Kampfsport beginnen?

7 Antworten

In dieser Frage suchst Du eine Selbstverteidigung, in der anderen Frage bist Du von Karatefilmen fasziniert.

Selbstverteidigung ist nie schön anzuschauen. Es sind so kurze, explosive Bewegungen, da sieht der Zuschauer nicht viel. Damit kannst Du also niemanden beeindrucken.

Zudem besteht echte, wirksame Selbstverteidigung aus einen großen Anteil Theorie. Ihr werdet besprechen, wie man vorher schon dumme Situationen vermeiden kann, oder falls das nicht möglich ist, wie man deeskaliert. Du hast gewonnen, wenn Du mögl. unbeschadet die Situation überstehst, also wegläufst, den Kampf vermeidest. Du lernst etwas über Psychologie und Körpersprache.

Und das, was Du im Training an Übungen lernst, muss relativ "einfach" sein. Das wird hundertfach in euch eingedrillt. Gefällt Dir mögl. wenig Abwechslung, dafür ständige Wiederholungen, damit das Wenige wirklich auch sitzt?

Krav Maga wäre z.B. eine Selbstverteidigung.

Willst Du das wirklich? Ich glaube eher nicht.

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Du bist von Filmen begeistert. Du willst Action. Und Du willst alles mögl. sofort oder relativ schnell können. Es soll toll und spektakulär aussehen.

Beantworte für Dich vorweg:

Willst Du einen KampfSPORT? Das bedeutet (später) actionreiche Wettkämpfe, fair natürlich - Mann gegen Mann. Dann beachte, dass man die gefährlichen Techniken nicht einübt, weil diese im Wettkampf nicht erlaubt sind. Man reagiert anders, als wenn alles erlaubt wäre. Wettkämpfe hast Du z.B. im Judo, Boxen, MMA, Kickboxen...

Oder willst Du KampfKUNST ? Das bedeutet keine Wettkämpfe, sondern maximal Übungs-Sparring... und das auch nicht immer. Vorteil: Da werden auch die "gemeinen" Techniken trainiert, bzw angedeutet. In Kampfkünsten geht man nicht von Fairness aus. Oft ist dieser Weg auch mit einem geistigen Weg gekoppelt. Das wären z.B. alle Karate-Stile oder Kung Fu -Stile.

Mein Rat:

Erkundige Dich, was in deiner Umgebung überhaupt angeboten wird. Das reduziert die Auswahl schon enorm. Der Verein oder die Schule müssen in erreichbarer Umgebung sein und die Trainingszeiten müssen Dir passen. 2x wöchentliches Training solltest Du mindestens einplanen. Und dann vereinbare überall dort, wo es Dir interessant erscheint, Probetraining. (Lege sie nicht direkt hintereinander..."Muskelkatergefahr").

In den Probetrainings lernst Du den Trainer kennen und die Gruppe. Paßt die Chemie? Gefällt Dir das Training? Wie sind die Preise?

Urteile und entscheide erst zuhause, nachdem Du in Ruhe nachdenken oder vergleichen konntest. Denke daran, dass Du einige Jahre trainieren möchtest. Du wirst kontenuierlich besser - aber es dauert, bis Du überhaupt irgendetwas ohne nachzudenken anwenden kannst.

Eine Empfehlung spreche ich extra nicht aus, denn ich habe ganz andere Vorlieben, als Du.

Probiere Dich aus.

Viel Spaß!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Danke! Dann will ich eher Kampfkunst machen... Hier lebe in einer Stadt, hier gibt es mehrere Kampfkunst Möglichkeiten... Ich habe mal für 2 Jahre "Gongkwon-Yusul" gemacht, aber nach 2 Jahren wöchentlich 2 mal Training kam ich immer noch nicht wirklich weit also habe ich aufgehört...

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@Thomas2552

Der erste Schritt ist es anzufangen - ein schwieriger Schritt, zunächst klappt kaum etwas und Du bist der Schlechteste und ein Körperklaus. Da muss jeder sich durchbeißen.

