Kann der Eigentümer in der Mietwohnung eine Badewanne einbauen, obwohl wir das nicht wollen?

11 Antworten

Dass dein Vermieter meint, er könne als Eigentümer machen, was er wolle, stimmt natürlich so nicht und auch pauschal für das neue Bad eine Mieterhöhung von 50 Euro anzugeben, ist ebenfalls nicht zulässig.
Ich kann mir vorstellen, dass er inzwischen erfahren hat, dass er die Kosten (auch aufwändiger) Reparaturen selber zu tragen hat, aber bei Modernisierungen einen Teil der Kosten auf den Mieter umlegen kann.

Ich würde mich an deiner Stelle von einem Fachanwalt (z.B. vom Mieterschutz) beraten lassen, denn der Teufel steckt hier wirklich im Detail, wie man auch an den unterschiedlichen Antworten von albatros und imager sehen kann......


Entscheidend ist die Frage, ob das Vorhaben des Vermieters nun eine Modernisierung oder aber Instandsetzung ist, oder aber eine Mischung aus beidem.
Zu Reparaturen und der Beseitigung von Mängeln ist der Vermieter verpflichtet und darf dafür keine Mieterhöhungen fordern. 
Bei Modernisierungen dagegen liegt es im freien Ermessen des Vermieters, ob er diese Maßnahmen durchführt und dann gegebenenfalls entsprechend auch die Miete erhöht. [diese muss aber schriftlich auch als solche angekündigt werden]
Was zählt zu den Modernisierungsmaßnahmen?

Als Modernisierungen gelten Baumaßnahmen, die den Gebrauchswert der Wohnung oder die allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer verbessern . [da wäre zu prüfen, ob der Tausch "Dusche gegen Badewanne" als Verbesserung anzusehen ist und Du das deshalb hinzunehmen hast] Diese Baumaßnahmen können etwa eine Veränderung des Grundrisses der Wohnung, sanitäre Einrichtungen = neues Bad, Schallschutz, Belichtung oder Belüftung betreffen.
Eine Modernisierung darf aber nach Abschluss nur mit 11% auf die Jahresmiete umgelegt werden, hierbei auch nur der reine Modernisierungsanteil.

 

Als Mieter habt Ihr eine Duldungspflicht von Bau- oder Modernisierungsmaßnahmen.

Nun war ich schon am überlegen, ob wir die Dusche selbst neu fliesen. 

Das wäre eine bauliche Veränderung, deren Zustimmung der Vermieter verweigern kann.

Oder dagegen rechtlich vorgehen?

Gegen was? Das der Vermieter seiner Pflicht zur Instandhaltung/-setzung nachkommt?

Nun war ich schon am überlegen, ob wir die Dusche selbst neu fliesen.

Der Vermieter müßte dieser baulichen Veränderung ausdrücklich zustimmen.

Oder dagegen rechtlich vorgehen?

Rechtlich vorgehen könntet ihr nur dagegen, wenn Euch mietvertraglich ausdrücklich eine Dusche zugesichert wurde. Allerdings wäre mMn die Aussicht diesen Rechtsstreit zu gewinnen, denn in einer Badewanne läßt es sich nicht nur baden, sondern eben auch duschen.

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Jetzt die Frage, wenn man viel Rumreisen will (angenommen nur in Deutschland) und man sich das Geld sparen möchte (was ja die Wirtschaft nicht so gerne mag) und man dann in seinem großen Jeep immer übernachtet (nicht draußen zelten (hahah auch das ist verboten)), ist es denn erlaubt? Ich meine das Auto ist ja mein Eigentum und wenn ich dementsprechend parke (wo parken nicht verboten ist bzw die Parkgebühr von 5 Euro (statt 70 die Nacht im hotel) bezahle, regt sich dann kein Verbeamteter auf?

Ich habe zb schon oft gesehen, als ich von der Nachtschicht nach Hause fuhr, dass vorm Globus (parken kostenlos) nachts immer ein Wohnmobil steht. Da schlafen bestimmt welche. Wie ist denn das alles gesetzlich geregelt - mal die Frage an die Juristen unter euch

Liebe Grüße

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