Kampfhunden helfen?

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10 Antworten

Aufklärung dort wo es Anfängt. In den Schulen!

Kindern die Angst nehmen, ihnen Wissen vermitteln im Umgang mit Hunden und so eine Hundefreundliche und Wissende Generation schaffen die es besser macht als so manch Gehirn amputierter Erwachsener.

Dann ist der Hundführerschein durchaus Sinnvoll und sollte Pflicht sein.

Bei uns wird er das jetzt im Juli und wir machen ihn natürlich.

Mit Aufklärungsarbeit in Schulen hat man schon in anderen Bereichen viel Erfolg erzielt und ich Denke da sollte man Ansetzen.

Dann vorbestraften Menschen mit hohem hang zur Kriminalität und Gewalt die Haltung von Hunden untersagen.

Ein Mensch der sich nicht im Griff hat und anderen körperlich Schaden anrichtet sollte keinen Hund haben um ihn als Waffe benutzen zu können.

Ich rede nicht von welchen die ein Auto geklaut haben. Ich Rede von Junkies (die wissen meist nicht was sie tun), Gewalttätern etc.

Ich denke damit tut man vielen Hunden, nicht nur Listenhunden, einen Gefallen.

Ich Rede von Junkies (die wissen meist nicht was sie tun)

Das heißt, du redest davon, Leuten, die nichts mehr im Leben haben, ihren oft einzigen Halt und Lebenssinn zu nehmen: Ihren Hund.

Eine interessante Verschiebung von Wertigkeiten, wie ich finde.

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@Jule59

Jemand der ständig betrunken oder auf Drogen ist einen großen Hund in die Hand zu drücken finde ich Riskant ja! Denn bei uns war es der Hund eines Drogenabhängigen der ein Kind angefallen hat. Jemand der auf einem Trip ist hat Halluzinationen und das ist Gefährlich! Ganz klar!

Sorry aber wer unzurechnungsfähig ist sollte erst mal lernen sein Leben auf die Kette zu bekommen bevor er sich um ein Tier kümmert.

Wer Drogenfrei ist, ganz klar den Entzug geschafft hat, die Kontakte zu der "alten clique" abgebrochen hat und ehrlich durchs Leben geht hat sicher eine Chance auf so einen Hund verdient. Aber eben erst nur dann und das sehe ich auch als Ansporn!

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@DennisG8

Ich verstehe zwar was du meinst, aber du hättest es schon ein bisschen anders ausdrücken können.

Ich bin z.B. auch prinzipiell dagegen Menschen mit psychischen Problemen bzw. Psychosen einen Hund in die Hand zu geben - gerade weil hier regelmäßig Fragen von Leuten auftauchen, die depressiv sind, nicht mit ihrem Leben klar kommen und glauben ein Hund würde sie wieder auf die Beine bringen. Letzten Endes leiden dabei vor allem die Hunde drunter.

Ich könnte auch so weit gehen und dafür plädieren, dass nur noch Menschen mit einem relativ gefestigten Charakter und einer geregelten Lebensführung Hunde haben sollen dürften... denn wenn man mal darüber nachdenkt verhält es sich doch so: Die Tatsache, dass überhaupt so viele Menschen einen Hund überhaupt halten können liegt einzig und allein daran, dass unsere Hunde so dermaßen domestiziert sind, dass in vielen Fällen auch das schlimmste Fehlverhalten ihnen gegenüber keine Konsequenzen nach sich zieht. Die Leute also kurz gesagt den Luxus ausnützen können, sich gar nicht mit diesem Tier auseinandersetzen oder auf dessen Verhalten einstellen zu müssen.

Aber das geht einfach nicht. Man kann andere Menschen nicht dafür verurteilen, dass sie sind wie sie sind und es wird ihnen auch niemand verbieten einen Hund anzuschaffen und es ändert auch nichts daran, dass ein psychisch kranker, drogensüchtiger Alkoholiker vollkommen abhängig von seinem Hund sein kann. Schlaghammerurteile bringen in Bezug auf dieses Thema nichts auch wenn es ziemlich verfahren ist und vor allem frustrierend, weil der falsche Umgang mit Hunden erst dazu führt, dass Vorurteile und Ängste in der Gesamtbevölkerung entstehen.

