus

Wie willst Du daran glauben? Es hat nicht viel mit "Glauben" zu tun. Was meinst Du wirklich?



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Kommentar von ersterFcKathas
17.06.2016, 13:59

du weist doch was sie meint !!!

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Möglich ist es, aber ein bisschen schizophren: Zum "Glauben an die Katholizismus" gehört ja auch der Glaube an den Sinn der Kirche. Ich wüsste nicht, warum jemand die katholische Ansichten über die Kirche teilen sollte, und dann kein Mitglied derselben sein möchte.

Aber natürlich ist es möglich, an Teile der Katholischen Lehre zu glauben und dann kein Kirchenmitglied zu sein. Die meisten Kirchenmitglieder, die sich als gläubige Katholiken bezeichnen, glauben auch nicht die gesamte Lehre (die müsste man auch erst mal kennen...)

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Ist ein bisschen unnötig da der Katholizismus ja den glauben an die Kirche erfordert.

Kannst du mir sagen was denn so toll an dem Katholizismus ist? Die ganzen Traditionen die nicht Biblisch sind usw...

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Nein, das geht garnicht. Oder meinst du, daran Glauben ohne der Institution "Kirche" rechtlich anzugehören ? Das geht.
Aber "Kirche" - du hast nur das Wort ohne Inhalt hin gehauen - ist eben nicht Institution sondern Glaubens- und Wertegemeinschaft mit anderen, welche sich der Botschaft Jesu verpflichtet fühlen.
Man sollte mehrdeutige Begriffe in Fragen definieren.
Unter Kirche versteht man ja auch das Gebäude - gut, das war hier offensichtlich nicht gemeint.

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Klar. Der Glaube kann immer da sein, egal in welcher Situation man gerade ist. Der Glaube kann Berge versetzten!

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Mit einem Kirchenaustritt gebe ich nicht zwingend meinen Glauben auf. Der Mensch glaubt an Gott und muß nicht an die Institution Kirche glauben. Denn speziell die katholische Kirche ist ein weltweit agierendes Wirtschaftsunternehmen.


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Kommentar von wilees
17.06.2016, 11:50

Allein die Formulierung des apostolischen Glaubensbekenntnisses betrachte ich als sehr fragwürdig.

.......Ich glaube an den Heiligen Geist, - die heilige katholische Kirche - , Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der
Sünden,........

Der Glaube ist unabhängig von der Kirche.

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Glaube und Religion sind zwei verschiedene Dinge und du brauchst keine Kirche um Gott nahe zu sein , er ist so viel mehr als wir uns vorstellen können und er ist immer in deinem Herzen <3

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Das geht nicht wirklich ergibt auch keinen Sinn. Sakramente spendet der Priester und wir sollen Kirche Gemeinschaft sein, so hat Jesus uns gegründet :) 

Alles Gute 

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Um an Gott zu glauben brauche ich den "Verein" Kirche nicht - weder den katholischen noch den protestantischen.

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"Glauben" an und für sich wäre richtig, wenn man ihn auf den "Ewigen Gott" (Jes.45,22) bezieht.

"Glauben" an eine "Institution" des "Gottes dieser Welt" (Offb.12,9) jedoch führt in die Irre (2.Kor.4,4; Eph.2,2).

Der "Glauben Christi" allerdings schenkt uns ewiges Leben in Gottes Reich (Gal.3,26; Offb.20,4).

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Natürlich kann  man gläubig sein, ohne der Kirche anzugehören. Das Eine schließt das andere nicht aus.

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Absolut, es gibt genug Leute, die gläubig sind und auch nicht z.B. in die Kirche gehen

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Es ist eindeutig nicht möglich.

Der Katholizismus hat ein bestimmtes Kirchenverständnis. Die Institution der römisch-katholischen Kirche wird als der mystische Leib Christi geglaubt.

Ohne die Gemeinschaft der Kirche praktiziert jeder nur seinen privaten Glauben. Kirche hat aber wesentlich etwas mit Gemeinschaft zu tun.

Niemand kann sich selber taufen. Niemand kann sich selber das Evangelium predigen. Niemand sich selber den Glauben erklären, und so weiter.

Die Kirche ist auch ein Garant, dass der katholische Glaube weiterhin praktiziert werden kann. Wenn es keine Priester und Gemeinden mehr gäbe, würde der Glaube nur noch bei jedem Einzelnen im Kopf oder im Herzen sein, und sich immer mehr im Sand verlaufen.

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