Kampfkünste werden nicht ernst genommen?

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14 Antworten

Sowas muss man sich ständig anhören

Ganz sicher nicht.

Ich trainiere selbst eine japanische Kampfkunst und werde nicht ständig mit solchen Vorurteilen konfrontiert.

Also entweder meinst du, jedem deine Fähigkeiten auf die Nase binden zu müssen - dann hast du ein Problem mit deinem Ego.

Oder du umgibst dich mit Menschen, die eine intolerante und engstirnige Einstellung haben  - dann  hast du ein Problem mit deinem Umfeld.

Ich gehe jetzt seit mehreren Jahren zum Aikido-Training und hatte es nur zwei Mal mit Typen vom Schlag "Mein-Stil-ist-besser-als-deiner" zu tun.

Da habe ich allerdings auch nicht diskutiert, sondern sie links stehen lassen.

Von solchen Menschen benötige ich dann auch keine wie auch immer geartete Form von "Anerkennung", oder Respekt.

Warum werden Kampfkünste eigentlich nicht ernst genommen?

Wenn traditionelle Kampfkünste auf Kritik stoßen, dann meist von Seiten der Menschen, die entweder stark auf Wettkämpfe, oder auf Selbstverteidigung ausgerichtet sind.

Dort wird eine sofortige Wirksamkeit der Techniken gefordert.

Kampfkünste haben dagegen in der Regel einen philosophischen Anspruch und sollen die Persönlichkeit und den Charakter des Übenden schulen.

Dieses Ziel steht häufig vor anderen Aspekten, wie der maximal effektiven Selbstverteidigung. Manche Kampfkünste haben zudem überhaupt keine Wettkämpfe.

Aus diesem Grund kann es länger dauern, bis man ein tiefergehendes Verständnis für die Effektivität der Techniken einer Kampfkunst entwickelt hat.

Somit kann es gut sein, dass jemand, der ein reines Selbstverteidigungssystem erlernt, bereits erste Techniken beigebracht bekommt - während man in den Kampfkünsten noch an Körperhaltung und Bewegungsmustern arbeitet.

Dennoch sind natürlich auch Kampfkünste durchaus im Ernstfall effektiv einzusetzen - insbesondere wenn sie keinen sportlichen Wettkampfbeschränkungen unterliegen.

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Bei Kampfsportarten begibst Du Dich in einen Zweikampf und kannst damit "beweisen", dass Du etwas kannst (Pokal...)

Beherrscht Du eine Kampfkunst, kann es niemand sehen, der nichts davon versteht, weil Du eben nicht in ein Duell gehst.

Wenn Dir viel an der Anerkennung liegt, wähle einen Kampfsport.

Speziell Wing Chun: Da kusieren sehr viele Anfängervideos im Netz, von Leuten, die glauben, ein Außenstehender müsse erkennen, was da geübt wird. Da wird mir auch manchmal schlecht vom Fremdschämen. Auch KRK hat damals, in den 80ern sehr viel geprahlt, dass Wing Tsun besser als alles andere sei. Klar, dass das Andere verärgert hat. 

Zudem kommt, es wird alles verlacht, was man nicht kennt. Blöde Sitte.

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Es liegt am Unscheinbaren.

Ob jemand stark ist, kann man ihm ansehen. Ob jemand gut kämpfen kann, kann man niemandem ansehen.

Masse + Gewicht sind definitiv Vorteile, aber nur die einzigen Vorteile, die man sehen kann.
Dass Masse und Gewicht Vorteile darstellen, kann man schon daran erkennen, dass in den meisten Kampfsportarten nach Gewicht separiert wird.

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Warum werden Kampfkünste eigentlich nicht ernst genommen. Ich zB über Wing chun aus und jeder sagt das bringt nix, das ist nix, das sieht albern aus, sowas kann man nicht ernst nehmen, der Türsteher macht dich platt usw. Sowas muss man sich ständig anhören und da frage ich mich warum man sowas nicht ernst nimmt

Es kann verschiedene Gründe haben, warum man so über WC redet. Meistens sind die Praktizierenden selbst verantwortlich in ihrem Auftreten.

