Kann der Arbeitgeber 130h statt 120h mtl. verlangen und bei nicht erreichen als Minuststunden geltend machen?

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4 Antworten

Grundsätzlich: Wenn im Arbeitsvertrag 120 Stunden stehen, dann sind das 120 Stunden und nicht 130.

Bist du sicher, dass im Arbeitsvertrag 120 Monatsstunden vereinbart sind? Üblich wäre eher eine tägliche Arbeitszeit oder Wochenarbeitszeit festzulegen, da ein Monat ja unterschiedlich viele Arbeitstage haben kann.

Es gilt selbstverständlich das, was im Arbeitsvertrag steht. Deine Freundin sollte da auch unbedingt drauf bestehen. Notfalls Klage vorm Arbeitsgericht erheben. 

Pausen sind keine Arbeitszeit.
Wenn im Vertrag 120 Stunden stehen, muss sie diese auch arbeiten. Mit Pausen kann es gut sein, dass sie dann auf 130 Stunden Anwesenheitszeit kommt.

Zimmermädchen werden regelmäßig um ihren Lohn betrogen. 

Die sollte sich beim Anwalt beraten lassen. 

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