Kaninchen und Depression?

3 Antworten

Hi,

"Es ist etwas fetter "

Wenn es wirklich dick ist (oder hat es einfach nur dickes flauschiges Fell?), dann fütterst Du falsch und ggf. bewegt er sich auch zu wenig.

"und isst auch immer total gierig alles auf einen Schlag auf. "

Dann fütterst Du zu wenig; Kaninchen sollten nie so wenig bekommen das sie man eben alles auffressen. Kaninchen sollten immer SO viel bekommen das sie 80x am Tag fressen können...

Frage: Was und wieviel genau fütterst Du denn?

"Es wirkt immer sehr traurig und bewegt sich nie wenn ich neben dem Käfig stehe und ist ständig in seinem Häuschen drin. "

Kanichen chillen viel, das ist jetzt nicht unbedingt sooo ungewöhnlich. Wenn es früh morgens uns vor allem abends aktiv ist, dann ist alles in Orndung. Wenn es das da auch nicht tut, dann stimmt was nicht.

Versteht er sich denn mit dem Weibchen?

Was hat er noch im Käfig außer dem Häusschen?

"Der Käfig ist wirklich sehr groß , "

Was heißt das in Quadratmeter? Der größte im Handel erhältliche Käfig ist nämlich noch zu klein...

"und sie dürfen immer wenn es nicht regnet oder schneit raus,"

Vermutlich dürfen sie da nicht selbst hin laufen, sondern Du bringst sie hin, ne?
Sobald man Kaninchen in den Auslauf tragen muss ist das nicht gut, da es für sie Stress bedeutet; Kaninchen wollen nicht hochgehoben/getragen werden und sich den Revierwechsel aussuchen können. Zudem reicht es nicht wenn sie tatsüber ein riesen Gehege haben, nachts aber zu wenig Platz haben.

"Ihn kann ich streicheln und hochheben so viel ich will und sie knurrt ständig und mag das überhaupt nicht. "

Hochheben mögen Kaninchen generrel nicht; die einen wehren sich nur, und die anderen ertragen es still (ggf. Schockstarre).
Man sollte Kaninchen nicht hochheben/rumtragen (es sei denn es geht nicht anders) da das hochheben instinktiv (Todes-)Angst in ihnen auslöst da sie eigentlich nur hochgehoben werden kurz bevor sie sterben...

Gruß

Hey, zunächst mal gibt es in der Tierwelt keine "Depressionen". Diese "Krankheit" gibt es nur bei Menschen.
Ich denke, dass ihm irgend etwas nicht gefällt.
Vllt ist das Gehege zu klein, wenn du Käfig schreibst.
Wie groß ist der Käfig und wie oft dürfen sie raus?
LG

Der Käfig ist wirklich sehr groß , und sie dürfen immer wenn es nicht regnet oder schneit raus, das außengehege ist auch riesig..

0

Oke, wie sieht es denn mit der Einrichtung aus? Es kann auch einfach sein, dass er ein eigener Hase ist.. Alle Menschen und Tiere haben verschiedene Charaktere. Mein kleiner mag es überhaupt nicht raus zu gehen, ist sehr ruhig und liebt es gestreichelt zu werden, wärend sie gern rum hobst, aufgedreht ist und sich nicht gern anfassen lässt.

0

Ja genau so ist es bei meinen beiden auch. Ihn kann ich streicheln und hochheben so viel ich will und sie knurrt ständig und mag das überhaupt nicht.

0

Ja, dann hat sie mehr aus der Natur, als er. In der Natur würdest du einen Hasen niemals hochnehmen können, ohne dass er sich wehrt. Ich würde mir da keine Sorgen machen. Wenn sie genügend Platz haben und es ihnen so gut geht, ist das schon oke.

0

In der Tierwelt gibt es selbstverständlich Depressionen. 

