Kaninchen Medikament verabreichen?

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3 Antworten

Hi du,

auch wenn du dir Mühe gibst, das ist nicht schön. Du kannst nur ruhig und schnell handeln. Sprich nimm sie konsequent, gib ihr das Medikament und belohn sie danach mit einem besonderen Leckerlie, damit sie es wenigstens mit etwas positivem verbinden kann.

Früher oder später wird sie sich in diese Situation ergeben. Das ist nicht schön, aber manchmal kann man das leider nicht vermeiden.

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Ohjeh das Problem hatte ich mit meinen Kaninchen auch einmal aber das hört sich zwar brutal an aber du musst sie dir packen und die spritze in ihr Mäulchen stecken sie muss es dann schlucken am Anfang gab es bei mir auch Probleme aber nach ein oder zwei mal ging es schon bei mir besser deinem Kaninchen gute Besserung und ganz viel Glück ;)!  LG Kaninchen123321

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6 ist eigentlich noch kein Alter für ein Kaninchen.

Ich würde mal versuchen, ob sie es nicht auch - entsprechend durch etwas leckeres motiviert - nicht auch so frißt. Überleg mal was sie gerne frißt und präparier das mit dem Medikament. Falls es zuviel Flüssigkeit ist, würde ich nochmal mit dem Arzt reden, ob es nicht eine Alternative gibt, gerade bei Kaninchen kann viel über das Trinkwasser verabreicht werden. Schließlich ist der zusätzliche Streß für scheue Tiere nicht unbedingt hilfreich.

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Ostereierhase 23.11.2015, 20:45

Hi Jerne,

Medikamente über Trinkwasser einzugeben ist leider die letztsinnvollste Art, die es gibt. Sie ist sehr unsicher. Oft werden mehr Tiere behandelt, als nötig wäre. Die Aufnahme ist unregelmäßig. Der veränderte Geschmack führt bei sensiblen Tieren dazu, dass sie es gar nicht nehmen oder zu wenig davon zu sich nehmen.

In der Großtierhaltung kennt man das Problem, dort werden die Verluste aber bewusst mit einkalkuliert.

Lieber das Kaninchen ein wenig verstören und damit die Medikamente in der korrekten Dosierung und über die passende Zeit gegeben, so dass es ausheilt, anstatt Resistenzbildung zu fördern und damit ein schlimmere Infektion zu riskieren.

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Jerne79 23.11.2015, 21:20
@Ostereierhase

Ein wenig verstören ist halt sehr relativ. Es gibt Tiere, die wehren sich erbittert gegen jede Zwangsmaßnahme. Da hat man dann Dusel, wenn man Exemplare erwischt, die bei der nächsten Verabreichungen nicht schon pauschal das Weite suchen, von denen, die völlig fertig sind, weil sie Kontakt, Hochnehmen etc. scheuen.

Es gibt durchaus Medikamente, die gut und problemfrei freiwillig aufgenommen werden. Da wäre eben die Frage, was überhaupt verabreicht wird.

Klar, wenn das Medikament nicht freiwillig aufgenommen wird, gibt es keine Wahl. Aber einen Versuch ist es zumindest wert.

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Ostereierhase 24.11.2015, 19:20
@Jerne79

Gegen eine freiwillige Aufnahme mit etwas Futter oder sogar mal einem ungesunden Leckerchen spricht nichts, wenn es ein passendes Medikament gibt, da hast du recht. Wobei meine Erfahrung ist, dass es auch oft auf das Wesen und das Verhalten des Tierhalters dabei ankommt, je unsicherer man selbst ist, desto schwieriger wird es oft.

Mit Wasser ein Medikament eingeben, bleibt für mich aber ein No-Go. Das ist einfach nix.

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Jerne79 24.11.2015, 19:24
@Ostereierhase

Ich hatte lange Jahre Farbmäuse. Da hast du außer über´s Wasser kaum eine Wahl. Versuch da mal einer ganzen Gruppe was ins Maul zu zwingen. Man kann das auch durchaus steuern. Wassermenge auf die übliche Tagesmenge reduzieren und beobachten. Optimal ist das freilich nicht, aber mit ein wenig Umdenken in meinen Augen zumindest eine Option, wenn das Tier sonst völlig fertig mit den Nerven ist. Und wenn man merkt, daß es nicht funktioniert eben wieder umdenken.

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