Ich meine so Kickboxen, Thaiboxen, MMA und Boxen sind bei den meisten anerkannt, da hört man eher , das ist eine Bestie, der zerreißt einen, der macht dich kaputt usw

Der größte Unterschied ist. Die trainieren mit Vollkontakt. Die können einstecken.

In vielen Kampfsportarten/Künsten, wenn es um das Thema "Kampf in einem Ernstfall" geht, beweihräuchern sich viele selbst, ohne zu wissen, was so ein Kampf bedeutet. Sie reden sich ihren Kampfsport/Kunst schön, ohne selbst zu reflektieren.

Ob eine Kampfkunst gut oder schlecht oder praktikabel ist, ist eigentlich egal. Es kommt drauf an, wie du selbst kämpfst und trainierst. Machst du z. B. Sparring mit Sportlern aus anderen Kampfkünsten/Sportarten?

Wie intensiv trainierst du? Trainierst du Vollkontakt? 

In einem Kampf gewinnt der Kämpfer, nicht die Kampfkunst.

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Weil es darauf ankommt wofür du es einsetzen willst. Wenn Dich jemand angreift, der in der selben Gewichtsklasse wie du ist und in etwa deine Statur hat aber keine Kampfkunst beherrscht, bist du definitiv im Vorteil. Wenn es aber mehrere Angreifer sind, bewaffnete Angreifer/Terroristen oder ein dir körperlich haushoch überlegener Angreifer, dann bringt dir dein Kampfsport gar nix, wenn du nicht der absolute Obermeister darin bist.

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Hallo. Leider weiß ich was du meinst.

Ich mache seit zwei Jahren Taekwon-Do. Aber nicht das Taekwondo das viele kennen. Nicht den Kampfsport Taekwondo der bei Olympia gezeigt wird. Nein, ich übe die Kampfkunst aus bei der es mehr um Philosophie geht als um Wettkampf. Von daher muss ich mir immer anhören wie schlecht das doch ist weil wir kein Wettkampfsystem haben.

Du solltest außerdem stolz sein Wing Chun zu machen. Es zählt neben Krav Maga zu den angeblich besten Selbstverteidigungssystemen der Welt und nochdazu ist es eine Kampfkunst. Was manche vielleicht als "Sieht albern aus" bezeichnen sind eure Bewegungen gegen die Luft. Wir im TKD haben so etwas auch, nämlich Hyongs. Sie ähneln sehr den Katas die in Karate geübt werden.

Die Menschen die Kampfkünste nicht ernstnehmen sind auch die, die glauben etwas besseres zu sein weil sie zb Kickboxen gehen. Dabei sind das völlig verschiedene Dinge.


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Hey 
Es geht gar nicht, darum, ob du Kampfkunst oder Kampfsport machst. Da du, von vorhernein dich fit hältst, und auch so einiges lernst, was du auf der Straße gebrauchen kannst. Viele haben nur eine große Klappe, weil sie sich nicht wirklich auskennen, und nur das bewerten, was sie sehen. Und es sieht spektakulärer aus, wenn jemand Boxt und dann jemanden mit einem Schlag KO haut. Das kann man begreifen. Wenn du da aber deine Techniken anwendest und dabei zb einige Hebel anwendest, dann kannst du genauso effektiv sein, aber man erkennt nicht, was du machst, es sieht nicht so spektakulär aus. Deshalb wird es von vielen nicht so ernst genommen. Außerdem macht ihr bestimmt auch so Formläufe (Hyong beim TWD), die erst mal nichts mit der Straße zu tun haben. Auch das können viele nicht begreifen, weil der Transfähr sehr schwer ist. 

