kann Aufregung, stress und wut aufs herz gehen?

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7 Antworten

Die von dir genannten Faktoren gehen aufs Herz, aufs gesamte Nerven- und Kreislaufsystem. Bei Streß wird ja  Adrenalin gebildet, das die Arbeit sämtlicher Systeme beschleunigt, den Blutdruck erhöht - und los gehen die Probleme.

Adrenalin, das Streßhormon, sollte dem Neandertaler Kräfte für seine Flucht freisetzen. Deshalb sollte man, wenn man die Möglichkeit dazu hat, Streß auch sofort durch Bewegung abbauen, oder wenigstens zeitnah abzubauen versuchen. Sport sollte man  also regelmäßig in den Wochenplan mit einfügen.

Sehr hilfreich sind auch Entspannungstechniken, wie das Autogene Training oder die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Teile dieser Methoden sind dann, wenn sie gut beherrscht werden, schnell abrufbar und wirken ausgleichend.

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Willkommen im Club ;)

Einfach den Situationen versuchen aus dem Weg zu gehen. Man kann sich in soetwas ganz schön reinsteigern. Ich kenne das nur zu gut und ja, vermutlich geht das auch aufs Herz. Der Blutdruck ist ja nicht der beste in solchen Situationen und auf Dauer kann das bestimmt belasten.

Ein Allheilmittel kann ich dir nicht geben. Ich versuche mich immer abzulenken. Klingt leichter gesagt als getan aber so bekomme ich das in den Griff...also manchmal...nicht oft...aber ab und zu mal...

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Ja, Stress und negative Emotionen schaden deinem Körper auf Dauer extrem. Unbedingt versuchen, die Ursachen deiner Wut und deines Stresses zu überwinden!

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ja, sehr gut möglich. Hört sich für mich nach Burn Out an. 

Durch den Stress verkrampft sich dein Körper, es kommt zu Verspannungen, dem sprichwörtlich dicken Hals und auch das Herz kann betroffen sein. Ab zum Arzt mit dir. Kenne es selbst, irgendwann ist man nicht mehr resistent und eine Mücke ist automatisch ein Elefant. 

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Kommentar von Gronka123
31.05.2016, 15:29

Was macht denn der Arzt in solchen Fällen? Ernst gemeinte Frage, da ich auch betroffen bin.

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Warum Stress, Ärger und Wut Herzinfarkte auslösen können

Hamburg, 08. September 2014. „Reg dich nicht so auf, sonst kriegst du noch einen Herzinfarkt!“ – Wer kennt diesen Satz nicht? Aber hat er eigentlich irgendeine medizinische Relevanz? „Ja“, sagt Dr. Tomas Stein, Kardiologe und Ärztlicher Direktor am Diagnostik Zentrum Fleetinsel Hamburg. „Zwar ist nicht jeder Stress ungesund, trotzdem kann ein emotionaler Ausnahmezustand oder Stress im Beruf zu einem Herzinfarkt führen.“ Denn das Herz-Kreislauf-System wird durch negativen Stress, den sogenannten Distress, enorm beansprucht. Die Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin lassen den Blutdruck[1] ansteigen, das Herz schneller schlagen und den Schweiß aus den Poren treten. Typische Stresssymptome eben, werden manche Menschen lapidar sagen. Dochn das, was medizinisch dahinter steckt, kann ein Auslöser für sogenannte kardiale Akutereignisse sein, sprich: ein Herzinfarkt.

Dass Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel Risikofaktoren für Herzerkrankungen sind, wissen viele Menschen – ob sie danach leben oder
nicht. Dass jedoch auch Stress dafür verantwortlich sein kann, ist nur
wenigen wirklich bewusst. „Stress“ ist umgangssprachlich einer der am
meisten überbeanspruchten Begriffe für körperliche bzw. psychische
Belastungen. Medizinisch betrachtet ist „Stress“ eine Aktivierungsreaktion unseres Körpers – abhängig davon, ob wir positiven oder negativen Stressfaktoren (Stressoren) ausgesetzt sind. Bei dem einen löst ein Vortrag vor 50 Zuhörern erfreulichen Nervenkitzel aus, beim anderen schlichtweg Angst – und damit Distress. Dieser ist gefährlich fürs Herz, vor allem wenn er häufig oder dauerhaft auftritt.Auch emotionale Ereignisse wie starke Wut, Trauer oder Ärger bewirken eine erhebliche Stressreaktion im Körper und können das Herz schädigen.


„Ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht“ – Redewendung mit wahrem Kern
„Bei Stress läuft eine Kettenreaktion ab“, erklärt Dr. Stein. „Durch die Stresshormone werden sämtliche Abläufe beschleunigt und der Körper befindet sich in Alarmzustand, der auf Flucht und Verteidigung eingestellt ist.“ Besonders gefährlich dabei ist, dass Betroffene die Alarmsignale häufig nicht als solche wahr- oder ernstnehmen. Schwindel, Ohrgeräusche, Herzrhythmusstörungen, Panikgefühle: All das sind Zeichen für einen aus dem Takt geratenen Körper, der dringend von einem Arzt untersucht werden sollte. „Der Spruch, nicht zu wissen, wo einem der Kopf stehe, veranschaulicht den Zustand des Betroffenen mit Schwindel, Herzrasen und Nervosität sehr gut“, sagt der Kardiologe. „Für diese akuten Symptome verantwortlich sind zunächst der gesteigerte Blutdruck und die schnellere Herzfrequenz. Kommen Brustschmerzen und Atemnot hinzu, sollte sofort der Notruf gewählt werden, denn hier könnte sich ein Herzinfarkt ankündigen oder vorliegen und dann zählt jede Minute.“

Vorbeugung durch Achtsamkeit: „Mein Körper ist mein Kapital“
Wichtig zu wissen ist jedoch, dass hauptsächlich Menschen mit
kardiovaskulären Vorerkrankungen wie beispielsweise Arteriosklerose[2] bei kurzfristig emotionalem Stress einen Herzinfarkt erleiden können. "Gesunde Gefäße nehmen dadurch keinen Schaden“, erklärt Dr. Stein. „Allerdings sollte jeder, der häufig Stress ausgesetzt ist, ein Ventil finden, mithilfe dessen er im wahrsten Sinne des Wortes den Druck abbauen kann. Hier eignen sich Ausdauersportarten wie Schwimmen, Laufen, Walking, Radfahren oder auch strammes Spazierengehen – am besten dreimal pro Woche 30 Minuten.“ Denn Fakt ist, dass durch die Bewegung Stresshormone abgebaut werden und der Körper wieder in Balance kommt. Auch ist es ratsam, den eigenen Körper so wenig Stressoren wie möglich auszusetzen, beispielsweise durch Nikotin- und Alkoholgenuss, unausgewogene Ernährung oder wenig Schlaf. Wer dies nicht tut und den Stress nicht abbaut, läuft Gefahr, ernsthaft zu erkranken. Denn durch Auswirkungen des Stresses auf den Organismus, wie zum Beispiel Bluthochdruck, werden die Gefäßwände beschädigt, was vor allem Komplikationen an Herz und Gehirn nach sich zieht. „Hier kann auch ein Schlaganfall die Folge sein“, so Dr. Stein.

Risikofaktor Unkenntnis: 77 Prozent wissen nichts von ihrem Bluthochdruck
„In unserer Langzeitstudie, dem Präventions-Spiegel[3], konnten wir herausstellen, dass 30 Prozent der Medical Check-Up-Teilnehmer beim ersten Check-Up einen erhöhten Blutdruck haben, aber mehr als drei Viertel nicht wissen, dass sie darunter leiden“, erklärt Dr. Stein. „Ein Grund für dieses Unwissen ist sicherlich, dass Bluthochdruck zunächst unauffällig verläuft – eine Zeit, in der die Gefäßwände aber schon Schaden nehmen.“ Typische Anzeichen für Bluthochdruck sind zum Beispiel Schwindel, Kopfschmerzen, Nervosität, rote Gesichtsfarbe, Sehstörungen, Ohrensausen oder Nasenbluten.


Quelle: https://www.diagnostik-zentrum.de/news-presse/pressemeldungen/pressemeldung/warum-stress-aerger-und-wut-herzinfarkte-ausloesen-koennen/    !!!!!!!! PEACE


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Kommentar von IJBoy
31.05.2016, 15:37

Sorry wegen dem Link der Quelle, ich weis auch nicht warum da jetzt error kommt. ://

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Ja, kann es. Muss es aber nicht. 

Ich selbst leide unter Depressionen. Bevor diese jedoch diagnostiziert wurden, hatte ich massive Herzbeschwerden. Bin von einem Arzt zum anderen. Keiner fand etwas. 

Bis man zu dem Schluss kam, dass die Beschwerden psychosomatisch sind. 

Dadurch war ich auch etwas beruhigt. Ich hatte zwar Herzbeschwerden, wusste jedoch, dass sie keine organische Ursache haben konnten. Und so lernte ich, damit zu leben. 

Durch autogenes Training zum Beispiel habe ich sie ganz gut in den Griff bekommen. 

Du darfst dich nicht zu sehr reinsteigern. 

Solltest es aber dennoch von einem Arzt abklären lassen. 

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Kann schon passieren. Vielleicht bist Du schon in der Nähe eines Burnouts/einer Depression. Geh möglichst bald mal zu einem Arzt.

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