Kampfsport bin unsicher?

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3 Antworten

Es gibt natürlich keinen allgemein besten Stil, der für alle Menschen gleichermaßen geeignet ist, jedem Spaß macht und Erfolge bringt.

Du musst also schauen, welcher Stil die für DICH passende Disziplin darstellt. Diesen Schritt kann dir niemand abnehmen.

Dabei hilft es, dir darüber bewusst zu werden, was du eigentlich willst, bzw. worauf es dir am meisten ankommt

Wie wichtig sind dir beispielsweise

  • Traditionen
  • Charakterschulung
  • Wettkämpfe
  • Selbstverteidigung
  • Akrobatik
  • Tritte
  • Waffentechniken

Eine traditionelle Kampfkunst hat andere Ansprüche als ein moderner Wettkampfsport, oder ein reines Selbstverteidigungssystem.

Indem du dir darüber klar wirst, welche Aspekte dich interessieren, hast du eine gute Grundlage für weitere Entscheidungen.

Mein Tipp:

Suche dir alle Vereine in deiner Umgebung, informiere dich über die dort geübten Disziplinen und vereinbare ein Probetraining. So lernst du aus erster Hand, welcher Stil dir persönlich zusagt.

Außerdem kannst du dir dabei auch einen Eindruck vom Lehrer, dem Ablauf des Unterrichts und der allgemeinen Atmosphäre im Verein verschaffen.

Sollte der Stil dir gefallen, aber der Lehrer, oder die geistige Haltung vor Ort nicht zusagen, suchst du eben einen anderen Verein.

Persönliches

Ich selbst trainiere die japanische Kampfkunst Aikido. Eine kleine Einleitung, zusammen mit ein paar illustrierenden Videos, habe ich hier mal geschrieben;

https://www.gutefrage.net/frage/welche-kampfsportart-gefaellt-euch-und-warum-welche-macht-ihr?foundIn=list-answers-by-user#answer-202694589

Mir selbst hat Aikido unglaublich viel gegeben. Ob aber Aikido auch für DICH von Interesse sein könnte, musst du selbst ausprobieren.

Das Wichtigste

Entscheidend ist, dass dir das Training wirklich Spaß macht. Nur dann bist du dauerhaft motiviert und bleibst lange genug dabei, um Fortschritte zu machen.

Fortschritte kommen nämlich nicht von heute auf morgen - schon gar nicht in den Kampfkünsten - und wenn man keinen Spaß dabei hat, hört man auf, ohne wirklich etwas verstanden zu haben.

Da ist es letztlich völlig egal ob du Boxen, Judo, Aikido, Karate, oder was auch immer trainierst - nur ein motivierter Übender wird sich weiterentwickeln.

Ich wünsche dir deshalb viel Spaß bei deinem Training. :-)

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Kommentar von whocarespisser
28.09.2016, 20:23

Danke für due hilfreiche antwort.
Ich war 4-5 jahre lamg bin mir nicht mer sicher im karate was mir nicht so gefallen hat weil es zu langsam vorwerts ging deswegen besser etwas wo ich auch an kämpfen teilnehmen kann und bei dem ich vlt schneller vorwets komme also nicht immer an einem punkt bleibe wie mit gürteln im karate.
Deswegen habe ich alles eingeschränkt auf kickbox und normales boxen jezt kann ich mich nicht endscheiden weil beides etwa gleich viel pro und kontras haben und beide kampfkünste werden in den 3 umliegenden clubs unterrichtet deswegen ist es auch wieder schwieriger zu endscheiden was ich besser finde😭

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Ich kann Enzylexikon nur recht geben...

Ich selbst mache seit 5 Jahren Kampfsport. Angefangen habe ich mit Kickboxen, dann kam MMA und noch ein bisschen Ringen dazu.... Ich glaube der Unterschied zwischen Stand und Bodenkampf ist schon realtiv groß das wäre die erste Frage die du dir stellen solltest.... Beim Kickboxen dann zB gibt es sowas wie Point Fightin bzw. Leichtkontakt oder Vollkontakt und das sind auch schon wieder fast zwei Welten... probiere es auch (auch wenn es lange dauert) und entscheide dich dann erst fest.... 

Ich liebe MMA aber das ist schon eine harte sache (auch im Training). Je nach GYM bzw. Verein gibt es auch unterschiedliche Mentalitäten...
Die einen nach dem Motto: Friss oder stirb... und... ist der Sport zu hart bist du zu weich... 
Die anderen: hauptsache es macht Spaß

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Es kommt immer darauf an für was du dich interessierst bzw. was du machen willst. Kampfsport ist ja sehr umfrangreich geworden. Besonders durch die Sache mit UFC/MMA etc. Das ist nämlich keine eigene Kampfsportart in diesem Sinne, sondern eine Kombination aus vielen verschiedenen Kampfsportarten (darunter zb Muay Thai, BJJ, Boxen etc.)

Fast jede Kampfsportart spezialisiert sich auf ihre eigenen Gebiete. Im Taekwondo wird zu 80% gekickt und es wird auf Schnelligkeit gesetzt. Boxen ist 100% Faustkontakt. Brazilian Jiu Jitsu ist grappling und Bodenkampfsport. Mach soviele Probetraining wie du kannst und entscheide dann erst was du machen möchtest.

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