Kann das Jobcenter auch Geldstrafen verhängen oder die Krankenkassenbeiträge nicht mehr zahlen?

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3 Antworten

Da liegst du in vielerlei Hinsicht falsch !

Du darfst erstens mehr als deine 320 € bzw.400 € verdienen,denn versicherungspflichtig,ist eine Beschäftigung erst,wenn du dauerhaft mehr als 450 € pro Monat an Bruttoeinkommen hast.

Und zweitens,liegst du mit deinen Stunden völlig im Rahmen,dabei wäre es völlig egal,ob du ALG - 1 von der Agentur für Arbeit ( Versicherungsleistung ) bekommen würdest oder ALG - 2 vom Jobcenter ( Sozialleistung ) da spielt die Stundenanzahl gar keine Rolle.

Denn beim ALG - 1,dürftest du auch mehr als 14,5 Stunden pro Monat arbeiten,da musst du nur unter 15 Stunden pro Woche bleiben,um weiterhin als Arbeitslos zu gelten.

Würdest du also 450 € Brutto wie Netto verdienen und keinen Anspruch auf ALG - 1 haben,denn da darfst du nur 165 € abzüglich deiner Werbungskosten bzw.Fahrkosten wegen der Nebentätigkeit ohne Anrechnung dazu verdienen,dann könntest du Freibeträge nach dem § 11 b SGB - ll geltend machen.

Diese Freibeträge würden dann aus 100 € Grundfreibetrag bestehen und von den übersteigenden 350 € ( bis 1000 € Brutto ) noch einmal 20 % Freibetrag ( 80 % würden auf deinen Bedarf angerechnet ) also noch mal 70 € dazu kommen.

Dann läge dein Freibetrag bei einem 450 € Einkommen,bei 170 € und 280 €,würden dir auf deinen Bedarf angerechnet.

Hast du also keine Ausgaben für deine Unterkunft,also keine KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung,würde dein Bedarf bei max.derzeit 391 € Regelsatz liegen,das aber nur,wenn du schon 25 Jahre alt sein würdest oder im Haushalt der Eltern bzw.deines Vaters,ein eigens leibliches Kind hättest,denn dann stellst du im Haushalt des Vaters,deine eigene BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) dar und mit deinem Vater zusammen,eine HG - ( Haushaltsgemeinschaft ),ist das nicht der Fall,dann bildest du mit deinem Vater eine BG - auch wenn du im Haus deine eigene Wohnung hättest.

Dann hast du nämlich unabhängig vom Einkommen oder Vermögen des Vaters,KEINEN Anspruch auf ALG - 2 Leistungen.

Selbst wenn du eine dieser Voraussetzungen erfüllen würdest,könntest du dann nicht nur deine Beiträge zur Kranken und Pflegeversicherung vom Jobcenter zahlen lassen,wenn dann musst du alle Leistungen und auch Pflichten in Anspruch nehmen und auch erfüllen.

Ich bin 31. Wieso darf ich nicht mietfrei wohnen. Ist nirgendwo festgeschrieben das wenn ich eine Wohnung mietfrei habe das ich dann eine BG oder HG gründen muss. Das erkläre Ihm mal. Die arge hat bei ihm Hausverbot, das hat er damals sogar vor Gericht festgesetzt. Damals kam ich nach 3 Jahren vom Bund zurück und war unter 25. Die wollten das ich Ne bg mache und haben alle Leistungen gestrichen. Hat nen halbes Jahr gedauert bis zur Verhandlung. Diese haben wir auch gewonnen da: vorher eigenes Einkommen und eigene Wohnung. Egal. Das Problem ist man ist ja verpflichtet sich arbeitsuchend zu melden. Schon alleine wegen Schwarzarbeit. Denn der nette Zoll gleicht des bei einer Kontrolle mit dem Arbeitsamt ab also ob man gemeldet ist dort oder nicht. Und zu der Aussage mit den Stunden: Hatte letzten Monat 16 h gearbeitet nicht mehr. Alles in einer einzigen Woche. Und das Arbeitsamt hat nen Fass aufgemacht deswegen. Nun ok aber danke für deine Antwort. War die hilfreichste bisher. Bleibt mir also erstmal nur ein Beratungsgespräch beim Anwalt. Evtl Ne Verzichtserklärung.

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@FreierGedanke

Natürlich kannst du Mietfrei wohnen,das spricht dir doch keiner ab !

Und wenn du 31 bist,hatte ja erwähnt,dass das nur bis 25 gilt,dann hat dein Vater mit dir nichts mehr zu tun,wenn er dich nicht freiwillig unterstützen möchte.

