Kann an unser Haus ohne unsere Zustimmung angebaut werden?

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3 Antworten

Schließe mich dem Vorposter an. Allerdings sollte der zweite Fall gelten, würde ich als neuer Käufer des Nachbargrundstückes darauf bestehen, dass Euer Haus von der Grundstücksgrenze verschwindet.

Die Abmachung galt ja nur mit der Vorbesitzerin. Ich wäre damit nicht einverstanden..........

Ich hoffe Du siehst daran die Problematik, die Ihr mit Eurem Verhalten Auslösen könnt!

@Tucan, sorrt, aber so ist es nicht. s. mein Kommentar zu Wolf.

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dass das auf/an die Grenze gebaute Haus wieder verschwindet, das geht nicht; die Zustimmung wurde erteilt und damit ist diese Grenzbebauung zu dulden; die Vorbesitzerin hat das Recht zur Grenzbebauung eingeräumt und damit ist es da; das Recht lastet auf dem Grundstück und kann nur wieder mit Zustimmung der Eigentümer rückgängig gemacht werden.

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@Guppy194

Nicht ganz. Nach dem Gesetz gilt heute das neue Baurecht bei Streitigkeiten. Da wäre ich ganz vorsichtig, das kann ganz gewaltig in die Hose gehen.

Hier mal was zur Information:

http://www.baulexikon.de/Bautechnik/Begriffe_Bautechnik/a/BAUlexikon_abstandsfl.htm

Im übrigen würde ich da auch lieber einen Fachanwalt für Baurecht befragen!

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Wenn das Anbaurecht im Grundbuch eingetragen ist, ist es fester Bestandteil des Vertrages und unabaenderlich.Sollte es sich nur um eine Abmachung der beiden handeln, so gilt das nicht fuer den naechsten Erwerber (o. Erben)

Hallo evelote ! Im Grundbuch wurde garnichts festgehalten das wurde mit einem Händeschlag besiegelt. Allerding mit den damaligen Besitzern , welche im Laufe der Zeit das Grundstück an die Töchter überschrieben haben.Die wollen das nun als Baugrundstück möglichst Gewinn bringend verkaufen. Da das Grundstück einen ungünstigen Schnitt hat 12m breit x 45m lang und 3 Nachbarn angrenzen sind Sie für eine vernünftige Bebauung irgendwie an die Nachbarn angewiesen.

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Ein solches Recht ist grundsätzlich an das Grundstück gebunden und geht auf den neuen Eigentümer über.

@Wolf, das ist richtig, aber nur, wenn dieser Zusatz im Grundbuch eingetragen ist. DANN ist es Bestandteil des Grundstuecks. Auf meinem Grundstueck war das Recht eingetragen, eine Stromleitung darueber fuehren zu koennen. Hat die Gesellschaft nicht gemacht, aber das Recht bekommst Du nicht raus. Es sei denn, der Berechtigte erklaert sich einverstanden. Dann muesste das auch notariell festgelegt werden, und ein neuer Grundbucheintrag erfolgen. Das wird auf diesen Fall hier nicht zutreffen. Also, die Frage, steht es im Grundbuch .....????

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@evelote

Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein solcher Anbau ohne Eintrag in das Grundbuch zustande kommt. Dies deshalb, weil es zunächst einer Baugenehmigung bedarf und das Bauamt darauf hinzuweisen hat.

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