Kann das Wahlrecht des Arbeitnehmers für eine Krankenkasse vom Arbeitgeber verweigert werden?

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1 Antwort

§175 Abs. 3 SGB V

"Versicherungspflichtige haben der zur Meldung verpflichteten Stelle unverzüglich eine Mitgliedsbescheinigung vorzulegen. Wird die Mitgliedsbescheinigung nicht spätestens zwei Wochen nach Eintritt der Versicherungspflicht vorgelegt, hat die zur Meldung verpflichtete Stelle den Versicherungspflichtigen ab Eintritt der Versicherungspflicht bei der Krankenkasse anzumelden, bei der zuletzt eine Versicherung bestand; bestand vor Eintritt der Versicherungspflicht keine Versicherung, hat die zur Meldung verpflichtete Stelle den Versicherungspflichtigen ab Eintritt der Versicherungspflicht bei einer nach § 173 wählbaren Krankenkasse anzumelden und den Versicherungspflichtigen unverzüglich über die gewählte Krankenkasse zu unterrichten."

der Arbeitgeber hat hier das sogenannt Passive Wahlrecht ausgeübt.

an die AOK bist du jetzt leider 18 Monate gebunden.

ein Sonderkündigungsrecht besteht, wenn die Kasse ihren Zusatzbeitrag erhöht.

am besten du wartest den Jahreswechsel ab. für gewöhnlich erhöhen die Kassen dann ihre Zusatzbeiträge. dann kannst du auch kündigen. sind ja nur noch ein paar Monate bis zum Jahreswechsel.

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Kommentar von zahlenmaus
27.10.2016, 13:07

AN (Franzose) wurde NICHT informiert.  Ich mache in einer anderen Firma auch die Lohnabrechnung und kläre die Leute auf. Ich dachte immer, dass das so üblich ist und der AG auch in einer gewissen Verantwortung steht. Mache ich dann zuviel des Guten?  Will jetzt versuchen die von dem neuen AN gewählte KK bei seinem alten AG mitzuteilen und verlange eine Berichtigung. Natürlich macht das der AN. Ich gebe ihm nur Hilfestellung bei dem Schreiben. Hoffe es klappt.

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