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@niska

Bei uns war es ein Drogenabhängiger der den Hund mit dem Wort "Fass" Auf ein Kind Geschickt hat... sorry aber so einer Darf keinen Hund haben. ich muss dazu sagen das dieser Mensch auch wegen Gewalt vorbestraft ist.

ich habe mich unglücklich ausgedrückt aber ein Drogensüchtiger UND Gewaltbereiter Mensch ist denkbar schlecht geeignet für einen großen Hund.

Wer mal was raucht ist nicht gleich ein Monster^^ Ich kenne genug die schon mal einen Joint geraucht haben und immer noch ganz nett sind^^ aber ich rede von den schlimmeren und extremen Fällen wo es mit Aggressionen einher geht.

Solche die wirklich durch ihren Konsum so stark abgerutscht sind das sie auch wegen Gewalttaten verurteilt wurden.

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@niska

also ganz klares bah...diese leute können nicht mal ne zahnbürste(oder ein schnäppes) für sich selber kaufen...wie dann ne komplette impfung für ihren hund...z.b....?...mann darf doch nicht mit tierleben,so rumexperimentieren,dass mann sagt,ok,du passt jetzt mal ca. 3 wochen auf dieses tier auf,dann bekommst du ,für ca. 2 wochen ein neues!

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Hallo.. ich habe auch einen Listenhund und ich würde immer wieder einen nehmen!

Die Staffs&Co die im Tierheim sitzen, sitzen zu 90% nicht da, weil sie auffällig geworden sind, sondern weil die Halter gegen die Auflagen verstoßen haben und die Hunde deshalb beschlagnahmt wurden. Arme Tiere....

Ich finde es gut, dass du dich gegen die Rasselisten angagieren möchtest! Davon sollte es noch viel mehr Menschen geben! Ich bin auch aktiv dabei gegen die Rasselisten und die erhöhten Steuern und vorallem gegen die Diskriminierung dieser Rassen anzugehen. Schau doch mal hier http://www.soka-run.de/ Einmal im Jahr wird in jedem Bundesland eine sogenannter SokaRun Veranstalltet (Demo gegen Rasselisten) - wir gehen dann zu ganz vielen Hunden und Menschen auf die Straße um gegen die Rasselisten zu demonstrieren und die Leute aufzuklären! Je mehr mitmachen - desto besser!

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Du kannst dich im Tierheim als "Ausführer" betätigen. Musst aber vorher eine Eignungsprüfung für die Hunde ablegen.

Hallo.. ich habe auch einen Listenhund und ich würde immer wieder einen nehmen!

Die Staffs&Co die im Tierheim sitzen, sitzen zu 90% nicht da, weil sie auffällig geworden sind, sondern weil die Halter gegen die Auflagen verstoßen haben und die Hunde deshalb beschlagnahmt wurden. Arme Tiere....

Ich finde es gut, dass du dich gegen die Rasselisten angagieren möchtest! Davon sollte es noch viel mehr Menschen geben! Ich bin auch aktiv dabei gegen die Rasselisten und die erhöhten Steuern und vorallem gegen die Diskriminierung dieser Rassen anzugehen. Schau doch mal hier http://www.soka-run.de/ Einmal im Jahr wird in jedem Bundesland eine sogenannter SokaRun Veranstalltet (Demo gegen Rasselisten) - wir gehen dann zu ganz vielen Hunden und Menschen auf die Straße um gegen die Rasselisten zu demonstrieren und die Leute aufzuklären! Je mehr mitmachen - desto besser!

Ich hab einen Hund, der in manchen deutschen Ländern "Listenhund" ist - einen American Bulldogg. Ich hab ihn bewusst genommen - hab daher etwas für ihn getan. Er geht überall dort frei, wo dies auch andere Hunde tun, hysterisches Gejammere vorwiegend bayrischer Fußgänger überhöre ich geflissentlich - nachdem ich unseren Hund zu mir gerufen habe. Da unser Hund ausgesprochen liebensürdig ist und eine Ausbildung als Therapiehund hat (Prüfung leider nicht bestanden - hat bei der Prüfung die Krücke des Trainers geschnappt und ist triumphierend davon gerast) gibt und gab es niemals Probleme - außer eben mit vorwiegend deutschen Bildlesern ;-)

@ Vandenis: Du bist also ein ganz normaler Halter eines für dich hervorragend geeigneten Hundes... Herzlichen Glückwunsch! - da hat sich ein richtig gutes Mensch-Hund-Team gebildet!!!

