kann bienenhonig schlecht werden?

4 Antworten

Zuerst einmal kann Honig nur dann flüssiger werden, wenn er Wasser "zieht". Schlecht werden kann er auch dann nur, wenn die Zuckerkonzentration auch gut 50 % abgenommen hat. Ab dieser Konzentration sind Schimmelpilze im Honig lebensfähig, ab 20 % dann auch noch Hefen. Solange die Lagerung einigermaßen richtig ist, braucht man sich also keine Gedanken machen. Nur wenn ein eigentlich halbvolles Glas plötzlich wieder bis zum Rand gefüllt wäre, sollten Fragezeichen auftauchen. ;-)

Also wenn das MHD nicht abgelaufen ist ersetzt dir der Imker den Honig bestimmt wenn er tatsächlich in Gärung übergegangen ist.

Wenn Honig zu feucht aufbewahrt wird und darüber hinaus unsauber abgefüllt wurde, kann er gären - das scheint genau der Effekt zu sein, den du beobachtest. Der Honig wird nach einer Weile säuerlich und schlecht schmecken.

Übrigens: früher machte man auf diese Weise Met, also Honigwein oder -schnaps. Mir ist auch einmal Honig "umgekippt" - aber Met ist leider bei mir nicht daraus geworden. Wie die Menschen das früher gemacht haben, weiß ich nicht so genau ;-((

Heute würde man den Honig wohl erst mal verdünnen und dann spezielle Weinhefe zusetzen.

Das wird dann besser, wenn irgendeine zufällig angeflogene Hefe dort vor sich hin gärt.

So eine Hefe gibt es z. B. bei http://www.apfelwalzer.de/ (Produkte/Preisliste Pos. 977)

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hallo doris, danke für deine antwort. ich denke, das ist es. beim abfüllen geschlampert. bei dem imker jedenfalls kauf ich keinen honig mehr. den verzehr hab ich sicherheitshalber eingestellt. wenn met draus wird, lade ich dich auf ein gläschen ein.

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