Kann das Bronchial Asthma sein?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Vermutlich meist Du die Selbstmessung mittels Peak-Flow-Meter und die entsprechende Dokumentation im Asthma Tagebuch.

Diese Selbstbestimmung machen Asthmatiker normal, um Abweichungen ihrer normalen Werte schnell zu erkennen und entsprechend zu handeln. Die Verschlechterung tritt oftmals schleichend ein, so daß sie von den Betroffenen nicht gleich bemerkt wird. Dann kann man gleich entsprechend dagegen steuern und einer weiteren Verschlechterung oder gar Eskalation vorbeugen.

Alleine mit diesen Werten kann aber noch keine Aussage getroffen werden, ob bei Dir ein Asthma vorliegt. Die Werte können gut sein - und dennoch kannst Du an Asthma leiden. Anders herum können die Werte schlecht sein, was wiederum nicht zwangsläufig Asthma bedeuten muss. Kritischer als der Absolutwert sind die Schwankungen der einzelnen Werte! Dazu braucht man aber Vergleichswerte.

Außerdem gibt es unterschiedliche Arten von Asthma (z. B. allergisches Asthma, Anstrengungsasthma oder auch Mischformen). Dies kann man im Rahmen einer ordentlichen Diagnostik herausfinden. Das macht dann der Lungenfacharzt.

Als erstes wird eine Anamnese erhoben und eine Auskultation der Lunge gemacht (auf gut deutsch: Abhören der Lunge). Ferner wird meist ein Röntgenbild angefertigt, was bei Dir ja schon geschehen ist. Dabei können schon viele Erkrankungen ausgeschlossen werden oder sich der Verdacht auf bestimmte Erkrankungen ergeben.

Desweiteren wird eine Bodyplethysmographie (große Lungenfunktion) gemacht. Das ist die Standarduntersuchung in der Lungendiagnostik. Falls erforderlich und bei entsprechendem Verdacht wird der Lungenarzt eine Sputumuntersuchung anordnen. Beim Vorliegen von Allergien kann eine Allergietestung und ein Provokationstest durchgeführt werden. Zur Regeluntersuchung gehört auch eine Blutgasanalyse. Danach kann schon sehr viel gesagt werden. Bei entstsprechendem Verdacht wird versuchsweise eine medikamentöse Therapie eingeleitet, die strikt eingehalten und im Verlauf kontrolliert werden muss.

Es gibt noch eine Vielzahl von Untersuchungen wie z. B. die Bronchoskopie, CT, MRT, Lungenszintigraphie etc., falls ein Verdacht auf eine andere Erkankung besteht. Das geht aber dann über die Asthmadiagnostik hinaus.

Du siehst: Eine Ferndiagnose ist hier leider nicht möglich. Husten mit Auswurf kann vieles bedeuten. Das kann von einer langandauernden Bronchitis über eine Allergie bis zum Asthma alles sein.

Von daher: Verlasse Dich auf die Aussage des Facharztes und nicht auf die Meinungen in einem Laienforum. Ich hoffe, Dir wird bald geholfen. Gute Besserung.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Pilotflying 11.11.2015, 18:37

Danke für den Stern 😊

0

Hallo,

was für einen Test denn? Den kenne ich gar nicht. Der Arzt muss dir doch etwas gesagt haben. Evtl. eine akute Bronchitis z.B. Die Bronchien machen einen wichtigen Teil der Lungen aus. Der Lungenbefund sonst = Lungenlappen können dennoch in Ordnung sein. Eigentlich wird der Auswurf ins Labor eingeschickt. Eine Ferndiagnose ist aber unmöglich, deshalb muss hier der Arzt selbst gefragt werden.

LG Shoshin

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
tiergartennbg 09.11.2015, 10:25

Ich habe absichtlich nicht gesagt welcher Test. Ich möchte nur Antworten von solchen Leuten die sich damit auskennen. Bin im übrigen erst wieder Anfang Dez. beim Arzt

0

Was möchtest Du wissen?