So sollte es öfters sein!

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mir zeigt das du das wort "kampfhunde" brauchst schon viel,wiewenig du erfahrung hast,das heisst LISTENHUNDE...kampfhunde gibts nicht,nur kampfherrchen mit kleinem selbstwertgefühl,egal bei welcher hunderasse...egal ob chihuahua oder berner sennenhund,jeder hund wird bei nicht artgerechter haltung zum gefahrenpotenzial...den auch ein chi kann bei kleinen kindern erhebliche,lebenslange narben hinterlassen...und auch der gutmütigste berner,goldi oder labi muss sich nicht alles gefallen lassen,auch der darf sich wehren

Ich habe nur befürchtet dass viele mit dem Wort Listenhunde nichts anfangen können.

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@froeschliundco

Ich widerspreche dir ja nur ungern, aber in Bayern wird auch von der:

"Bayerischen " Kampfhunde - Verordnung " Bayerisches Gesetz- und Verordnungsblatt Nr.21/2002 Verordnung über Hunde mit gesteigerter Aggressivität und Gefährlichkeit Vom 04. September 2002,

gesprochen. Auch wenn "Kampfhund" ein "Beruf" ist.

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@NoradieHexe

ok...in BAWÜ u. BAY. gibt es "OFIZZIEL" "KAMPFHUNDE"...beschäftige dich genau,mit dem thema,dann weisst du,was wo,mit gewissen rassen geht...war vor 80 jahren nicht anders;D

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@Mogli84

für mich sind es nach wie vor listenhunde! den kampfhunde gibts nicht,nur kampfschmuser ;-)... ich mach dir aus jedem hund ein "kampfhund" wens sein muss!!! was nicht artgerecht ist,aber machbar...

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So als Gut-Mensch klingst Du ja ganz nett, aber Du hast gleichzeitig aus bewiesen, dass Du keine Ahnung davon hast, was diese Thematik ausmacht.

Ich bin mit einem Schäferhund aufgewachsen und ich kann Dir versichern, dass es ausgesprochen liebe Hunde sind und ihrem Namen gerecht werden, denn sie sind fürsorglich und passen auf ihre Familie auf. Aber auch Schäferhunde können vom Menschen kaputt gemacht werden und dann sind sie agressiv, genau wie alle anderen Hunde und hier dann im Vergleich, den sog. "Kampfhunden".

In der Familie meines Bruders und bei seinen Töchtern in den Familien lebten mehrere Staffordshire nacheinander. Alles absolut liebe Tiere, aber sie lebten in Australien und da haben diese Hunderassen nicht diesen fürchterlichen Ruf, wie in Deutschland.

Meine schlechten Erfahrungen mit Hunden habe ich mit Dackeln und Pinschern gemacht. Die sind viel "giftiger" im Benehmen und auch die Yorkshireterrier sind nicht ohne. Allerdings scheint es da eine Charaktersache zu sein, denn ich kannte da auch einen vollkommen lieben und freundlichen kleinen Yorkie.

Es kommt also immer darauf an, was der Mensch aus seinen Hunden macht und wie er mit ihnen umgeht.

Und es gibt auch schon einiges, was da an Aufklärung gemacht wird. Vielleicht fängst Du erstmal damit an, dass Du zum Tierheim in Deiner Nähe gehst und dort Deine Hilfe anbietest. Die brauchen bestimmt immer Helfer, die mit den Hunden ausgehen und Du kannst Dich dann ja besonders auf die Vertreter der sog. Listenhunde konzentrieren.

