Kaninchen-OP - ja oder nein?

10 Antworten

Ich habe vor drei oder vier Wochen unser Kaninchen am Kiefer operieren lassen. Ich  bekam Schmerzmittel und Antibiotika mit und musste es "zwangsernähren". War auch teuer, ich habe fast 70 Euro gezahlt. Aber da ich nun mal die (Mit-)Verantwortung für das Tierchen habe, habe ich es hingenommen. Und Schmerzen hatte es auch eine We ile

Wenn der Tumor sich abgekappselt hat, und leicht zu erntfernen wäre, würde ich sie machen lassen. Ist er aber fest an das Körpergewebe angebunden, würde ich eher abraten.

D.h. wenn Du den Tumorkörper leicht in der ganzen Bauchtasche bewegen kannst, ja, ansonsten nicht.

Er kann aber auch leicht beweglich sein, und dennoch sehr stark durchblutet sein. Aber das kann sich der TA erst direkt in der offenen Bauchhöhle ansehen. Aber dann würde er sicherlich eine entsprechende Entscheidung treffen, die im Notfall auch das "nicht mehr aufwachen lassen" beihalten könnte.

Welche Chancen sieht denn der Tierarzt jetzt in einer entsprechenden OP. Du wirst doch schon mit ihm gesprochen haben. Einfach hingehen, OP machen, wieder mitnehmen ist so oder so irreal.

natürlich liebst du die lilly sehr. das merkt man deinen worten an. es kommt beim krebs darauf an, ob es sich um ein frühstadium handelt oder nicht und welche überlebenschancen der tierarzt deiner freundin einräumt. wenn die chancen auf eine heilung gleich null sind uns sie dadurch nur unnötig leiden müsste, dann musst du sie gehen lassen, auch wenn es weh tut. es wird sonst nur noch schlimmer für sie. liebe bedeutet auch das beste für den anderen zu tun, auch wenn es einem selbst das herz zerreißt. aber wenn die heilungschancen gut sind und eine op erfolgsversprechend, dann sollte auch ein tier ein anrecht auf diese chance haben. lg

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