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Bei mir haben sich auch lustig gemacht.Die haben doch selber keine Ahnung ob dein Kampfsport nützlich ist oder nicht.Du hast da wohl mehr Ahnung.

Es kann  dir eig. egal sein weil du den Sport für dich und nicht für die anderen machst.Kyokushin Karate hört sich lustig an aber ich kann mit einem gezielten Faustschlag jemanden ins Choma versetzen.

Ich kenne mich mit Wing Chun garnicht aus,aber wenn möchte dass man schöne Technicken macht dann ist Kung-Fu besser geeignet.

Und mal im Ernst was gefällt dir besser?Eine Kampfkunst zu machen die dir absolut Garnichts bringt oder etwas mit seinem Kampfsport leisten zu können.

Ich gehe auf ein Gymnasium und da haben alle blöd geschaut als ich in Sport die Aufgabe  bekommen habe ein Holzbrett zu zerschlagen.

Wie schon gesagt,wenn du mit deinem Sport etwas leisten kannst was sehr schwierig ist dann kann man wohl stolz darauf sein.

Mittlerweile ist mir egal was andere über meinen Sport sagen,da ich selber weiß dass wenn ich viel und gut trainiere einige überagende Dinge schaffen kann

Hör einfach nicht auf die anderen und konzentriere dich lieber auf deinen Sport antstatt auf die Kommentare anderer Leute

Hoffe ich konnte dir helfen :)

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1. weil es im Kampfsport sehr sehr viele Torfköpfe gibt, die genau dieses Bild vermitteln

2. Durch Hörensagen, die meisten die das sagen reden nur anderen nach

3. weil sich gute Kampfsportler in der regel nicht prügeln und die meisten sich nunmal davon beeindrucken lassen, wer am öftesten austeilt

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Das liegt Ganz einfach daran, dass es eine ganze Zeit braucht, bis man diese Traditionellen Kampfkünste gut beherrscht. Beim Kickboxing zum Beispiel geht das ziemlich schnell und du siehst jemanden, Grade bei Wing Chun auch nicht an, dass er Kampfsportler ist.

Du kannst ja mal einem von den Skeptikern zeigen wie sehr das nichts bringt ;)

Nein Spaß mach das bitte nicht :D

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Mach mal gegen einen Boxer/Kickboxer/Muay Thailer Sparring, der in der selben Gewichtsklasse liegt und ähnlich viel Erfahrung hat. Du erfährst da recht schnell, wieso viele Leute eine derart schlechte Meinung von Wing Tsun haben.

Die allermeisten WT-Schulen  trainieren komplett realitätsfern und das Technikrepertoire ist derartig (unnötig) breit, dass es ewig braucht, bis man irgendwas davon unter Stress anwenden kann.

Kampfsport ist da das genaue Gegenteil: Wenige Techniken werden unter hohem Stress geübt, bis sie sitzen. 

Was denkst du, was bringt mehr, wenn ein Typ dich in einer dunklen Gasse zusammenschlagen will?

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hi! Lass die Leute reden, ist doch egal was Sie denken zu mir haben die auch mal gesagt das es nix bringt. Und heute behersche ich Kung Fu Techniken und bringe diese sogar meinen Cousin bei (er ist 17 und faszinert davon), also lebe dein Traum! Zeig denen das du es kannst und willst!

MfG Harvey

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Das kenne ich , die meisten denken das Chinesische,Japanische kampfkünste lächerlich sind weil die nicht wissen das das echt ist und kein fake

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Kann dir das nicht eigentlich völlig egal sein was andere von deinem Hobby halten hauptsächlich Sol es DIR Spaß machen oder nicht lass dir pfuffen doch labern 😆

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Kommentar von Protector92
18.08.2016, 13:17

klar tut es auch aber wie jeder möchte ich auch für mein können anerkannt werden und ernst genommen werden und nicht ins lächerliche gezogen werden. denke das ist ein Menschliches Grundbedürfnis

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