ich habe meine schlechten erfahrungen mit nicht artgerecht erzogenen goldis,labis und diesen kleinen,grössenwahnsinnigen,unerzogenen bodenwischtücher:-D gemacht und nicht mit amstaff,rotti und co,im gegenteil,jeden den ich persönlich kenne ist ein kampfschmuser und tolle familienhunde,weil die herrchen und frauchen sich auskennen,ahnung haben und sie artgerecht halten,was man zb von vielen huskyhalter,goldi und labi-herrchen nicht sagen kann

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@froeschliundco

froeschliundco, kleine, grössenwahnsinnige, unerzogene Bodenwischtücher ist eine sehr gute und passende Beschreibung von diesen bestimmten Hundetypen. Das werde ich mir merken. DH dafür :))))

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Vielleicht solltest du dich erst mal ein bisschen genauer darüber informieren, sonst kann dir nämlich jemand, der richtig Ahnung hat, ganz schnell ein Schnippchen schlagen.

Du solltest den Begriff Listenhunde verwenden - wenn du von Kampfhunden redest, meinst du die, die das auch wirklich ausüben. Es ist wie ein Job der Hunde - genauso wie Hüte- oder Jagdhunde. Du meinst aber ja offensichtlich die, die auf der Liste stehen.

Zum Yorkshire Terrier: Der war auch mal ein ursprünglicher Kampfhund, damit solltest du gut aufpassen! Am Ende erzielst du noch, dass er auch auf der Liste landet, anstatt die anderen davon zu befreien. Yorkshire haben meistens gegen Ratten gekämpft - man glaubt es zwar nicht, wenn man sich so einen Hund anguckt, aber das war früher mal der Verwendungszweck.

Listenhunde stehen deswegen auf der Liste, weil ihre körperlichen Voraussetzungen darauf ausgerichtet sind, mit enormer Kraft zuzubeißen. Guck dir diese Hunde mal an, die da drauf stehen: Starke Hunde, die mit einem einzigen Biss großen Schaden anrichten könnten. Durch die meistens großen Kiefer ist die Beißkraft eines solchen Hundes höher als die eines beispielsweise Border Collies, und dadurch wird der Eintrag auf der Liste begründet.

Die meisten der dort verzeichneten Hunde verfügen über eine Grundwachsamkeit, nehmen wir bsp. mal den Rotti, der in einigen Bundesländern als Listenhund geführt wird. Rottis können tolle Hunde sein, bei falscher Erziehung werden sie aber das, warum sie so verurteilt werden: Beißer. Das ist bei jedem Hund so, klar, aber durch die Veranlagung, die diese Hunde mit sich bringen, ist das schneller zu erreichen. Rottis sind jetzt hier das falsche Beispiel, aber wenn man einen Hund hat, der genetisch gesehen ein Kampfhund ist, ist es sehr einfach, ihm das Zubeißen beizubringen. Viele dieser Hunde werden als Statussymbole gehalten und dazu animiert, zu beißen und sich aufzuspielen.

Ich bin auch ein Gegner dieser Liste, aber du wirst dagegen nicht ankommen. Es gibt eben Hunderassen, die verpöhnt sind, und bei denen es immer mehr bedeuten wird, wenn wieder Schlagzeilen auftauchen, dass es einen Beißvorfall gab. Bei einem Rotti oder einem Pitbull wird das doch viel größer aufgezogen als bei einem Dalmatiner oder einem Labrador - weil das einfach typische Familienhunde sind. Dann heißt es, der wurde schlecht gehalten, das ist ein Einzelfall, aber wenn ein Pitbull beißt, dann beißt er stellvertretend für alle Pitbulls dieser Welt und auch für alle Listenhunde. Dann wird da kein Unterschied gemacht zwischen den Pitbulls und den anderen Hunden, die auf der Liste stehen, denn dann wird nur bestätigt, dass es richtig ist, "solche Hunde" auf die Liste zu schreiben. Gerade wenn ein Kind angefallen wurde, ist das ja so.

Die Listenhunde selbst fühlen sich nicht diskriminiert und haben auch nix mit erhöhten Steuern am Hut, und wenn man so einen haben will, dann weiß man vorher, was auf einen zukommt. In den nächsten Jahren wird da keine Besserung eintreten, weil es einfach nicht genug Leute gibt, die gegen so etwas auf die Straße gehen würden. Jeder hat mal von so einem Beißvorfall gelesen und gehört, und die ganzen Hundehasser würden wohl am liebsten alle Hunde auf die Liste schreiben lassen. Da wirst du alleine nichts ändern können.

