Kann der gerichtsvollzieher sachen pfänden die auf ratenzahlung gemacht worden?

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4 Antworten

Die Sachen verbleiben (in aller Regel) bis zur kompletten Bezahlung im Eigentum des Verkäufers. Du bist nur Besitzer, also kann der Eigentümer sie durch den GV beschlagnahmen lassen.

ja, sofern beim Ratenvertrag ein sogenannter Eigentumsvorbehalt vereinbart wurde und die Sachen noch nicht abbezahlt sind

wenn ein Eigentumsvorbehalt darauf ist, ist das wohl nicht möglich, die Ware gehört dir dann ja nicht. aber wie kann man noch ein Ratengeschäft abschließen, wenn man zahlungsunfähig ist?  das ist Betrug

nur, wenn der Verkäufer davon nichts wusste XD

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Gemäß § 808 ZPO kann der Gerichtsvollzieher alles pfänden, was sich im Besitz des Schuldner befindet, auch wenn er nicht der Eigentümer ist. Leider schnallen die meisten Leute nicht den juristischen Unterschied zwischen Besitz und Eigentum.

https://dejure.org/gesetze/ZPO/808.html

Vielmehr ist es die Aufgabe des Schuldners, den Eigentümer der Ratenzahlungsware entsprechend den Bestimmungen in seinem Ratenkaufvertrag umgehend über die Pfändung zu informieren.

Was die Bewertung angeht, ist dein Betrugsvorwurf ohne Hintergrundwissen erst einmal Unsinn wie Dein gesamter Beitrag.

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Doch es geht dann trotzdem. Der Gläubiger muss dann die restlichen Raten zahlen, damit die Ware dann "ausgelöst" ist und dann kann es gepfändet werden. Macht oft nur wenig Sinn, da der Überschuss selten höher ist, als die restlichen Raten + GV-Kosten.

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