Kann der Chef mich kündigen wenn ich Überstunden verweigere?

6 Antworten

Tja...das ist wieder so ein "Gutsherrenart"-Ding.

Natürlich ist Dein Vorarbeiter im Unrecht, schliesslich warst Du eben arbeitsunfähig und nicht (!!!) im Urlaub. Wenn er das nicht kapieren will, musst Du mit seinem Chef (und ihm) sprechen, das ist schlicht "Bossing".

Aber wie das Leben so spielt, seid ihr bestimmt so ne kleine Klitsche ohne Betriebsrat. Wenn Du das nicht geregelt kriegst, bleibt Dir nur noch, einen neuen Job zu suchen, wenn Du das nicht ertragen willst.

Im deutschen Recht sind krangeschriebene Zeiten der Arbeitszeit gleichzusetzen. Dabei ist nicht die SOLL-Arbeitszeit, sondern die IST-Arbeitszeit anzusetzen. Solltest Du also normalerweise z. B. pro Woche im Durchschnitt 5 Überstunden machen, so ist im Krankheitsfall auf Basis von 40 Wochenstunden zu zahlen. Genauso werden andere Lohnleistungen wie Sondergratifikationen usw. einzurechnen.

Nachholen musst Du wegen Krankheit gar nichts. Bedenke aber, dass es in kleineren Unternehmen nicht wirklich einen Kündigungsschutz gibt.

1. Samstage sind normale Arbeitstage. Außer im Arbeitsvertrag ist eine 5 Tage Woche von Montag bis Freitag festgesetzt.

2. Kein Arbeitgeber rechnet deine private Fahrtzeit zur Dienstzeit. Was das angeht, zieht er dich also auch nicht über den Tisch! Kommst du mit der abgezogenen privaten Fahrzeit auch immer noch über 35 Stunden?

3. Deine Krankenstandszeit ist KEIN Urlaub. Und so darf er diese Zeit auch nicht behandeln. Diese

Da habe ich mich vielleicht falsch ausgedrückt, entschuldige. Also 

1. 35 Stunden / Woche - Mo - So so verstehe ich das 

2. Meine Arbeitszeit beginnt wenn ich in der Firma in den PKW steige und mit den Kollegen die einzelnen Kunden abfahre damit wir die Dienstleistung erbringen können. Das ist 05.00 Uhr morgens und wenn ich 17 Uhr ca. auf dem Hof bin den PKW abstelle dann endet diese zeit. Meine Fahrt hin und zurück von Haus ist dort nicht mitberechnet. Der Vorarbeiter allerdings erklärte mir nur die Zeiten die wir tatsächlich bei den  Kunden sind wird als Arbeitszeit gerechnet, nicht die Fahrtzeiten 

3. Ich hatte einen Arbeitsunfall, er nennt es aber ich war im Urlaub

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@Maikelfutmie

1. Sonntage zählen in Deutschland wie Feiertage. Wenn du diese Tage arbeiten musst, dann gibt es dafür einen 100% Feiertagszuschlag (das ist die Österreichische Regelung. Müsstest du nachprüfen, ob sie für D auch gilt)

2. Wenn das Fahren offiziell zu deine Aufgaben gilt, dann ist das für dich auch zur Arbeitszeit zu zählen.

3. Bleib bei Krankenstand.

Es gibt Anwälte bei denen du dich zum Teil auch kostenlos in solchen Fällen beraten lassen kannst. Wenn du keinen in deiner Nähe finden kannst, kannst du auch beim Jobcenter nachfragen. Die haben viele Kontakte und können dir vielleicht weiter helfen.

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Du meinst, ein Fahrer der fährt, tut das nicht in seiner Dienstzeit? Wenn er, wie er schreibt, Kollegen zum Einsatzort fährt, ist das eindeutig Dienstzeit. Sowohl für ihn, wie auch für die Kollegen, die er fährt.

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@DinoSauriA1984

Ich habe den Fragesteller in dem Punkt missverstanden. Aber das hat sich ja schon aufgeklärt.