(Krankheit brauchst du nicht mit Anführungsstrichen zu schreiben, denn es ist eine Krankheit. Legitim zu jeder andere.)

2

@surrealistisch: Wenn du das als Krankheit siehst, dann ist das so. In der Tierwelt gibt es so etwas nicht, denn die Natur hat so etwas nicht für Tiere (und auch nicht für Menschen) vorgesehen. Oder hast du mal nen depressiven Spatz gesehen, der dabei ist sich das Leben zu nehmen?

0
@Cruzix1902

Ich bin nicht die einzige, die es als eine Krankheit ansieht. Es nennt sich psychische KRANKHEIT. Damit das erstmal geklärt ist. 

Ich kann nicht wirklich sagen (oder irgendwer), dass JEDES Tier Depressionen bekommt. Weil nicht JEDER Mensch an Depressionen leiden muss. Daher muss der Spatz auch nicht sofort depressiv sein. Ich denke auch nicht wirklich, dass eine Raupe Depressionen bekommen kann. Aber man kennt ja nie das verrückte Spiel der Natur, was? Darüber braucht man sich nicht zu streiten, ob Tiere depressiv sein können oder nicht. Unstrittig.  Ließt man ein paar coole Bücher oder beschäftigt man sich viel mit der Psychologie, stellt sich sowas schnell heraus. 

Das Katzen, Hunde, Pferde, Elefanten, Schimpansen und zig andere Tiere depressiv sein können ist Fakt. Sowie auch Selbsttötung(sversuche). Mehr darüber findest du im Internet.

(Die Posttraumatische Belastungsstörung ist auch bei vielen Tieren auffindbar. Und auch andere psychische Krankheiten.) 

2

Ich weiß, dass sie eine Krankheit ist. Sie wird nur sehr gerne als Ausrede verwendet wird. Vllt 5% der Menschen die behaupten, dass sie Depressionen haben, haben diese wirklich. Deshalb nenne ich es lieber Modeerscheinung, statt Krankheit. Ich lese genügend und ich weiß wirklich nicht, was du da für einen Müll liest, aber das ist mir auch egal. Beim Thema Tiere werden wir wohl keinen gemeinsamen Nenner finden. LG

0

Weil im Internet ja auch kein Wertloses Zeug steht...

0
@Cruzix1902

Dann greif nach einem Buch!!! Ich erzähle keinen Schrott. Du kannst dir nicht denken, wie lange ich recherchiere bis ich mir zu 100% sicher bin, dass auch alles richtig ist, was ich mir da anschaue oder durchlese oder weitererzähle :)

0

Lass es doch gut sein. Du hast deine Meinung und ich hab meine.

0

Menschen sind Tiere. Und selbstverständlich können neben dem Menschen auch andere Tiere an Depressionen leiden, z.B. bei falscher Haltung.

2

Ich dächte da eher an Langeweile und Bewegungsmangel, als an Depressionen. Wie groß ist der Käfig? Haben die genug Auslauf und Abwechslung? Gibts unterschiedliche Grünfuttersorten?

Der Käfig ist wirklich ziemlich groß und sie haben ein riesiges außengehege in dem sie sind wenn es nicht gerade regnet oder schneit. Essen gibts auch verschiedenes, mehrmals die Woche grünzeug..

0
@sdt38

Ich kannte ein Kaninchen, das war auch zu dick und hat sich kaum bewegt, trotz normaler Fütterung. Hat immer sehr viel Blinddarmkot produziert und das meiste davon nicht wieder aufgefressen. 

Es stellte sich heraus, dass es kohlehydratreiches Futter nicht vertrug. Es wurde dann nur noch mit Heu und Grünpflanzen gefüttert. 

Kein Trockenfutter, kein Gemüse, kein Obst. Nur Laubzweige, Löwenzahn, Gras und so weiter. Das hat geholfen, es hat nach und nach abgenommen und sich wieder normal verhalten.

0

Was möchtest Du wissen?