Du stellst aber bei Antragstellung auf ALG - 2 Leistungen,automatisch deine eigene BG - dar,ob dein Vater mit dem Amt was zu tun haben will oder nicht,spielt hier doch doch gar keine Rolle mehr,weil er zur Auskunft nicht mehr verpflichtet ist.

Aber dennoch kannst du dir deine Leistungen dann nicht aussuchen,die du bekommen möchtest,wenn du einmal einen Antrag gestellt hast,wenn dir auch mehr als nur die Beiträge zur Kranken und Pflegeversicherung zustehen würden.

Denn wenn du keine Kosten für die Unterkunft hast,dann stünden dir derzeit 391 € Regelsatz zu und wenn du nur 320 € Brutto wie Netto verdienst,dann hast du darauf einen Grundfreibetrag von 100 € und von den übersteigenden 220 € ( bis 1000 € Brutto ) noch einmal 20 % Freibetrag,also noch mal 44 € dazu.

Es würden dir dann insgesamt 144 € Freibetrag zustehen,die dir von deinen 320 € Nettoeinkommen abgezogen würden,somit hättest du dann ein anrechenbares Einkommen von 176 €.

Da dir aber 391 € Regelsatz zustehen würden,dann bliebe eine Differenz von 215 € und diese würden dir dann außer deinen Beiträgen zur Kranken und Pflegeversicherung als ALG - 2 Aufstockung gezahlt.

Dann hast du dich aber auch an die Forderungen zu halten,die das Jobcenter von dir verlangt.

Das mit deinen Stunden ist völliger Blödsinn,solange du keine Leistungen beziehst,also auch keine Krankenversicherung gezahlt wird und selbst wenn,würde eine wöchentliche Arbeitszeit unter 15 Stunden,keinen Einfluss auf dein ALG - 1 haben,denn nur da spielen die Stunden eine Rolle.

Und was das Melden beim Amt betrifft,stimmt deine Aussage auch nicht,das hat lediglich Auswirkungen auf deinen evtl.Rentenanspruch,weil du bei der Meldung auf dem Amt,automatisch bei der Rentenkasse gemeldet wirst und deine Arbeitslosenzeit angerechnet wird,auch wenn beim ALG - 2 seit ein paar Jahren keine Beiträge mehr eingezahlt werden.

Wenn du also eine Vollzeit oder Teilzeit Beschäftigung finden würdest und der Zoll eine Kontrolle machen würde,wird nur überprüft,ob dein AG - dich angemeldet hat und ob du beim Amt Arbeit suchend / Arbeitslos gemeldet bist und zusätzlich noch Versicherungsleistungen oder Sozialleistungen bekommst.

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Deine Rechnung solltest Du nochmal überprüfen ....

http://www.hartziv.org/freibetraege-einkommen.html

Beispielrechnung bei Einkommen bis 450 Euro (Minijob)

Bei einem 450 Euro Job (Minijob) wirken sich die Freibeträge folgendermaßen aus: Einkommen/ Freibetrag Beträge Einkommen (450-Euro-Job) 450,00 Euro Freibetrag Erwerbseinkommen (§ 11b SGB II) - 100,00 Euro verbleibendes Einkommen 350,00 Euro 20% von 350,00 Euro - 70,00 Euro anzurechnendes Einkommen 280,00 Euro

Bezieht der Antragsteller Sozialleistungen nach Hartz IV und hat zugleich ein Einkommen von 450 Euro aus einer geringfügigen Beschäftigung, so bleiben von diesen 450 Euro nur 170 Euro anrechnungsfrei. Die 280 Euro werden mit der Leistungen verrechnet, so dass der Regelbedarf von derzeit (ab 2013) 382 Euro um 280 Euro auf 102 Euro gemindert würde.


am besten suchst Du Dir einen Job in der Gleitzone (mwhr als 450,00 Euro aber weniger als 850,00 Euro) dann bist Du auch krankenversichert und brauchst vermutlich kein AlgII

Keine 450 Euro. 320 maximal bis 400. Über 400 Euro wird der Job steuerpflichtig und somit bleibt da noch weniger.

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aber ich hasse das Amt und wenn ich jeden Tag reis oder Nudeln Essen müsste aber meine "Entscheidungsfreiheit will ich mir nicht nehmen lassen .


dann meldeste dich vom Amt ab und bezahlst alles aus eigener Tasche

Nette Antwort. Aber da ja jeder Krankenversichert sein muss kann ich mich schlecht abmelden. Außerdem wollte ich seriöse Antworten. Übrigens kostet der mindest Beitrag bei der DAK Ca 160 Euro. Sonst würde ich das sogar machen. Und die Frage ist mithin immer noch nicht beantwortet.

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