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@MaryLynn87

Ja ich bin der Fahrer der die Kollegen von einem Arbeitsort zum anderen fährt. Was interessant klingt ist jetzt die Sache das DU geschrieben hast es zählt als Dienstzeit für mich und für die Kollegen. er zahlt diese Zeit niemanden. Nur die Stunden die wir am Einsatzort arbeiten. 

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@Maikelfutmie

Wenn die Kollegen erst zum Betriebsort kommen müssen und dann zum Einsatzort gefahren werden, dann zählt die Arbeitszeit ab dem Betriebsort!

Die Fahrt vom Betriebsort zum Einsatzort ist also Arbeitszeit!!

Ihr werdet "von vorne bis hinten" vom Arbeitgeber "beschissen"!!

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--3. Ich hatte einen Arbeitsunfall, er nennt es aber ich war im Urlaub--
Du hast doch sicherlich ein ärztliches Attest über den Unfall?

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Überstunden werden nicht ausgeglichen oder gezahlt?

Hallo,

ich habe eine Arbeitszeit von 48 Stunden von Montag bis Samstag an einer Auto-Waschstrasse. Diese wird von mir jedoch aus den verschiedensten Gründen täglich überschritten. Ich muss eine halbe Stunde vor Öffnung der Anlage vor Ort sein um mir Arbeitsbekleidung anzuziehen, die Aggregate zu starten, die Chemie nachzufüllen und um das Wechselgeld vorzubereiten. Die Aushilfe, welche drei mal wöchentlich von 16:00 bis 20:00 Uhr arbeiten soll kommt beinahe jedes mal zu spät, sodass ich noch 15 Minuten dranhängen muss. Danach muss ich noch meine Abrechnung machen, was auch nochmals 15 Minuten in Anspruch nimmt. Insgesamt also täglich eine gute Stunde Arbeit "zuviel". Was ansich kein Problem wäre, ich fühle mich jedoch ungerecht behandelt. Ich arbeite seit 6 Monaten hier und mir wurde nicht eine Überstunde aufgeschrieben obwohl ich bisher sicher 100 Überstunden geleistet habe, vor allem am Anfang. Die Aushilfe jedoch schreibt penibelst auf falls sie mal 15 Minuten länger bleiben muss - wenn sie später kommt schreibt sie das natürlich nicht auf. Als ich mich mal dummstellte und nachfragte, ob ich eigentlich auch meine Arbeitszeit dokumentieren müsse meinte er nur, das sei bei mir mit dem Lohn abgegolten. Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, ich habe laut Vertrag klar eine 48 Stunden Woche mit 6 Arbeitstagen. Ich darf pro Tag maximal 2 Überstunden machen und pro Woche darf die Arbeitszeit maximal 60 Stunden betragen. Die Überstunden muss ich abfeiern oder sie werden mir ausbezahlt. Da ich jedoch schon auf normalen Wege die maximal zulässige Arbeitszeit von durchschnittlich 48 Std. die Woche erreiche, bleibt nur noch die Möglichkeit mir stattdessen Freizeit zu geben. Ich hebe mir jeden Tag meine Abrechnungsquittungen der Kasse auf und hefte diese in einem Ordner ab. Auf den Quittungen ist das Datum und die Uhrzeit ersichtlich, an dem sie erstellt wurden. Kann ich das wenigstens als Nachweis benutzen falls es mal hart auf hart kommt, auch rechtlich?

Habt ihr sonst irgendwelche Tipps wie ich mit der SItuation umgehen kann?

Gruss

Edit: Pause mache ich übrigens auch keine da ich eigentlich immer alleine vor Ort bin und natürlich dauernd Kunden kommen. Der Chef meinte dazu sinngemäß: Es sei Pause wenn kein Kunde da. Ich kann aber nicht in Ruhe hinsetzen und mal was essen weil ich das ständig unterbrechen muss wegen Kundschaft.

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