Kann aus persönlichen Gründen nicht zur Arbeit,muss ich dann sagen was der persönliche Grund ist?

8 Antworten

Schon als junges Mädchen hatte ich fast täglich Migräne. Meine Mutter war selbständig, da habe ich nachmittags immer  gearbeitet. Natürlich bin ich auch zur Schule gegangen. Später habe ich studiert und bin "nebenher" noch immer in einer Arztpraxis tätig gewesen. Ein einziges Mal habe ich während dieser Zeit an einem Tag gefehlt.

Daß Dein Arbeitgeber so gar kein Verständnis dafür hat, daß Du ausfällst, kann ich sehr gut verstehen, zumal jetzt kurz vor Weihnachten sowieso der Bär steppt. Daß man davon nicht begeistert ist, sollte auch Dir klar sein. Migräne hat man, ob man im Bett liegt oder nicht. Dein Arzt hat Dich zwar krankgeschrieben, aber wenn Du jedesmal krank bist, wenn Du Migräne hast, wirst Du wohl irgendwann ohne Arbeit da stehen. So etwas macht kein Chef mit. 

Du scheinst eher die Arbeit bei dieser Firma nicht zu mögen. Das Hingehen dort bereitet Dir Streß, dadurch verspannst Du Dich und bekommst wieder Kopfschmerzen. Ob Dir Dein Arzt einen neuen Krankenschein dafür gibt, kann ich nicht beurteilen, gut rüber kommt das aber bestimmt nicht. Du wirst später auch nicht bei jedem Flohbeißen zu Hause bleiben können. So sehr ich auch manchmal die Aussage meiner Mutter "Man muß sich dagegen setzen...." gehaßt habe, so sehr verstehe ich das heute. Stell Dir vor, Du seist Inhaber des Ladens. Wie würdest Du auf so einen Mitarbeiter reagieren????

Also, Kopf hoch, Zähne zusammenbeißen und Deine Absprachen erfüllen.

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Migräne hat man, ob man im Bett liegt oder nicht. Dein Arzt hat Dich zwar krankgeschrieben, aber wenn Du jedesmal krank bist, wenn Du Migräne hast, wirst Du wohl irgendwann ohne Arbeit da stehen.
Du wirst später auch nicht bei jedem Flohbeißen zu Hause bleiben können.
„Man muß sich dagegen setzen....“

@Negreira, diese, deine Worte sind ein Schlag ins Gesicht eines jeden echten Migränepatienten!

Wenn du während deiner Kopfschmerzen noch arbeiten konntest, dann kann es sich nicht um Migräne gehandelt haben, sondern wahrscheinlich um Spannungskopfschmerzen.

Bei einer Migräneattacke verschlimmern sich die Kopfschmerzen bei jeder noch so kleinen Bewegung des Körpers ins unermessliche. Jeder kleine Lichtstrahl und jedes Geräusch schießt wie ein Messer durch den Kopf. Da ist eine Konzentration auf eine bestimmte Sache nicht mehr möglich, deshalb kann und sollte man auch während einer Migräneattacke nicht arbeiten – Fehler wären vorprogrammiert. Ganz abgesehen von der ständigen Übelkeit und dem andauernden Erbrechen, das die meisten Migränepatienten während einer Attacke durchzustehen haben...

Migräne ist nicht nur starke Kopfschmerzen zu haben, sondern ein Anfall besteht auch immer zusätzlich aus o. g. Begleitsymptomen. In der Summe verhindern alle diese Symptome – während der Dauer des Migräneanfalles – jegliche Teilhabe am normalen Leben.

„Kopf hoch“ und „Zähne zusammenbeißen“ helfen da leider auch nicht…

http://www.schmerzklinik.de/2014/02/04/was-man-menschen-mit-migraene-lieber-nicht-sagen-sollte/

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"Persönliche Gründe" ist eine sehr dämliche Begründung zum Fernbleiben vom Arbeitsplatz und können ganz schnell zu einer Kündigung (Lohn kriegst Du für die Zeit auch nicht) führen. Hier liegt ein Verstoß Deiner Arbeitnehmerpflichten vor, der völlig berechtigt zu Abmahnung und Kündigung kommen kann.

Eine Krankschreibung hingegen muss anerkannt werden.

Stress ist gefährlich, führt schnell mal zum Burn-Out, was schnell zu einer Berufsunfähigkeit führen kann.

Wenn du unter Stress leidest, lass dich krankschreiben.

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