kann der ein Erbvertrag von Ehepartnern nach dem Erbfall von dem überlebenden Ehepartner (in) in jeder Hinsicht geändert werden wenn das so vereinbart war?

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3 Antworten

Ein Erbvertrag oder gemeinsames Tesament von Ehepartner kann nach den Erbfall nicht mehr geändert werden. Neue letzwillige Verfügungen sind dann nur insoweit wirksam als das sie den Erbvertrag nicht widersprechen.

jeder Hinsicht geändert werden wenn das so vereinbart war?

Der Erbvertrag kann hier beliebige Freiheiten in Bezug auf den 2. Erbfall einräumen. Soweit es der Erbvertrag erlaubt kann der 2. Erbfall also beliebig durch neue Verfügungen geregelt werden.

Eine Besonderheit gibt es hier bei echten Vor- und Nacherben, da eine Nacherbschaft zum 1. Erbfall gehört und nicht Teil des 2. Erbfalls wird.

Wichtig ist, das die Vereinbarung im Erbvertrag steht, oder selbst notariell beurkundet wurde. Die Auslegung erfolgt dabei nach den mutmaßlichen Willen der Erblassers.

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Ja, bei Verfügung sog. befreiter Vorbschaft kann der Längstlebende tatsächlich völlig neu verfügen.

Das ist bei gemeinsamen Testamenten oder Erbverträgen der Regelfall, um Enterbung nachgeborener Kinder oder neuer Ehegatten zu verhindern oder einen Erbanspruch mobbender, geldgieriger oder die Pflegekosten verweigernder Kinder auszuschliessen.

G imager761

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Wieso wurde denn erst etwas anderes vereinbart? Ein Erbvertrag lässt sich nicht ohne Zustimmung des anderen Ehepartners ändern.

Was soll denn geändert werden?

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