Kann der Betrieb das Ausbildungsverhältnis vor Antritt kündigen?

3 Antworten

Mach dir keine Sorgen. Die haben dich zwar aufgrund des Zeugnisses zum Vorstellungsgespräch eingeladen, aber die Zusage hast du bekommen, weil du ihnen gefallen hast, bzw. gut in ihr Team passt. Die kündigigen dir jetzt nicht die Ausbildung und fangen die gesamte Auswahlprozedur von vorne an, nur wegen einer sich änderenden Zensur.

Ob eine Kündigung bereits vor Arbeitsantritt möglich ist, hängt in erster Linie von der Ausgestaltung des Arbeitsvertrages ab. Möglich ist es, vertraglich eine Kündigung vor Arbeitsbeginn auszuschließen. Fehlt es an einer entsprechenden Regelung, wird eine Kündigung vor Dienstbeginn als zulässig angesehen. Zu klären ist dann lediglich, ob die einzuhaltende Kündigungsfrist ab Zugang der Kündigung beim Arbeitnehmer oder erst ab dem im Arbeitsvertrag vorgesehenen Tag der Arbeitsaufnahme beginnt.

http://www.hobsons.de/de/ratgeber-service/arbeitsrecht/arbeitsvertrag/arbeitsvertrag-kuendigung-vor-arbeitsantritt/

An einer Note wird es wohl kaum scheitern.. wenn sie sich bereits für dich entschieden haben bleibt es wohl auch dabei, da du denen gefällst und in den Betrieb passt. Käme es Zweifel hättest du keinen Ausbildungsvertrag bekommen - die wollen dich!

hab das selbe problem aber bei mir sinds nicht nur eine note.. sondern fast alle.. doch habe im vertrag keine voruassetzungen.

Ausbildungsvertrag aufheben? Vom Krankengeld ins ALG?

Hallo liebe User,

ein Familienangehöriger hat sich etwas in schwierige Situation manövriert, und ich möchte ihm gerne weiterhelfen... habe aber nicht alle Infos, vielleicht habt Ihr brauchbare Infos!?

Er hat vor etwa 2 Jahren (genaue Zeiten weiß ich nicht) einen Ausbildungsvertrag (Einzelhandel) abgeschlossen, das erste halbe Jahr in der Filiale der Firma gearbeitet, nun aber mittlerweile seit weit über 1 Jahr durchgehend krank geschrieben. Die Krankenkasse hat ihm eröffnet, dass sein Krankengeld mit dem 08. Juni ausläuft und ihm Belege für die Agentur für Arbeit mitgegeben.

NOCH -wenn ich es richtig geschnallt habe- läuft der Ausbildungsvertrag, jedoch sei meinem Angehörigen in den vergangenen Monaten zweimal angeboten worden, dass ein Aufhebungsvertrag aufgesetzt werden könne. Das ist ja wohl für die Firma rechtlich irgendwie sicherer, oder...!??! Jetzt stellt sich die Situation so dar, dass er "theoretisch" die Ausbildung auch fortsetzen könnte, wovon Angehöriger aber absehe, da er sich im Betrieb nicht wohlfühle, der Belastung nicht gewachsen sei. Obendrein hat er sich in den letzten Monaten auch räumlich neu orientiert, ist in die nächstgrößere Stadt gezogen, will dort ein Studium beginnen. Mietvertrag und Ummeldung so gut wie "auf Tasch...". Alles etwas planlos!!

Fraglich ist, wie die Zeit vom Ablauf des Krankengeldbezuges bis zum Studium finanziell überbrückt werden soll... Würde er den Aufhebungsvertrag unterzeichnen, hätte er dann Anspruch auf ALG II, geschweige denn ALG I. Wäre er von einer Sperrfrist betroffen, zumal ja die letzten Monate krank geschrieben...? Und ist es überhaupt ratsam, die Aufhebung zu unterzeichnen? Gibt es andere Wege für ihn, aus dem Ausbildungsverhältnis rauszukommen?

Danke an Euch!

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Ausbildung nach EQJ Verhältnis nach dem 2.Jahr kündigen?

Mein Ausbildungsvertrag geht 3. Jahre. Das erste habe ich ein EQJ gemacht und jetzt in das zweite starte ich so als Auszubildender. Allerdings verstehe ich mich derzeit nicht mehr so gut mit dem Chef und die Arbeitszeiten sind auch in jedem Falle gegen das JArbSchG. Daher möchte ich mich für das 3. Jahr woanders bewerben. Ist es möglich, dass wenn ich 3 Monate vor Beendigung des zweiten Jahres eine schriftliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses schreibe, dass ich dann das 3. Jahr in einem anderen Betrieb machen kann? Oder muss ich die 2 Jahre jetzt noch voll durchziehen weil ich den Vertrag ja schon unterschrieben habe?

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Beendigung Ausbildung nach der Probezeit?

