Kaninchen abgeben.. Was tun gegen Schuldgefühle?

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Hallo labluemchen,

ich finde es wirklich sehr gut und echt bemerkenswert, das Du Dein geliebtes Kaninchen zum Wohle des Tieres abgibst, und nicht egoistisch das Tier einfach weiter behälst so nach dem Motto: "aber ich liebe es doch so!" Finde ich echt klasse und verdammt schwer, daher: Respekt!! :D

Gegen die Schuldgefühle kannst Du eigentlich garnichts tun, da das Tier nunmal gelitten hat! Wobei die, die sich wirklich schuldig fühlen müssen Deine Eltern sind, und nicht Du! Du höchstens, weil Du es noch so lange behalten hast.... Aber Deine Eltern sollten sich wirklich schämen! Erwachsene Menschen die nicht in der Lage sind sich über die Bedürfnisse der Tiere die in ihrem Haushalt leben zu informieren und zu kümmen (das MÜSSEN sie eigentlich); das geht garnicht! Und da Du ihnen gesagt hast was Kaninchen eigentlich brauchen, es aber nicht erlaubt haben, sind sie die Tierquäler!! Sehr naiv und unbelehrbar... traurig sowas! :/

Mach es in Zukunft einfach richtig wenn Du Dir wieder Tiere anschaffst (mach das am besten nicht solange Du noch Zuhause wohnst^^), und dann kannst Du es ja an Deinen neuen Tieren umso schöner machen ;)

Auch das Du Dir Fotos hast schicken lassen war sehr gut! ;) Ich persönlich hätte es aber selbst da hin gefahren, damit ich das Gehege und die Situation selbst sehen könnte! Aber sowas würden Dir Deine Eltern wohl nicht erlauben...

Ich wünsche Dir viel Kraft: Du machst wirklich das richtige und verdienst dafür großen Respekt ;)

Alles Gute!

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – ... durch jahrelange Haltung und Beratung

Dankeschön für die ausführliche Antwort! Ich liebe die kleine ja, deswegen muss ich sie ja weggeben. Auch wenns mir wirklich nicht leichtfällt.. Ich hoffe einfach, dass sie sich bei der gruppe gut einlebt und sie nicht zu viel Stress hat :/

Ich werde aber trotzdem zu der Stelle hinfahren und sie persönlich abgeben und bei der Vergesellschaftung dabei sein. Das wollten mir meine Eltern auch fast verbieten, da es zwei Stunden von mir entfernt ist, aber da bin ich sehr hartbäckig geblieben.

Danke nochmal & LG

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Ich kann verstehen, dass du in dieser Situation ein nicht so gutes Gefühlt hast.

Aber du kannst in dieser Situation nichts anderes tun, wenn deine Eltern es nicht erlauben. Ich finde es großartig dass du dein Kaninchen abgibgst, damit es wieder bei anderen Kaninchen leben kann. Es ist ja nicht so dass du das Kaninchen einfach irgendwo aussetzt oder es dir egal ist wo es hin kommt.

Dass du dir Bilder vom Gehege schicken lassen hast ist doch eine gute Idee gewesen. Du kannst doch sicherlich die Dame, die dein Kaninchen aufnimmt fragen ob sie dich in der Anfangszeit auf dem Laufenden hält wie es dem Kaninchen geht. Wenn die Vergesellschaftung nicht funktionieren sollte, kannst du sie ja bestimmt auch darum bitten dass sie sich bei dir meldet und ihr beide nach einem Zuhause sucht was deinen und auch den Wünschen des Kaninchens entspricht.

Auch wenn du diese Entscheidung auch früher hättest treffen können, wichtig ist dass du sie überhaupt triffst zum Wohle des Kaninchens!

Und was du gegen die Schuldgefühle tun kannst? Lass dir später einfach ein Foto von deiner Häsin in der neuen Gruppe schicken oder bring sie selbst dort hin. Wenn du siehst, dass du dich richtig entschieden hast und es dem Tier gut gehen wird, schwinden auch die Schuldgefühle.

Viel Glück für die Plüschnase!

Vielen Dank für die Antwort!

Das mit dem auf dem Laufenden halten während der Anfangszeit ist ne super Idee. Ich werde die Häsin selbst dort hinbringen und dann ein paar Stunden bei der Vergesellschaftung dabei sein :)

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Schuld, wegen der man sich grämen muss, gibt es nur, wenn man etwas falsch gemacht hat. Und ich sehe nicht, dass Du etwas falsch gemacht hast. Manchmal läuft eben etwas nicht so gut, aber da müssen wir alle durch.

Wichtiger als traurig zurück zu sehen, ist es nach vorne zu gucken und sich vorzunehmen, immer zu versuchen, das Gute zu tun, mit klarem Verstand, ohne sich zu verkrampfen.

Frag doch die neue Besitzerin ob du dein Kaninchen einmal pro Woche/Monat besuchen kannst. Dann habt ihr beide etwas davon. Sie wird sich bestimmt drauf einlassen :)

Wird leider schwierig, da die neue Besitzerin 2 h weit weg in den Alpen wohnt.. Aber ist es grundsätzlich eine gute Entscheidung sie wegzugeben?

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Wenn du siehst, dass es dem Kaninchen schlecht geht, das es ständig alleine ist, ist es meines Erachtens eine Gute Entscheidung sie wegzugeben. Vor allem wenn die neue Besitzerin schon Erfahrung mit den Tieren hat. Denk einfach daran, dass es deinem Kaninchen besser ergehen wird.

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Gibt die sofort ab, dass arme Tier, deine Schuldgefühle gehen schon weg wenn das Kaninchen wieder Gesellschaft hat, weil Kaninchen sind "rudel tiere" die hassen es alleine zu sein...

Ich gebe sie ja ab.. aber die Frau wohnt 2 h weit weg von mir und sie hat erst am Samstag zeit. Und mein Kaninchen tut mir ja auch total leid, aber meine Eltern sind eben sehr hartnäckig und ich dachte, das stimmt was sie sagen. Und was meinst du mit dem Stress? Kann das im Alter nicht zum Problem werden?

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@labluemchen

Frag doch mal deinen Tierarzt was besser ist :) weil 2h ist schon viel.... aber alleine leben ist noch schlimmer...

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