Kann Bayer wegen diesen amerikansichen Strafverfahren Pleite gehen?

8 Antworten

Nicht diese Leute, die ihr Recht einklagen, und es sind nicht 4-5, sondern inzwischen mehr als 13.000 Klagen,

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bayer-verliert-glyphosat-prozess-in-usa-soll-zwei-milliarden-dollar-zahlen-a-1267278.html

wären möglicherweise das Todesurteil für Bayer, sondern die irrsinnige und größenwahnsinnige Entscheidung, ein Skandalunternehmen wie monsanto zu kaufen.

Dafür hat die Bayer-Führung die alleinige Verantwortung und nicht die Kläger.

Denke nicht. Es wurde sicher ein Mauschelvertrag aufgesetzt mit folgender Klausel: Schadensersatz für Monsanto Produkte wird nicht von Bayer erstattet.

Bayer wusste doch genau, dass dieser Monsanto Konzern nicht ganz koscher ist.

Zumal der, der in der Tagesschau als Unterhändler präsentiert wurde, mehr nach Mafiaboss aussah als nach Rechtsanwalt.

Es handelt sich nicht um 4-5 Leute. Es geht um Hunderte. Allein gestern wurden sie in einem Fall, zur Zahlung von 2 Milliarden US-Dollar verurteilt.

Der Aktienkurs ist im Keller. Der gesamte Bayer-Konzern ist mittlerweile weniger wert, als sie für Monsanto bezahlt haben. So langsam macht man sich Sorgen.

Aber man kann die Folgen für Bayer noch nicht seriös abschätzen.

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