Aber das Wichtigste danach ist es dranzubleiben! Viele überdauern das erste Jahr nicht und wer noch übrig ist, kommt unregelmäßig und und schafft kaum das zweite Jahr...

Es ist wirklich ein mühsamer Weg. Da trennt sich die Spreu vom Weizen. Du bist nach 2 Jahren noch lange nicht "fertig". Wer trainiert, um schnell fertig zu werden, der hat die falsche Einstellung dafür. Trainiere jedes Mal um besser zu werden, als das Training davor. Das trainieren selbst muss Dich begeistern, sonst bleibst Du nicht.

Wenn Du das packst 4- 5 Jahre, dann hast Du schon etwas gelernt, selbst falls keine einzige Technik klappen würde:

Du hast gelernt, dass Du Dich durchbeißen kannst, was auch geschieht, Du bleibst dran. Das ist zumindest schonmal Kampfgeist 😉...aber ich bin sicher, nach 5 Jahren, kannst Du noch viel mehr.

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@Shiranam

Ja schon.... Will auch bald wieder irgendwo anfangen. Gongkwon Yusul kam mir nicht "stark" genug vor

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@Thomas2552

Den Stil kannte ich bisher zwar noch nicht, macht auf YouTube aber einen guten Eindruck.

Meist liegt es auch eher am Schüler, nicht am Stil, ob etwas gut anwendbar ist. Ich denke ein Fauststoß oder ein Tritt von denen tut bestimmt genauso weh, wie einer aus dem Kung Fu oder Karate.

Mir gefallen die fließenden Bewegungen, die die Kraft des Anderen nutzen, statt hart davor zu blocken, wie es Anfänger im Karate tun. Shotokan Karate fängt sehr hart an. Goju Ryu Karate hingegen ist auch sehr rund und effizient ("weich").

Wie dem auch sei, such Dir etwas aus, was Dir gefällt.

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Kommt drauf an. Was erwartest du von dir, wie reagierst du, wenn du schon morgen angegriffen wirst, wie fit bist du im Sport?
Wenn du eher ein passiver Typ bist, fängst du am besten mit Judo oder einer vergleichbaren Sportart an; später kannst du auf härtere Kampfsportarten wechseln. TaiChi wäre auch zu empfehlen; das ist eine Sportart, die man bis ins hohe Alter ausüben kann und es geht Stück für Stück in eine harte Kampfsportart über. TaiChi ist gerade auch für Anfänger gut, weil am Anfang das sichere Stehen und der Gleichgewichtssinn geschult werden.
Viele wollen gleich mit Karate oder KungFu beginnen, machen ein-zwei Kurse und brechen dann ab, weil sie noch keine Bretter zerschlagen können.

Vergiss Karate: Kickboxen, MMA oder Muhy Thai ist das was du brauchst (Angriff ist die beste Verteidigung ;) )

Das heißt?

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@Thomas2552

Wenn dich jemand angreifst schlägst du ihm richtig feste dahin wo’s weh tut.

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Wie kommst du darauf das Kampfsport besser als Kampfkunst wäre

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Keine Kampfkunst, wie Karate o.ä

Kampfsport. Mma, Boxen, Thai Boxen etc

Woher ich das weiß:Hobby – Eigene Erfahrung

Warum keine Kamofkunst

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@Thomas2552

Weil sich Kampfkünste nicht ausschließlich aus dem Kampf an sich bestehen

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Wieso empfiehlst du ihm Wettkampf Sport und keine Kampsysteme die wirklich funktionieren

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@LucaBrueni

Auf der Straße ist man mit Boxen mehr im Vorteil, als mit Karate

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@TASTAT

Glaubst du. Wirklich effektive Sachen werden im Boxen nicht gelehrt ist halt ausschließlich für den Wettkampf

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Ich empfehle auf jedenfall Karate, habe ich selbst gemacht und ist echt nice, kann auch so ein oder anderen Situationen helfen^^

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