Kampfsport Vorbereitung?

10 Antworten

Hallo,

mit der Frage bist Du wahrscheinlich bei einem Facharzt für Sportmedizin gut aufgehoben. Er kann Dich auch untersuchen und sicherstellen, dass Deine Probleme keine krankhaften Ursachen (z. B. Herz-Kreislauferkrankungen) haben.

Alles in allem kannst Du aber einfach ins Kampfsportstudio gehen und loslegen, wenn Du gesund bist. Am besten, Du informierst den Lehrer über die Probleme - an sich kommen Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit bei regelmäßigem Training aber fast schon automatisch.

Die Kreislaufprobleme solltest Du von einem Arzt abklären lassen, um Dich zu vergewissern, dass nichts ernsthaftes dahinter steckt. Erzähle ihm davon, dass Du Kampfsport machen möchtest und frage, ob aus medizinischer Sicht etwas dagegen spricht.

Ansonsten ist es total egal, wie fit oder unfit Du zu Beginn bist. Durch das Training dort wirst Du dich steigern.

Du brauchst keine Mindestvorraussetzungen um anfangen zu können oder nicht ausgelacht zu werden. Wenn aus ärztlicher Sicht nichts dagegen spricht, gibt es keinen Grund, den Beginn hinauszuzögern.

Es ist absoluter Quatsch, dass Du erst  10, 20 oder 30 Liegestütz schaffen mußt, um anfangen zu können. Bei uns trainieren Anfänger, die erst drei komplette Liegestütz am Stück schaffen. Ist doch völlig egal! Machen die eben den Rest auf den Oberschenkeln oder den Knien. Die werden schon noch fitter.

Wenn Du es wirklich willst, dann fang direkt an und mach Dir keinen Kopf.

Das wird alles!

Was machst du für einen Kampfsport und wie siehst du das aus deiner Sicht? Ich will etwas machdn um mich verteidigen zu können und um mehr Selbstbewusstsein zu bekommen. Ich bin asiatischrr Herkunft und würde niemals einen grundlos hauen. Ich persönlich interessiere mich für Boxen und MMA. Danke für deine Antworten.

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@LegoSanDiego

Ich betreibe Selbstverteidigung auf der Basis von Wing Tsun und Krav Maga. Das ist das, was ICH wirklich mag.

Wenn DIR Boxen und MMA gefällt, probiere beides aus. Bleib dort, wo Dir das Training, der Trainer und die Gruppe am besten gefällt.

Boxen und MMA ist beides Kampfsport. Das heißt, Du hast da Regeln. Du weißt, im Unterschied zu einem echten Selbstverteidigungsfall, OB ein Kampf stattfindet und WANN ein Kampf stattfindet. Die verbale Einschüchterungsphase entfällt. Du wirst mit EINEM Gegner deines GEWICHTES kämpfen. Bei echter SV können auch Leute eingreifen, zu deinem Ungunsten. Boxer sind festgelegt, wohin sie schlagen dürfen und decken sich deshalb nur dementsprechend. Es darf ja keiner auf den Rücken schlagen oder ein Bein wegziehen...

Für Kampfsport spricht, dass Du tatsächlich im Training oder beim Wettkampf kämpfen wirst. Das ist oft in der Kampfkunst nicht so. Du wirst die Wirkung des Adrenalins feststellen und die Angst kennen und beherrschen lernen. Sehr gut für die SV.

Dein Selbstbewusstsein kannst Du mit jeder Fähigkeit, die Du trainierst (singen, tanzen, kämpfen, malen...) steigern. Dafür ist es unwichtig, was Du wählst.

Ob Du asiatischer Herkunft bist oder sonstwo herkommst ist völlig irrelevant. Mach das, wo DU Spaß dran hast.


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genau.... sprich mit dem Trainer... Du brauchst dich nicht vorbereiten. Du musst ihn informieren.... in nem guten Gym ist das ein Problem.... Sonst: laufen, Fahrrad fahren, oder so.

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