Kann der Doctor aus Doctor Who Zeit umschreiben?

3 Antworten

Er sagt selbst mehrfach sogar ganz wortwörtlich oder wenigstens sinngemäß, dass die Zeit umgeschrieben werden kann.

Zum Beispiel gleich ziemlich zu Anfang in der Folge mit den Gelth (die körperlosen Wesen, die tote Menschen besetzen wollen). Da spricht ihn seine damalige Begleiterin Rose Tyler genau darauf an, wenn ich mich nicht irre.

Seine eigene Vergangenheit kann er aber wie jeder Zeitreisende nicht verändern, ohne dadurch Paradoxien zu verursachen. Deshalb kann er auch nie die Situation rückgängig machen, die er bei seiner Ankunft vorfindet.

Außerdem verursacht die Unterbrechung einer Zeitschleife ein Paradoxon (sowas kann Dinge wie ein Gebäude oder sogar einen Teil des ganzen Universums auslöschen). Wenn er die Zukunft von jemandem kennt, kann er daran ebenfalls nichts ändern, ohne Paradoxien zu verursachen.

Es gibt auch sogenannte Fixpunkte in der Zeit. Neben den schon genannten Dingen gehörend dazu wohl auch Ereignisse, die einfach für den Verlauf der weiteren Geschichte einen großen Einfluss haben.

In zumindest einem Fall korrigiert sich der Zeitverlauf aber selbst, als der Doctor doch mal versucht, einen Fxpunkt zu verändern. Da kann er für den weiteren Verlauf der Geschichte nicht entscheidende Details der Ereignisse verändern, aber das entscheidende (und damit wohl den eigentlichen Fixpunkt) nicht.

Manchmal kann er also die Geschichte verändern, oft könnte er, will aber nicht, und manchmal will er, kann aber nicht. Im Großen und Ganzen kann man aber wohl sagen, dass die Serienmacher sich die Regeln so hinbiegen, wie sie sie gerade brauchen.

Zum Beispiel kann der Doctor mal den Tod von jemandem verhindern, indem er es so aussehen lässt, als ob er stattgefunden hätte, ein anderes Mal zieht er das aber nicht einmal in Betracht. In beiden Fällen hat er aber nur von dem Tod erfahren und ihn nicht selbst erlebt.

Woher ich das weiß:Hobby – Ich bin ein großer Fan von Science Fiction.

PS: Hab vergessen zu erwähnen, dass Fixpunkte Ereignisse sind, von denen der Doctor meist meint, dass sie nicht verändert werden dürfen.

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Uff, ja... Die Zeitlinie ist in solchen Filmen und Serien ja immer ein Problem.

In Doctor Who ist die Logik meinem Verständnis nach die Folgende: Wenn der Doktor irgendwo hinreisen würde, um ein Ereignis zu verhindern, dann würde das ein Prädestinationsparadoxon auslösen. Er landet aber immer nur zufällig mitten in irgendwelchen Außerirdischen-Invasionen, und deshalb ist das okay. Die eigene Zeitlinie zu kreuzen, ist aber immer gefährlich.

Deine Frage wird in der Serie auch gelegentlich von Companions angesprochen: "Die können doch gar keinen Erfolg haben, wir waren doch schon weiter in der Zukunft und ich habe gesehen, daß dort alles in Ordnung war." Aber das läßt sich mit irgendwelchem Technobabble und Timey-Wimey wegerklären.

Ich kann Dir gerade leider weder die genaue Erklärung noch die Episode(n) nennen, wo das Thema aufgegriffen wird, aber in "Turn Left" ("Reise rückwärts") erfahren wir jedenfalls, was passiert, wenn der Doktor nicht da ist.

Ansonsten sind Kanon und Continuity bei Doctor Who nicht ganz so streng wie in anderen Serien. Im Zweifel zaubern die Autoren halt etwas aus dem Hut, warum das, was sie gerade brauchen, möglich ist oder das Naheliegendste eben nicht möglich. Fixpunkte in der Zeit (oder auch nicht, wenn man den Timelord Victorious fragt, oder doch, oder doch nicht, oder jedenfalls anders... Hauptsache, am Ende wird geheiratet), verworrene Zeitströme, Timey-Wimey halt.

Im Zweifel würde ich Dir aber empfehlen, Nu-Who von Anfang an zu schauen (und Notizen zu machen), wenn Du die Verwirrungen minimieren willst.

Er kann die Zeit umschreiben, tut es auch gelegentlich, allerdings gibt es auch Fixpunkte in der Zeit welche er nicht ändern darf

(kommt alles noch)

Woher ich das weiß:Hobby

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