Kann bei Elementarversicherung der örtliche Vertreter die Schadensbegleichung nach Sturmschaden zusagen und die Hauptvertretung diese später wieder absagen?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Wenn der Vertreter eine Schadensregulierungsvollmacht hat, dann ja. In der Regel gehen die aber nur bis zu einer Schadenshöhe von max. 3.000 oder 5.000 €.

Was ich mir bei einem Elementarschaden nicht so richtig vorstellen kann.

In deinem Beispiel vermute ich, dass für diese Zusage der Vertreter nicht berechtigt war.

Angeblich nun kéin  sturmbedingter Schaden sondern ALtersschwäche.

Hier passt etwas nicht, denn ein Sturmschaden fällt nicht unter den Bereich Elementarschaden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von doggydogman
21.04.2017, 08:27

kann auch sein dass die Gebäudehaftpflicht gemeint war. Da ich alle meine Versicherungen dort hab und bisher schriftlich nichts gelaufen ist wars mir egal welche greift, Hauptsache mein Sturm ist Versichert...

0

Hallo,

also der Versich.vertreter kann erst mal nur den Schaden aufnehmen und an die Schadenabteilung des Versicherers weiterreichen. In der Schadenabteilung wird dann der Schadenvorgang bearbeitet und auch entschieden.

Ausnahmen gibt es, falls eine Regulierungsvollmacht besteht z.B. für einen Haupt- oder Generalvertreter bis zu einer bestimmten Schadenhöhe.

Gruß siola55

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von doggydogman
20.04.2017, 21:52

Der hat wohl die Vollmacht im ersten Jahr, danach ist dann die Hauptstelle zuständig. Ich versteh nur nicht nach welchem Recht ein, wenn auch mündlich geschlossener "Vertrag" auf einmal nichtig sein sollte. Nächste Woche wird das Teil repariert (wieder Wetterabhängig), die Dachleitung wurde bereits  vom Netzbetreiber isoliert, der Auftrag ist vergeben. Nun die Absage ...????? Rechtens?

1

... dann wurde ihm gegenüber bestimmt geschummelt, wenn der Schaden gar nicht durch einen Sturm entstanden ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ein Vertreter darf eine Zusage nur dann erteilen, wenn er eine Vollmacht hierzu hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von doggydogman
20.04.2017, 22:12

die hatte er wohl furs erste Jahr. Nun sind leider 2 Jahre seit Schadensmeldung um und nun macht die Hauptstelle nen Rückzieher... Rechtens? "Vertrag" kam doch, wenn auch mündlich, zustande und ist bindend. Angeblich nun kéin  sturmbedingter Schaden sondern ALtersschwäche. Haus ist Bj1900 & wurde erst vor 7 Jahren gekauft und versichert von uns... Meine sämtlichen Versicherungen hab ich seit 25 Jahren dort OHNE nennenswerte Schäden... Beitragszahlungen bisher über die Jahre 6-stellig- AUszahlung 0,00€ -Gutes Geschäft, oder?

0

Hast du die Zusage schriftlich? Wie hoch ist der Schaden?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von doggydogman
20.04.2017, 21:15

2500 Euro. Der Schaden wurde notdürftig abgedichtet, ist 2 Jahre her, die endgültige Reparatur hat sich mehrmals verzögert wegen, Wetter, Krankheit, Urlaub,... Nun wohl keine direkte Entscheidung des Ortsvertreters mehr möglich. Das übergeordnete Büro lehnt nun ab da das Dach wohl alt ist wars Altersschwäche... Gründerzeithaus- Turm hat den Schaden. Mein Vertreter streitet die erfolgte mündliche Zusage nichtab, sagt aber er kann nun nix mehr entscheiden... Hab alle Versicherungen bei dieser Gesellschaft, seit 25 Jahren -ohne nennenswerten Schaden!

 

0
Kommentar von SaVer79
20.04.2017, 21:58

Wenn du keine schriftliche Deckungszusage hast, dann sieht das schlecht aus.

Du müsstest nun nachweisen, dass es sich um einen Sturmschaden handelt und das Dach vorher eben noch nicht vorgeschliffen war

1
Kommentar von SaVer79
20.04.2017, 22:31

Handelt es sich denn um einen Sturmschaden oder war das Dach tatsächlich vorher schon kaputt? Denn dir wird nichts anderes übrig bleiben, nun nachzuweisen, dass es sich um einen versicherten Schaden handelt

1

Was möchtest Du wissen?