Kann der Chef die Belegschaft zwingen, sich bei facebook anzumelden?

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11 Antworten

Der chef kann seinebelgeschaft auffordern sich ein arbeitsprofil zuzulegen - auf dem muss ja nichts privates passieren... ich habe auch ein Arbeitsprofil und ein privates----und die sind streng getrennt....

Und mann muss in sein profil - außer name, gar keine infos einstellen - bei mir findest Du lkeine Fotos auf den ich zu erkenne bin, keine daten keine adressen kein nichts...warum nicht einfach so ein "leeres Profil" entwerfen ohne stress...

" kann seinebelgeschaft auffordern sich ein arbeitsprofil zuzulegen "

Auffordern kann er, ob man es befolgen muss, wage ich sehr zu bezweifeln. Der eigenen Name in Verbindung mit der Beschäftigung bei einem Betrieb gehört schon zu den personenbezogenen Daten und es kann niemand gezwungen werden, diese Daten öffentlich zu machen.

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@PeterSchu

Es gibt hier so viele richtige Antworten. Diese hier soll die Beste sein ???????

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@PeterSchu

Die Frage ist nicht welche objektiv die Beste ist - sondern die "Hilfreichste Antwort" und das ist sehr subjektiv lieber PeterSchu.

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Die zweifelnden Mitarbeiter haben vollkommen Recht. Niemand ist verpflichtet, für die Firma Mitglied in einer Community zu werden. Niemand ist verpflichtet, weltweit bekannt zu geben, wo er arbeitet. Das gehört zum Schutz personenbezogener Daten und eine Firma, die davon keine Ahnung hat, hat ein Problem.

Zudem ist eine Firma, die mit Angst regiert, einfach nur beschämend. Und das auch noch in einem Bereich, in dem man kreative Mitarbeiter braucht und keine eingeschüchterten Befehlsempfänger.

Aber nach der Beschreibung sind die Mitarbeiter dort mehrheitlich Hosenscheißer und werden dem Chef das unrechtmäßige Ansinnen auch noch ermöglichen.

Es gibt ein Wort aus der Vergangenheit, das nennt man Solidarität. Wenn alle nein sagen, soll er mal schauen, was er macht.

Diese Wollen der Chefin könnte im Ernstfall sogar als Nötigung betrachtet werden. Diese "Arbeitsanweisung" ist sittenwidrig.

Das ist rechtlich nicht zulässig. Niemand kann gezwungen werden, sich irgendwo im Internet anzumelden und persönliche Sachen öffentlich zu machen.

Das ist völliger Unfug. Ich würde mich einfach nicht anmelden und gut ist. Das ist ein Eingriff in die Privatsphäre der Mitarbeiter und somit unzulässig, da kann keiner für gekündigt werden!

Nichtanmeldung ist aber nicht so ganz einfach. Die Chefin kontrolliert das wohl anscheinend. Die Leute dort haben ein Leistungsbewertungssystem. Und jetzt haben die Befürchtungen, dass eine Verweigerung als "mangelnde Teameinstellung" gewertet wird, was sich irgendwann negativ auf Boni, Zeugnis, usw. auswirken kann oder dass andere Wege gefunden werden, Druck aufzubauen.

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@Widderkopf

Der Unsinn in unseren Betrieben erreicht ungeahnte Ausmaße. Die Belegschaft sollte mal Zivilcourage zeigen und geschlossen ablehnen. Notfalls würde ich einen Anwalt oder den Datenschutz einschalten.

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@Widderkopf

Eine Leistungsbewertung muss sich schon auf die arbeitsvertraglich vereinbarten Leistungen beziehen. Und ich denke, kein Arbeitsvertrag enthält die Aufgabe, sich bei Facebook anzumelden.

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Rundmail ausdrucken ... archivieren (damit man etwas in einem Verfahren an der Hand hat) ... und dann dem Chef vorschlagen, das Mail bei Facebook anonym hochzuladen ^^ .. danach kann man sich ja nochmal über das Firmen-Image auseinander setzen ....

Aber .. hey ... von einem Werbeagentur-Chef erwartet man auch keinen Verstand ...

Wäre ja noch schöner - ganz klar unzulässig - da bekommt man vor jedem Arbeitsgericht Recht!

soll doch der Chef gegen die Mitarbeiter klagen, dass diese sich nicht anmelden!

Nein darf er nicht, ganz eindeutig. Wenn der sich nicht benimmt würde ich dem ne Schäle geben.

die sollen sich einfach ein Fakeprofil erstellen.

definitiv unzulässig

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