Kann der Arzt beim Abhören des Herzens feststellen, ob eine Gefahr besteht, dass man einen Herzinfarkt bekommen kann?

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6 Antworten

Durch das Abhören kann man sicherlich Unregelmäßigkeiten feststellen. Auf der sicheren Seite ist man allerdings durch Ultraschall, Langzeit-EKG und Belastungs-EKG.

Verschiedene Vorzeichen kann ein fähiger Arzt durch das Abhören erkennen, allerdings ohne die Gewißheit, daß es auch wirklich das ist, was er zunächst für wahrscheinlich hält. Weitere Untersuchungen sind im Fall des Falles notwendig.

Doch es gibt vermehrt auch Ärzte, die auch solche eindeutigen Vorzeichen nicht erkennen oder bagatellisieren, die einem drohenden Infarkt mitunter sogar Jahre vorausgehen. Stattdessen sind solche Ärzte oftmals einsame Spitze darin, dem Patienten hinterher ausführlich vorzuwerfen, daß er diese Symptome angeblich viel zu lange ignoriert hätte.

Er kann verdächtige Unregelmäßigkeiten feststellen.
Es bleibt aber immer ein - wenn auch geringes - Restrisiko. Es ist, auch durch andere Untersuchungen, keine absolut sichere Vorhersage möglich.
Ist, glaube ich, nicht das, was du hören möchtest - aber so ist die Realität.
Falls du zu Ängsten neigst, würde es darum gehen, sich mit denen (psychologisch) auseinanderzusetzen.

Nicht direkt, aber bestimmte Herzgeräusche werden von verschiedenen Herzkrankheiten verursacht, wie z.B. undichte Herzklappen. Allerdings ist das meist nur der Fall, wenn diese Defekte schon weiter fortgeschritten sind. Wenn also bei dir keine Geräusche zu hören waren, dann ist das erstmal ein gutes Zeichen. Für genauere Untersuchungen ist ein Herzultraschall und ein EKG (Ruhe oder Belastungs EKG) notwendig.

Die kommenden 50 Jahre kann er noch nicht hören, nur den Augenblicklichen Zustand.

Da braucht es wohl eine gründlichere Untersuchung und ein Langzeit- EKG

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