Okay ich gebe zu, dass das mit dem Yorkshire ein eher schlechtes Beispiel war und ich habe das Wort Kampfhunde verwendet, weil ich befürchtet habe, dass nicht alle was mit dem Wort Listenhunde anfangen könnten.

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@MenschvomHimmel

Listenhund ist kein Fachbegriff, demzufolge kannst du davon ausgehen, dass diejenigen, die antworten, auch wissen, wovon du sprichst. Und wer es nicht weiß, der entlarvt sich durch seine wenig hilfreiche Antwort :-)

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@MenschvomHimmel

Oh Schätzelein :)

Das ist wirklich niedlich, aber du bist hier in der Hundesparte von GF gelandet. Die wenigen Leute die hier Antworten geben und nicht wissen was ein Listenhund ist, sind hier nur zufällig reingestolpert - der Rest der Ratgeber hier hat ziemlich viel Ahnung und wenn du dich mal bei anderen Fragen umschaust wo´s um "Kampfhunde" geht wirst du feststellen, dass Leute die irgendwelchen Schmarrn bezüglich Kampfhunden von sich geben von den Hundeexperten bei GF regelrecht "gefressen" werden ;)

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@niska

Leute die irgendwelchen Schmarrn bezüglich Kampfhunden von sich geben von den Hundeexperten bei GF regelrecht "gefressen" werden

Haha - stimmt absolut!! :-))

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Alleine wird man nichts ändern können - aber einfach wegschauen und nichts tun hilft noch weniger!!! Aufklärung hilft zum Beispiel schon eine ganze Menge!!

Und du sagsst die Listenhunde selbst fühlen sich nicht diskriminiert... evtl nicht in der Form wie wir Menschen es tun, aber ich denke doch das es einem Hund was ausmacht wenn er nur an der 2 meter Leine, mit Maulkorb rumlaufen darf, während alle anderen HUnde frei laufen! Und ich denke auch das es ihm was ausmacht im Tierheim zu sitzen weil sich alle Menschen lieber für andere hunde entscheiden wo keine anstrengenden Auflagen erfüllt und erhöhte Steuern gezahlt werden müssen!...

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@PrincessBeauty

Solange es Beißvorfälle gibt, noch dazu mit Beteiligten solcher Rassen, wird es auch diese Vorschriften geben. Stell dir mal vor, man würde die Liste "aufheben" und dann würde wieder eine Schlagzeile über einen Beißvorfall mit beispielsweise einem Pitbull auftauchen. Da wäre das Geschrei aber groß - und die Liste wäre ruck zuck wieder da, nur mit noch strengeren Regeln. Solange es Hundehalter gibt, die nicht verantwortungsvoll mit ihren Tieren umgehen oder sie nicht unter Kontrolle bekommen, wird es Leute geben, die das für gerechtfertigt halten - und davon auch genug in der Politik. Auch mit Aufklärung kann man da nicht viel machen, bei vielen stößt man auf taube Ohren. Ich musste sogar schon meinen Hund beschimpfen lassen, der eigentlich jeden sofort um den Finger wickelt mit seiner aufgeschlossenen und freundlichen Art - ich will nicht wissen, was dieser Mann gesagt hätte, wenn ich einen Listenhund dabei gehabt hätte. Man wird diese Spinner nie ganz los, da kann man Aufklärungsarbeit machen soviel man will.

