Kann Absinth (schlimme) Halluzinationen auslösen?

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Was steckt in der Grünen Fee?

Alkohol: bis zu 85 % vol.

Thujon: bis zu 10 mg/kg über 25 % vol. (angeblich).

Thujon ist ein Nervengift, das u.a. Hallus und Depressionen auslösen kann. Deshalb ist Absinth ja so beliebt.

ich hab das auch schon gehört aber das war schon ein paar Jahre her ich glaub da stand das sogar auf der Flasche drauf und ich hab auch schon geschichten von Waldfeen und son kram gehört aber nach wie vielen Gläsern weiß ich nicht

Thujon ist ein Bestandteil des ätherischen Öls des Wermuts, das für die Absinthherstellung verwendet wird. Die schädlichen Auswirkungen, die während des Höhepunkts der Absinth-Popularität im 19. Jahrhundert in Frankreich zu beobachten waren und zu denen unter anderem Schwindel, Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Depressionen, Krämpfe, Blindheit sowie geistiger und körperlicher Verfall gehörten, wurden auf diese Substanz zurückgeführt. Thujon ist ein Nervengift, das in höherer Dosierung Verwirrtheit und epileptische Krämpfe (Konvulsionen) hervorrufen kann. Aus diesem Grund wurde in der Europäischen Union der Thujongehalt in alkoholischen Getränken begrenzt (5 mg/kg in alkoholischen Getränken mit einem Alkoholgehalt von bis zu 25 % vol und bis zu 10 mg/kg in alkoholischen Getränken mit einem Alkoholgehalt von mehr als 25 % vol, sowie bis zu 35 mg/kg in Bitter-Spirituosen.[1])

Die insbesondere in Tierexperimenten des 19. Jahrhunderts beobachtete konvulsive Wirkung des Absinths wird heute auf eine Blockierung von GABAA-Rezeptoren[2] und eine Desensibilisierung von Serotonin-5-HT3-Rezeptoren[3] durch Thujon zurückgeführt. Es ist jedoch inzwischen widerlegt, dass die im Absinth enthaltene Thujonmenge ausreicht, um in diesem Maße toxisch zu wirken.[4] Als Ursache oder wesentlicher Faktor eher wahrscheinlich ist der im Absinth enthaltene Alkohol.[5] Auch ein möglicher gemeinsamer Wirkmechanismus mit dem Cannabis-Wirkstoff Tetrahydrocannabinol über eine Aktivierung von Cannabinoid-Rezeptoren konnte nicht bestätigt werden.[6] Eine in der Clubszene und in den Medien proklamierte euphorisierende und aphrodisierende Wirkung heutiger Absinthe kann anhand dieser experimentellen Daten nicht auf die in diesen Getränken enthaltene Thujondosis zurückgeführt werden.

Das sagt Wikipedia =) fals du das nonich gelesen hast

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