Kampfkunst bei Bewerbung im Lebenslauf angeben?

8 Antworten

Diese Diskussion wird schon sehr lange geführt und man kann dabei je nach Geschmack des Arbeitgebers gewinnen oder verlieren. Manche sagen, gar keine Hobbies erwähnen, andere wiederum keine Risikosportarten (Kampfsport gehört dazu) nennen (Arbeitgeber könnte sich sonst für eine andere Person entscheiden, weil er Sorge hat, sein Arbeitnehmer wäre aufgrund von Verletzungen ständig krank). Manche könnte Kampfsport abstoßen und Dir unterstellen, Du seiest aggressiv... andere AG finden Kampfsport vielleicht spannend. Man kann hier einfach nichts richtig oder falsch machen - zuviel hängt vom AG ab. Wenn es dir selbst sehr wichtig ist, dann schreibe es in die Bewerbung rein und stehe dazu.

Kampfkunst lässt doch auf eine besondere Disziplin schließen. Eine Eigenschaft, die auch im Beruf Vorteile bringt. Wenn du also schon länger dabei bist und deinen Sport ernsthaft betreibst, ist es durchaus eine Empfehlung.

Das könntest du angeben,wenn du dich als Personenschützerin bewerben würdest,als Industriekauffrau,sind deine Kampfkünste nicht relevant !!!

Auch im Personenschutz müsste man damit vorsichtig sein - gerade die sind allergisch gegen Leute, die Kampfsport betreiben, da sie keine "Rambos" wollen...

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@verreisterNutzer

Du glaubst doch nicht ernsthaft,das man zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird,wenn man so etwas nicht in seinen Bewerbungsunterlagen angibt !!! Selbstverteidigung ist die Voraussetzung um in diesem Beruf tätig zu sein,ein regelmäßiges Training ist da Programm.Die werden das ganz schnell mitbekommen,ob jemand geeignet ist oder nicht.Nicht jeder der Selbstverteidigung / Kampfsport betreibt,ist auch ein RAMBO !!!

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@isomatte

Dein Kommentar zeigt mir, dass Du nicht mit den realen Dingen des Personenschutzes vertraut bist...

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Ich rate dazu, es nicht zu erwähnen, da es leider so ist, dass in den Köpfen der meisten Personalentscheider ein falsches Bild existiert, nämlich dergestalt, dass es sich um eine gefährliche Sportart handelt - obwohl es aus meiner Sicht (über 40 Jahre Kampfkunst) nicht so ist. Sie befürchten lange Ausfallzeiten durch Sportunfälle...

Aber immerhin: Auch Versicherungen sehen es so, z.B. bei Abschluss einer Lebensversicherung :(

Bei Hobby einfach Kampfsport schreiben

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