Das ist doch genauso wie bei den Aktivisten, die erreichen wollen, dass jeder weniger Fleisch isst, 2-3 mal pro Woche oder so. Ich finde das mit der Massentierhaltung natürlich auch nicht super, aber trotzdem kann ich nicht auf Fleisch verzichten. Ich esse trotzdem Fleisch oder Fisch, und das täglich - auch wenn ich innerlich einsehe, dass das für die Tiere nicht gut ist. Oder wenn wieder im Fernsehen gesagt wird, man soll Sprit sparen, weil es schlecht für die Umwelt ist - wer macht das denn? Wenn es bequemer ist, das Auto zu nehmen, macht man das halt, gerade jetzt im Winter. Würde man nachfragen, würde natürlich jeder sagen, dass man den Klimawandel stoppen muss und der Umwelt wieder zur Gesundheit helfen sollte, aber kaum jemand tut etwas daran - weil jeder denkt, die anderen machen ja doch nichts, dann tu ich es auch nicht. Genauso ist das mit Listenhunden: Ein Problem, das man zwar einsieht, das aber nicht so wichtig ist, dass man wirklich etwas dafür tun würde. Warum sollten Leute, die noch nicht einmal Hunde halten oder besonders mögen, für bessere Haltungsbedingungen für Listenhunde protestieren? Ich würde das auch nicht für eine Meerschweinchen- oder Fischart machen. Das Problem betrifft einen wirklich nur, wenn man selbst so einen Hund hat oder generell sehr an Tieren oder Hunden interessiert ist. Dem Rest der Bevölkerung dürfte das relativ schnuppe sein.

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@Laura3495

laura... top!du hast dich mit dem thema echt auseinandergesetzt!!!du weisst worauf es ankommt,entweder du gehst mit einem listenhund,regelmäßig gassi,hast einen gehalten oder bist einfach super aufgeschlossen und aufgeklärt,was diese rasse(n) angeht!

ich hoffe das in vielen(...in 20.?:D) jahren,dein nächster hund,ein listenhund wird...denn bei dir wär er in sehr sehr sehr guten händen!!!...mach,bitte,weiter so!

ein "massenproblem ala bildklatsch" wirds eh nit,aber,hessen und berlin schaffen die liste bald(neben ni.)ab...also weitermachen!!!;D

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Indem man das Problem am anderen Ende der Leine löst und von jedem, der mit einem Hund - gleich welcher Rasse - draußen rumläuft, eine entsprechende Prüfung verlangt. Gerne die selbe, die derzeit für die Befreiung von Listenhunden vom Maulkorbzwang erforderlich ist, die ist nämlich durchaus anspruchsvoll.

Aber: Verniedlichungstendenzen führen zu nichts. Das Problem vieler Listenhunde sind nicht Menschen, sondern Artgenossen. Wenn man Rassen über unzählige Generationen auf Hundekämpfe selektiert, darf man nicht ignorieren, dass diese Selektion auch erfolgreich ist - ebenso wie bei Jagd- oder Hütehunden die Selektion auf deren Spezialitäten.

Und da kann so mancher Vierbeiner richtig gefährlich werden.

Es ist schon klar, dass jeder Hunde gefährlich werden kann egal was für einer es ist, aber Windhunde wurden zum Beispiel für Rennen gezüchtet und die laufen trotzdem nicht pausenlos durch das Haus.

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@MenschvomHimmel

Dafür kann man sie draußen nur in den seltensten Fällen von der Leine lassen, weil sie beim kleinsten optischen Reiz schneller weg sind, als der Besitzer "Hier" sagen kann.

Der Grund für das meiste Hundeelend liegt auch und gerade in unserem Land noch immer darin, dass sogenannte "Hundefreunde" das Wesen Hund komplett unterschätzen.

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@MenschvomHimmel

Hunde, die im Tierheim landen, weil die Besitzer nicht mit ihnen zurechtkommen, aber auch Hunde, die nicht artgerecht gehalten werden, weil ihre Besitzer sie als Kind- oder Partnerersatz missbrauchen.

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@Jule59

Bei allem Respekt für die betroffenen Rassen, stimme ich dir teilweise zu. Die Gefahr bei "manchen" Listenhunden liegt einfach darin, dass durch die teilweise erhöhte Aufnahme-/Reaktionsfähigkeit, zu viele Menschen ohne Plan od. (falschen Plan) zu viele Fehler machen können. Daher Potenzieren sich Fehler der Menschen einfach. Natürlich könnte man noch viele weiteren "nicht-Listenhunde" mit in den Topf werfen, die genauso reagieren. Außerdem kommt noch erschwerend hinzu, dass z.B. Amstaffs zu klug und zu agil sind, um als Sofahund ihr Dasein zu fristen. Je klüger ein Hund ist, umso weniger wird er "unkalkulierbares Verhalten" seines Besitzers dulden und einen auf "du mich auch" machen (würde ich übrigens auch, grins, meine Art würde auch auf der Liste stehen). Ein gesunder Respekt sollte bei jeder Hunderasse vorhanden sein, aber manchen Dinge lassen sich Menschen offenbar nicht vermitteln!

