Kampfsportart für Selbstverteidigung(Straße)?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Am besten ist Laufen. Wenn du gut rennen kannst, kannst du prima wegrennen.

Das mit dem Kampfspoert etc wird dir wenig helfen, denn bis du das anwenden kannst, vergehen etliche Jahre - dann bist du längst aus der Schule raus oder zumindest diese Typen los.

Es gibt ja keine besonderen Typen ^^das mit der Schule war nur ein Beispiel...also wollte schon was fürs Leben machen :)

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@Jankur

Ah, gut.

Dann schau mal, was es bei dir am Ort alles gibt und gehe bei allen Clubs zu Probetrainings. Dort, wo es dir am besten gefällt, melde dich dann an.

Denn nur der persönliche Eindruck kann dir zeigen, ob dir etwas Spaß macht. Diese Internet-Diskussionen über "die beste Kampfsportart" sind komplett sinnlos, weil es nie auf den Stil ankommt, sondern stets auf das Können. Ob jemand Karate, Aikido, Kungfu oder Hitzfitzliulu macht, ist dabei völlig unwichtig.

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Ich selbst trainiere die japanische Kampfkunst Aikido und schließe mich inhaltlich der Aussage von OnkelSchorsch an:

Das beste ist es, jeder gewalttätigen Konfrontation aus dem Weg zu gehen.

Kampfsportarten sind nicht dafür vorgesehen, innerhalb kürzester Zeit irgendeine "Kampfmaschine" aus dir zu machen und optimale Verteidigungsfähigkeit herzustellen.

Wenn man öfter Probleme mit Schlägertypen bekommt, sollte man sich stattdessen eher fragen, welchen Eindruck man nach außen hin vermittelt.

Das Training einer Kampfkunst oder eines Kampfsports kann dir dabei helfen, deine Persönlichkeit zu festigen und dadurch weniger zur Zielscheibe zu werden - es geht dann eher um das "mentale" Aufrüsten, nicht um körperliche Gewalt.

Danke:)also um mehr Selbstbewusstsein zu bekommen kann ich auch etwas machen...würdest du da aikido empfehlen ?macjt es Spass ?

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@Jankur

Also ich trainiere das jetzt seit mehreren Jahren und freue mich jedes Mal wie am ersten Tag, wenn ich zum Training komme.

Mit macht es ungemein Freude und Spaß, auch den freundlichen Umgangston dort finde ich toll.

Positive Effekte

Ich selbst bin durch Aikido vor allem offener geworden, gehe unbefangener auf andere zu. Vorher war ich viel ernster und verschlossener.

Bei anderen Aikidoka habe ich auch positive Veränderungen bemerkt. Schüchterne Schüler wurden selbstbewusster und eher nervöse bis aggressive Personen ausgeglichener.

Ich denke, dass man diesen positiven Effekt auf die Persönlichkeit auch bei anderen Kampfkünsten spüren kann.

Kampfkunst-Empfehlung

Natürlich hat jeder andere Wunschvorstellungen, wie "seine" bzw. "ihre" Disziplin aussehen soll, deshalb ist der beste Ratschlag den man geben kann; "Probier's aus!" :-)

Schnupperstunden sind nach Terminabsprache meist kostenlos und die Probetrainings, die einige Vereine anbieten, gegen eine kleine Gebühr möglich.

Vorab-Info mit Videos

Falls du vorab mal ein paar Infos willst - gerade heute habe ich ein Posting mit ein paar Basis-Infos und Videos veröffentlicht:

https://www.gutefrage.net/frage/welche-kampfsportart-gefaellt-euch-und-warum-welche-macht-ihr?foundIn=list-answers-by-user#answer-202694589

Solltest du noch Fragen haben, kein Problem. :-)

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@Enzylexikon

:D ich kenne eine Geschichte über Selbstverteidigung mit Aikido. Sie handelt von einem Amerikaner, welcher nach Japan ging um Aikido zu studieren.

Jedenfalls musste dieser seinem Meister versprechen Aikido niemals zum Angriff zu verwenden und nur im allerhöchsten Notfall zur Selbstverteidigung.

Eines Tages fuhr dieser Mann mit der Bahn, als plötzlich ein Betrunkener Japan erstieg. Er bedrängte fahrgeste und schlug nach einer Mutter mit Kind. Alle hatten Angst und wechselten den Wagon. Der amerikanische Aikidoschüler sah die Chance seine Fähigkeiten auf die Probe zu stellen, worauf er in Geheime gewartet hatte. Denn er trainierte 8 Stunden täglich und wollte sehen ob seine Fähigkeiten auch in der Praxis funktionieren.

Er stand also auf und forderte den Japaner auf, sein Verhalten zu unterlassen. Der Japaner antwortete nur "Ah ein Ausländer, dem werde ich Manieren beibringen" und bewegte sich auf den Amerikaner zu.

Doch plötzlich erklang eine freundliche Stimme von hinten "Heh", sagte sie und dann noch einmal "Heh". Der Betrunkene drehte sich um und dort saß ein kleiner unscheinbarer älterer Mann in Kimono. "Was hast du getrunken?" fragte dieser. Der Besoffene Antwortete nur "Was geht dich das an?". Der alte Mann fuhr fort "Sicherlich Sake. Ich trinke auch liebend gern Sake. Jeden Abend mache ich mir eine Flasche warm und gehe mit meiner Frau in den Garten". Man konnte sehen wie der Betrunkene anfing sich zu entspannen und der alte Mann erzählte von den Obstbäumen in seinem Garten.

Der Amerikaner setzte sich wieder hin und der alte Mann fragte den Betrunkenen, ob er denn auch eine Frau habe und dieser erwiderte, dass seine Frau gestorben sei und er unglücklich wäre. Als der Amerikaner ausstieg, sah er noch wie der Betrunkene unter tränen in den Schoß des alten Mannes fiehl.

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@Mondmayer

Die Geschichte nennt sich "A Kind Word Turneth Away Wrath" und stammt vom Aikidoka Terry Dobson.

Sie findet sich unter anderem in der deutschen Übersetzung des Buches "Aikido and the new warrior" von Richard Strozzi-Heckler.

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@Enzylexikon

Gut zu wissen. Ich hab davon in einem Buch über emotionale Intelligenz gelesen. Emotionale Intelligenz von Daniel Goleman

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@Mondmayer

Ok, vielleicht kennst du die folgende ja nicht.

Ein amerikanischer Politiker geht nachts spazieren, als ihm eine Waffe vor den Kopf gehalten wird und man ihn auffordert seine Wertsachen auszuhändigen. Dieser antwortet nur:

Ich habe Krebs im Endstadium und habe sogar über Selbstmord nachgedacht, doch dann bekommt meine Frau nichts von der Lebensversicherung, also nur zu, Sie tuen mir einen Gefallen damit.

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Hey :)

Ich finde, es muss nicht immer ein Sport sein, bei dem es um Angriff geht, deshalb halte ich Judo auch für eine gute Option. Ich habe Bekanntschaften, die damit gute Erfahrungen gemacht haben.

LG

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