Kann der Arbeitgeber Geld im Krankheitsfall einbehalten?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

der Arbeitgeber hat für 42 Tage das Entgelt weiter zu zahlen.

Wichtig ist, dass man bei der Meldung diese Regelungen nachweisbar beachtet hat:

http://bundesrecht.juris.de/entgfg/__5.html

Bei der Entgeltfortzahlung gibt es zwei Ausnahmen:

  • bei Beschäftigungsbeginn braucht der Arbeitgeber in den ersten 28 Tagen keine Entgeltfortzahlung zu leisten

  • wenn in der Vergangenheit bereits Arbeitsunfähigkeitszeiten vorlagen, kann der Arbeitgeber diese Zeiten u.U. addieren, wenn sie auf der selben Krankheitsursache beruhen. Da der Arbeitgeber die Diagnosen nicht weiß, ist er ggf. auf Angaben der Krankenkasse angewiesen. Bei unklaren Diagnosen oder wenn der Kasse die Bescheinigungen nicht eingereicht wurden, kann es bis zur Klärung zu Verzögerungen kommen.

    bundesrecht.juris.de/entgfg/__3.html

In den Tarifverträgen gibt es oft Regelungen, wie und bis wann man einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung geltend machen muss. Ggf. Hilfe beim Betriebsrat oder der Gewerkschaft holen.

Gruß

RHW

Danke für den Stern!

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Wenn du in einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis bist, hast du selbstverständlich Anspruch auf Lohnfortzahlung. Du bekommst in den ersten 6 Wochen einfach dein Geld weiter. Ausnahme gilt nur, innerhalb der ersten vier Wochen nach der Anstellung.

Solange du das Original nachreichst nein. Dieses muss allerdings spätestens am vierten Arbeitstag vorliegen! Es sei denn der Arbeitgeber hat diese Frist verkürzt (ja, das darf er!).Eine Kopie (Fax..) ist nichts anderes als eine Meldung wie es z.B. auch hätte über Telefon/SMS etc stattfinden können. Das Original muss und hat vorzuliegen.

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