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Die körperlichen Voraussetzungen dieser Hunde zu gefährlichen Attacken sind einfach gegeben, gepaart mit verantwortungslosen Besitzern kann das für andere Menschen ein Risiko bedeuten. Mit einem entsprechenden Wesenstest verringern sich auch die Auflagen hinsichtlich der Haltung dieser Hunde. Das ist doch richtig so.

Nun konkret: Da viele dieser Hunde im Tierheim leben, könntest du regelmäßig zum Gassigehen dorthin kommen. Damit hilfst du ganz direkt den Tieren.

Ich behaupte ja auch nicht dass sie pure Engel sind oder so aber sie sind nicht aggresiver als andere Hunde sofern sie nicht für Kampfe gezüchtet wurden. Das finde ich irgendwie unfair

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@MenschvomHimmel

Der Schutz der Menschen und Kinder geht trotzdem vor bei allem Respekt für jedes Lebewesen. Es ist eben schon viel passiert, da musste der Gesetzgeber reagieren und das ist meiner Ansicht nach auch gut.

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@bibi8888

" Es ist eben schon viel passiert ",.... stimmt,..mit dsh, zb,..oder golden,..oder labbi ---upps, die stehen ja nicht auf ner liste,..genauso wenig wie teckl,...

reagieren?? gesetzgeber??? in dem hunde im tierheim sterben, weil sich keiner die rasse finanziell mehr leisten kann ( steuer)?? oder weil man als halter beschimpft und verfolgt wird auf den strassen??? oder, oder, oder,......

ja,..sie haben breites kiefer,..gute muskeln,...aber DAS haben andere rassen auch,......

tosa inu,- kangal- do khy -mastino - riesenschnauzer,....um nur einige zu nennen,.... und wenn der hundewahnsinn so weitewrgeht werden in einigen jahren nichz nur zb 10 rassen gelistet sein ,..sondern vielleicht 40,... vielleicht euch eure?,..

wir müssen die hunde vor den menschen beschützen,...nur so können wir menschen vor hunden beschützen,....

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wenn einfach mehr leute wüssten das ......

...American Pit Bull Terrrier, American Staffordshire Terrier, Bullterrier und Staffordshire Bullterrier in Großbritannien und in den USA die beliebtesten Familienhunde sind?

...sie so friedfertig und kinderfreundlich sind das sie dort Nannydog ----> Babysitterhund oder childrens nanny ----> Kindermädchen genannt werden?

....ein American Staffordshire in einer KINDERFERNSEHSERIE ( die kleinen Strolche ) mitgespielt hat?

...der Bullterrier in vielen Ländern als Nurse dog eingesetzt wird ----> Krankenpflegehund?

...diese Hunde erfolgreich als Therapiehunde für Behinderte oder Verhaltensauffällige Kinder eingesetzt werden?

...sie in einigen Ländern Blinden- und Rettungshunde sind?

...der HELD VOM WORLD TRADE CENTER, der die meisten verschütteten rettete, ein American Staffordshire Terrier war?

...der amtierende Rettungshundweltmeister ein Staffordshire Bullterrier ist?

... das Pit Bulls in der USA als social dogs in Krankenhäusern und Altersheimen eingesetzt werden?

Sind das genug Argumente?

Bitte überlegt vorher was ihr sagt.

Und noch etwas:

Ein Hund ist das was der Besitzer aus ihm macht und nicht das was die Leute meinen zu wissen!

@karinnox: dafür hast du dir ein mehrfaches DH verdient!!!

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Ein Hund ist das was der Besitzer aus ihm macht und nicht das was die Leute meinen zu wissen!

wie wahr, wie wahr !!!

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tolle antwort,2daumen von mir und 18pfötchen:-D

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die schönste,beste...und vor allem richtigste antwort!!!...DANKE!!!

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