Hallo zusammen,

ich(Ende 2LJ.) habe große Probleme auf der Arbeit, besonders mit einer meiner Kolleginnen (dadurch große psychische Probleme). Mit ihr selbst wurde in meiner Firma im dabei sein von zwei anderen Personen gesprochen aber es hat nichts gebracht bzw. wurde noch schlimmer. Meine Chefs bekommen leider vom Geschehen selbst nichts mit. Ich habe mich jetzt dazu entschlossen, mit meinem Vorgesetzten zu sprechen (vertraulich). Ich werde ihn komplett aufklären und darum bitten, mir zu helfen, mich zu unterstützen und in eine andere Abteilung zu versetzen. Jetzt meine Frage: Ich bin nicht mehr in der Probezeit. Falls sich nichts ändert, würde ich vorrangig gerne den Betrieb wechseln (falls möglich) und im schlimmsten Falle das Ausbildungsverhältnis aufheben bzw. kündigen.

  1. Sind in diesem Falle Kündigungsfristen zu beachten? (mein Arzt würde mich unter diesem Umständen vermutlich sowieso krankschreiben, da es mich psychisch alles sehr angreift)
  2. Darf ich im Falle einer Kündigung meinerseits noch im gleichen Beruf arbeiten? (habe mal gehört, sofern kein Aufhebungsvertrag geschlossen wurde, ist dies eigentlich aus Wettbewerbsgründen verboten) 3.MUSS mich mein Chef in einer andere Abteilung versetzen, wenn er über meine Probleme aufgeklärt wurde?
  3. Ist so ein Gespräch Voraussetzung dafür, dass ich überhaupt in der Ausbildung kündigen kann? 5.Kann ich meinem Chef im schlimmsten Falle abends nach Feierabend meine Kündigung in die Hand drücken und am nächsten Tag nicht mehr wieder kommen?
  4. Habe ich Ansprüche auf Urlaubsabgeltung?
  5. Wie lange darf ich "ausbildungslos" sein, bis meine Ausbildung nicht mehr "gültig" ist und als abgebrochen gilt?
  6. Die Bewerbungsfristen sind soweit abgelaufen. Wie könnte ich doch noch einen neuen Betrieb finden, in dem ich meine Ausbildung fortsetzen kann?

Bitte keine unfreundlichen Antworten ich habe alles probiert, mir bleiben jetzt nur noch diese Möglichkeiten :)

Danke im Voraus

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Arbeitslosengeld nach Probezeit

Hallo. Nach meiner 3,5 jährigen Ausbildung, habe ich bei dem selben Betrieb einen Jahresvertrag bekommen, der im Januar ausgelaufen ist. Danach habe ich einen Monat Arbeitslosengeld bezogen bevor ich Anfang März in einem neuen Betrieb angefangen habe. Zu meiner Frage(n): Was passiert wenn ich oder der Betrieb das Arbeitsverhältnis kündigt? Ich befinde mich noch in der 6 montatigen Probezeit. Zurzeit bin ich der Meinung das der Betrieb nicht so wirklich zu mir und meinen Ansprüchen passt. Kriege ich im Falle einer Kündigung wieder das selbe Arbeitslosengeld was ich im Februar erhalten habe, wird das wieder neu berechnet oder kriege ich dann "Hartz 4"?

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Bei mir lief es letztes Jahr beruflich eher mäßig, dieses Jahr deutlich besser. Einige Kollegen wollen mich sogar für die Betriebsratswahl vorschlagen. Ist das sinnvoll. Inwiefern wirkt sich so eine Tätigkeit positiv oder negativ auf das berufliche Fortkommen aus? Sollte man Betriebsratstätigkeit in der Bewerbung erwähnen?

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Habe letzte Jahr eine Ausbildung bekommen, die mir nicht gefallen hat. Ich war zu der Zeit einfach froh noch eine bekommen zu haben. Nun habe ich dieses Jahr endlich eine feste Zusage von dem Betrieb und Job den ich immer machen wollte.

In meinen Ausbildungsvertrag steht das ich Kündigen kann mit einer 4 Wochen frist etc. Nur finde ich es extrem unangenehm wenn man Kündigt und man dann noch dort Arbeiten muss. Kann man die 4 Wochen nicht einfach Urlaub nehmen ? Hätte ja eigentlich noch knapp 30 Tage Urlaubsanspruch.

Eine Fristlose Kündigung ist nicht möglich, da keiner der Punkte zutreffen würde. Der Betrieb ist ja nicht schlecht, nichts worüber man meckern könnte.

Würde ein Aufhebungsvertrag / Auflösungsvertrag funktionieren ? Ich will ja nicht arrogant klingen, aber ich gehe stark davon aus das mein Meister mich gerne behalten würde.

Also zur eigentlichen Frage : Kann ich Kündigen und dann 4 Wochen Urlaub nehmen oder geht das während der Frist nicht ?

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